Wechseljahre und Homöopathie

Wechseljahre und Homöopathie

Wechseljahre und Homöopathie

Die Wechseljahre sind eine Zeit des Umbruchs im Leben einer Frau. Alles verändert sich. Einige haben damit wenig Probleme, andere werden regelrecht aus der Bahn geworfen. Wie geht es Dir damit? Hast Du vielleicht schon darüber nachgedacht, homöopathische Hilfe zu suchen? In diesem Artikel möchte ich Dir ein wenig bei dieser Entscheidung helfen und dir noch andere, weiterführende Tipps geben.

Was sind die Wechseljahre?

In unserem Leben gibt es eine vorbestimmte Zeit, die für die Fortpflanzung bestimmt ist: die Zeit zwischen der Pubertät mit der ersten Menstruation und der letzten Menstruation, der Menopause. Unser Körper hat dafür einen bestimmten Vorrat an Eizellen vorbereitet, der irgendwann aufgebraucht ist. Das ist die natürliche Grenze unserer Fruchtbarkeit. In unserer fruchtbaren Zeit durchlaufen wir jeden Monat einen Zyklus der Vorbereitung auf ein neues Leben, jeden Monat ist eine Schwangerschaft möglich oder das alte Nest (die zusätzlich aufgebaute Gebärmutterschleimhaut) wird abgebaut und gereinigt. Bei diesem Kreislauf der Frau helfen uns verschiedene Hormone und diese beeinflussen nicht nur unsere Fortpflanzungsorgane, sondern unseren gesamten Körper.

Wenn also gegen Ende unserer fruchtbaren Phase dieser Kreislauf der Hormone ebenfalls zur Neige geht, müssen wir uns an diese veränderten Bedingungen gewöhnen. Viele Frauen haben keine großen Beschwerden während dieser Zeit. Ein gewisser Anteil hat aber heftige Probleme mit der Umstellung und es kommt zu den typischen Wechseljahrsbeschwerden, wie

  • Hitzewallungen
  • Schlafstörungen
  • Gewichtszunahme
  • trockener Haut
  • usw.

Nicht immer lässt die Hormonproduktion langsam nach, manchmal kommt es auch zu einer regelrechten „Torschlusspanik“, wenn mehrere Eizellen gemeinsam reifen (daher auch die höhere Wahrscheinlichkeit für Zwillingsgeburten bei älteren Frauen), so dass alles noch mehr aus den Fugen gerät. Üblicherweise gibt es in den Wechseljahren auch eine Phase, in der das Östrogen längere Zeit deutlich dominiert. Je nachdem, wie Du dich an diesen veränderten Hormonspiegel anpassen kannst, wie gut du ihn zulassen kannst, treten dann Anpassungsprobleme auf, die sich in den oben genannten Beschwerden äußern.

Veränderte Lebenssituation

Oft trägt die drastische Veränderung unseres Lebens noch zusätzlich zu unseren Anpassungsschwierigkeiten bei. Etwa 30 Jahre lang haben wir unser Leben oft zu einem großen Teil unseren Nachkommen gewidmet. Wir haben eigene Ziele und Wünsche hintenan gestellt und statt dessen dafür gesorgt, dass „unsere Kinder es gut haben würden“. Meist gehen die Wechseljahre einher mit dem Flüggewerden dieser Kinder. Sie verlassen das Nest, das wir so lange liebevoll gepflegt haben und uns fehlt jetzt oft ein neuer Sinn im Leben. Wer früher in einer Großfamilie lebte, hatte damit keine Probleme – das Dasein als Mutter ging damals oft nahtlos in ein Leben als Oma über, die sich zur Unterstützung der jungen Familie um die nächste Generation kümmerte. Heutzutage fehlt oft schon die räumliche Nähe, Großeltern sehen ihre Enkel nicht täglich, sondern nur noch zu bestimmten Anlässen und sind längst nicht mehr so in den Alltag der Familien eingebunden.

Eine Frau in den Wechseljahren braucht heute umso mehr einen neuen Sinn im Leben. Wenn ich mir so ansehe, wer in unserer Heilpraktikerschule e-vidia an unserem Homöopathiekurs teilnimmt, sehe ich oft Frauen in diesem Alter – sie suchen vielleicht einen neuen Sinn und das ist gut so. Ihr gesamtes Leben muss neu ausgerichtet werden und eine neue Richtung erhalten. Oft verändert sich auch die Partnerschaft zu dieser Zeit – wenn sich die Frau verändert, wird auch die Beziehung sich neu ausrichten müssen. Manchmal scheitert das und die Ehe geht auseinander. Mit solchen Konflikten bin ich oft konfrontiert, wenn Frauen in den Wechseljahren zu mir kommen. Die körperlichen Beschwerden sind meist nur die Spitze des Eisbergs, die emotionalen Konflikte müssen erst an die Oberfläche geholt werden, damit die Frauen sie bearbeiten können.

 

Was kann bei den Beschwerden helfen?

Ich habe auf der Seite von Yogaeasy.de einen schönen Artikel zu diesem Thema gefunden, bei dem auch Du sicher ein paar Empfehlungen für Dich finden kannst. Yoga kann Dich mehr ins Gleichgewicht bringen, wir können uns darüber unser selbst mehr bewusst werden, wie ich in einem anderen Artikel geschrieben habe. Natürlich eignen sich viele andere Tipps, die ich an anderer Stelle gegeben habe, ebenfalls dazu, sie in dieser Zeit des Umbruchs zu versuchen: Lies Dir dazu beispielsweise meinen Artikel über Schlafstörungen durch.

Nicht nur das Lebensziel müssen wir neu finden, auch den eigenen inneren Rhythmus. Dabei kann uns ein monatlicher Rückzug für ein paar Tage helfen, in denen wir den Alltag Alltag sein lassen und uns mehr auf uns selbst konzentrieren. Ein bis zwei Wellness-Tage im Monat, kombiniert mit ein wenig Yoga und Meditation können manchmal Wunder wirken.

 

Wie kann Homöopathie in den Wechseljahren helfen?

Es gibt ein paar homöopathische Arzneien, die, aufgrund positiver Erfahrungen von Generationen von Homöopathen, vor allem in den Wechseljahren eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem

  • Amylenum nitrosum, ein relativ unbekanntes Mittel, das besonders bei speziellen Hitzewallungen seinen Anwendungsbereich hat
  • Sepia – eine Arznei mit großem Hormonbezug
  • Lachesis – ein Mittel, welches gerade im Klimakterium oft angezeigt ist.

Natürlich sind das längst nicht alle Arzneien, die in den Wechseljahren hilfreich sein könnten. Es handelt sich hier auch nicht um Behandlungsempfehlungen, sondern nur um Beispiele, welche Arzneien gerade in dieser Zeit passen könnten. Bei der Wahl eines passenden homöopathischen Mittels sind gerade in den Wechseljahren so viele Aspekte zu berücksichtigen, dass die Gabe einer Arznei ohne ausführliche Erstanamnese eigentlich unmöglich ist. In diesem etwa 2stündigen Gespräch können zusätzlich zu den körperlichen Beschwerden die emotionalen Probleme und das Beziehungsgeflecht genau besprochen werden. Selbstverständlich gehen die Erkenntnisse daraus auch in die Wahl des passenden homöopathischen Mittels ein. Es ist nun einmal ein Unterschied, ob eine Frau in dieser Phase ihres Lebens extrem eifersüchtig wird, eher gleichgültig gegenüber ihrer Familie oder unter enormen Stimmungsschwankungen leidet. All diese Extreme sprechen für unterschiedliche homöopathische Arzneien. wie erfolgreich ihre Gabe ist, muss dann noch abgewartet werden. Solltest Du es aber einmal versuchen wollen, würde ich mich um einen Termin für ein Kennenlerngespräch freuen.

 

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Zusatzversicherungen für Homöopathie

Private Zusatzversicherung für Homöopathie

In dieser Woche habe ich mal wieder eine Rundmail von meinem Verband, dem VKHD erhalten. Darin enthalten ist ein Hinweis auf eine wirklich informative Seite, auf der alle möglichen Zusatzversicherungen nach dem aktuellen Stand 2018 zusammengestellt sind.

Welche Informationen über Zusatzversicherungen für Homöopathie sind enthalten?

  • eine der wichtigsten Informationen für den Patienten ist natürlich der Preis – für jede der Versicherungen ist der monatliche Beitrag für eine/n 45 jährigen Versicherte/n angegeben. Für einen ersten Preisvergleich sollte das ausreichen.
  • Zusatzversicherungen erstatten im Allgemeinen nicht den vollen Betrag, sondern nur einen gewissen Prozentsatz. Diese können sich deutlich unterscheiden, manchmal existiert auch ein Höchstbetrag pro Jahr.
  • Nicht jede Versicherung erstattet auch die Behandlung beim Heilpraktiker. In dieser Tabelle ist aufgeführt, was für die einzelnen Anbieter zutrifft.
  • Eventuell werden im ersten Jahr nicht alle Kosten erstattet. Auch das variiert von Versicherung zu Versicherung.
  • Einige Versicherer bieten zusätzlich zu den Naturheilkundlichen Leistungen weitere Leistungen an. Sie sind zum besseren Vergleich aufgeführt.

Ich war wirklich begeistert von dieser Tabelle zum Vergleich von Zusatzversicherungen für Homöopathie. Mit ihrer Hilfe können Patienten sicherlich schnell den für sie geeigneten Tarif finden.

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Homöopathie bis ins hohe Alter

Homöopathie bis ins hohe Alter

Kügelchen nicht nur für Kinder!

Vielleicht haben Ihre Enkel sie schon öfter bekommen – diese kleinen weißen Kügelchen, die angeblich bei allen möglichen Beschwerden helfen sollen. Besonders junge Eltern schwören auf sie und Sie haben sich eventuell gefragt, wie diese klitzekleinen Dinger Ihnen nützen sollen. Wenn Sie dazu weitere Informationen suchen, finden Sie diese auf meiner Seite, beispielsweise ein Video „Wie funktioniert eigentlich Homöopathie?“ oder ein Artikel über den Ablauf einer homöopathischen Behandlung. In diesem Artikel will ich mich allerdings mit den Besonderheiten von Homöopathie auch im hohen Alter beschäftigen, denn auch ältere Menschen können homöopathisch behandelt werden.

Je älter Menschen werden, desto stärker treten chronische Erkrankungen in den Vordergrund. Viele dieser Erkrankungen verbinden wir sogar mit dem Alter, wie Arthrose, Altersdiabetes oder Demenz. Eine homöopathische Behandlung kann dazu betragen, zusätzlich zur konventionellen medizinischen Behandlung Ihre Lebensqualität, auch in höheren Jahren, zu erhalten.

Regelmäßige Einnahme von Medikamenten

Viele ältere Menschen müssen regelmäßig verschiedene Medikamente einnehmen. Wenn diese von verschiedenen Ärzten verordnet wurden, dazu noch Nahrungsergänzungsmittel kommen, die „doch so gesund sein sollen“, dann kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wichtig ist, dass von Zeit zu Zeit eine Person überprüfen kann, ob diese Medikamente zusammen passen, oder ob diese Kombination unvorteilhaft ist. Wenn Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker darum bitten, ist es wichtig, dass Sie ihm sämtliche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel mitteilen, die Sie regelmäßig einnehmen. Auch Ihr Apotheker kann das überprüfen.

Eine homöopathische Behandlung kann erfahrungsgemäß dabei helfen, langfristig die notwendige Dosis dieser Medikamente zu verringern. Außerdem kann sie dazu beitragen, unangenehme Nebenwirkungen zu verringern. Wenn ein Medikament Nebenwirkungen verursacht, kann es nämlich auch sinnvoll sein, dessen Dosis zu verringern, statt ein weiteres Medikament gegen die neuen Beschwerden einzunehmen.

Grundsätzlich vertragen sich homöopathische und konventionelle Medikamente im Allgemeinen gut. Wechselwirkungen sind keine bekannt. Sie können sich daher ohne weiteres parallel homöopathisch behandeln lassen.

Homöopathie für die Seele

Eine homöopathische Behandlung unterstützt nicht nur den Körper des Patienten, sondern geht auch auf seine Seele ein. Es geht hier vor allem auch darum, wie Sie als ganzer Mensch leiden und dazu zählen natürlich auch Ihre Emotionen! Ein Homöopath schenkt Patienten vor allem eins: seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Diese bedingungslose Zuwendung erfahren fast alle Patienten als ungemein wohltuend. Aber nur so gelingt es mir als Therapeutin, Sie als Patienten so weit wie möglich zu verstehen und Ihnen das passende homöopathische Mittel zu verschreiben.

Mögliche Probleme im Alter sind:

  • zunehmende Einsamkeit
  • Schamgefühl, wenn nicht mehr alles alleine klappen will
  • Kummer, wenn eine gute Freundin gestorben ist
  • das Gefühl, aus dem eigenen Heim herausgerissen worden zu sein
  • Angst, wie es weitergehen wird, bei zunehmender Hilfsbedürftigkeit
  • usw.

All solche Dinge muss ich bei der homöopathischen Behandlung älterer Patienten berücksichtigen, auch wenn mir ein Patient nicht alles mitteilen kann oder möchte. Nicht immer gelingt das, Homöopathie ist ein großes Stück Detektivarbeit!

Hausbesuche

Gerade im Alter fällt es schwer, einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen. Daher mache ich bei älteren Patienten gerne auch Hausbesuche. So kann ich eventuell auch Betreuer befragen, lerne das Umfeld kennen und kann mich besser auf den Patienten einstellen. Im Bereich Mainz-Laubenheim, Bodenheim und Nackenheim sind Hausbesuche kein Problem. Falls Sie an einem anderen Ort wohnen, fragen Sie bitte einfach nach, ob ich bereit bin, regelmäßig Hausbesuche bei Ihnen zu machen.

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Wie schnell hilft ein homöopathisches Mittel?

Bei akuten Beschwerden erleichtern homöopathische Mittel oft sehr schnell. Sie können auch ohne weiteres parallel zu einer antibiotischen Behandlung oder ähnlichen Medikamenten eingesetzt werden. Bei chronischen Beschwerden werden Sie eine längere homöopathische Begleitung benötigen. Wie weit Sie den Weg der Heilung gehen können, hängt in diesem Falle auch davon ab, wie krank Sie sind. Aber auch wenn es nicht um Heilung, sondern um Linderung der Beschwerden geht, können Sie diesen Weg Schritt für Schritt gehen.

Kann homöopathische Behandlung vor Krebs schützen?

Kann Homöopathie vor Krebs schützen?

Menschen, die sich schon lange Jahre homöopathisch behandeln lassen, haben oft das Gefühl, dass sie diese Behandlung vor allen möglichen schweren Erkrankungen wie Krebs schützen könne. Sie fühlen sich immer gesünder, sind oft ausgeglichener und sind sich daher sicher, dass sie keine schweren Erkrankungen, wie Krebs bekommen könnten. Trotzdem wollen sie meist sicher gehen und stellen mir daher in der Praxis oft die Frage: „Schützt Homöopathie vor Krebs?„. Leider muss ich diese Hoffnung enttäuschen. Homöopathie kann nicht vor Krebs und auch nicht vor anderen schweren Erkrankungen schützen.

Warum kann Homöopathie nicht vor Krebs schützen?

Auch wenn sich Patienten subjektiv besser fühlen, die Beschwerden, die sie lange plagten abgenommen haben und sie einfach das Gefühl haben richtig gesund zu sein, können sie schleichende Prozesse übersehen. Gerade Krebs ist eine Erkrankung, die durch viele Einflüsse gefördert werden kann, Einflüsse, die wir oft übersehen und die wir erst bemerken, wenn es zu spät ist. In der Rückschau erzählen Patienten dann sehr wohl davon, dass sie schon lange Zeit das eine oder andere Anzeichen bemerkt haben, diese seien ihnen aber unwichtig erschienen. Das lässt sich einfach nicht mit absoluter Sicherheit vermeiden.

Natürlich ist eine bessere Gesundheit, ein allgemeines Wohlbefinden und insgesamt Ausgeglichenheit ein guter Schutz vor schweren chronischen Erkrankungen. Wirklich sicheren Schutz davor gibt es aber nicht. Schleichende Prozesse zu erkennen, gelingt am besten durch ehrliches Ergründen von Problemen. Ganz besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang, sich nicht nur selbst zu behandeln, sondern einen objektiven Gegenüber zu haben, der eventuelle Anzeichen beurteilen kann. Wir Menschen neigen dazu, unsere Augen vor möglichen Gefahren, wenn diese nicht unmittelbar sondern eher langfristig sind, zu verschließen. Daher ist der objektive Behandler so wichtig.

In diesem Zusammenhang ist es natürlich ganz besonders wichtig, dass der behandelnde Homöopath auch wirklich alle möglichen Informationen erhält. Oft speichern Patienten den Homöopathen gedanklich als den „Therapeuten für die Kopfschmerzen“ ab und vergessen, dass Menstruationsbeschwerden ebenso homöopathisch behandelt werden könnten. Ganz besonders gilt das für kleinere Beschwerden, die als Trivialitäten abgetan werden und ihren Wert eventuell erst viel später erhalten, wenn klar wird, dass sie Anzeichen für einen schleichenden Prozess waren. Ehrlichkeit dem Behandler gegenüber ist hier ungemein wichtig.

Krebs ist ein multifaktorielles Geschehen

Ernährung

Die heutige Ernährung unterscheidet sich in vielen Fällen sehr von der in den vergangenen Jahrhunderten. Wir leben oft von industriell gefertigter Kost, die mit vielen künstlichen Aroma- und Zusatzstoffen angereichert ist und häufig eine ganze Menge Zucker enthält. Meiner Meinung nach ist das schädlich für uns und wir sollten uns bemühen, so weit wie möglich auf diese zu verzichten und lieber auf echte Lebensmittel zurückgreifen. Der Trend zu Rohkost zeigt hier gute Wege auf, allerdings sollte auch hier frisch entscheidend sein. Ein Smoothie der bereits einen Tag im Regal des Supermarktes steht, ist eben nicht mehr frisch. So schwierig ist es doch nicht, ein paar Obst- und Gemüsestücke in einen Mixer zu schmeißen und alles zu einem cremigen Getränk zu vermischen!

Ich persönlich empfehle meinen Patienten gerne die sogenannte vitalstoffreiche Vollwertkost, die ich selbst schon lange Jahre schätze und seit knapp 20 Jahren praktiziere. Ich bin davon überzeugt, dass sie dazu beiträgt, meine Gesundheit zu erhalten.

Psyche

Wer in seinem Alltag ständig negativen Einflüssen ausgesetzt ist, wie einer zerbrechenden Beziehung, Mobbing am Arbeitsplatz, Geldsorgen, Sorgen um Familienangehörige, Trauer usw. fühlt sich belastet. Wer an solchen Dingen tragen muss, kann durchaus langfristige Folgen erleiden. Meiner Erfahrung nach hat Krebs fast immer belastende psychische Faktoren in der Vorgeschichte. Diese dürfen bei einer homöopathischen oder auch einer anderen Behandlung nicht übersehen werden. Anhaltende Belastungen können auch trotz guter Behandlung üble Folgen haben, da sollten wir uns nicht in Sicherheit wiegen. Unser Umgang mit diesen Faktoren kann aber darüber entscheiden, ob sie zu einem gesundheitlichen Problem werden oder nicht. Sport, Meditation, Yoga, kreative Tätigkeiten, Gespräche, … all dies kann zu einer besseren Verarbeitung und dem Lösen von Spannungen beitragen.

Umwelteinflüsse

In unserer heutigen Gesellschaft sind wir von so vielen negativen Einflüssen umgeben, dass wir ihnen kaum ausweichen können. Wo wir sie erkennen, können wir versuchen sie zu meiden, wo das nicht möglich ist, müssen wir eben damit leben.

Fazit

Eine gute homöopathische Behandlung kann eine gute Vorraussetzung für anhaltende Gesundheit bieten. Wir sollten aber nie aus dem Auge verlieren, dass verschiedene Einflüsse diese Gesundheit untergraben können und dass wir sie daher nie für selbstverständlich annehmen sollten. Anhaltende Gesundheit bis ins hohe Alter ist ein hohes Gut, für das wir selbst so einiges tun müssen.

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Homöopathie für Kinder

Homöopathie für Kinder

Kinder sind relativ häufig zu Gast in homöopathischen Praxen. Oft ist ein Grund für diesen Besuch, dass das Kind in der letzten Zeit viele konventionelle Medikamente verschrieben bekommen hat und die Eltern nach eine Alternative suchen. Oft haben sie von Bekannten gutes ganz besonders über die Homöopathie für Kinder gehört und wünschen ihrem eigenen Kind ein solches „homöopathisches Wunder“.

Auch eine homöopathische Therapie kann keine Wunder vollbringen. Die Ergebnisse hängen immer von der Erkrankung des Kindes ab. Wenn es sich „einfach nur“ um immer wiederkehrende Erkältungen handelt, kann die Anregung der Selbstheilungskräfte durch ein homöopathisches Mittel gute Erfolge erzielen. Das kann wesentlich schwieriger sein, wenn bereits Eltern und Großeltern ähnliche Probleme hatten und eventuell sogar unter schwerwiegenden chronischen Erkrankungen leiden. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, die Erkrankungen der Familienangehörigen in die Überlegungen einzubeziehen.

Homöopathie für Kinder

Kinder in der homöopathischen Praxis sind einerseits wunderbar einfach zu behandeln, andererseits stellen sie mich als Therapeutin aber auch vor ganz andere Herausforderungen als Erwachsene. Zum einen machen Kinder mir nichts vor – wenn ich sie beobachte und mir dabei Dinge auffallen, dann ist das kein Theater, sondern sie sind einfach so. Bewusste Veränderung der Art, wie sie nach außen wirken, kommt eigentlich erst später. Allerdings können Kinder mir meist nicht selbständig berichten, wie es ihnen geht. Ich muss dazu meist die Mutter befragen. Am allerbesten ist es natürlich, wenn das Kind mitmacht und mit mir spielt und ich auf diese Art und Weise spielerisch herausfinden kann, wo die Wurzel des Problems sitzt.

Wenn ein homöopathisches Mittel einmal gefunden ist, reagieren Kinder meist sehr schnell darauf. Ihre Selbstheilungskräfte lassen sich oft sehr gut anregen. Sie zeigen meist deutliche Reaktionen, so dass der Erfolg einer Behandlung gut zu beurteilen ist.

 

Fieber bei Kindern

Wenn Kinder Fieber entwickeln, machen sich die Eltern meist Sorgen. Dabei ist es ein gutes Zeichen, wenn der Körper des Kindes in der Lage ist, selbst die Abwehr gegen die Erreger zu mobilisieren. Durch eine erhöhte Körpertemperatur ist können Krankheitserreger besser bekämpft werden.

Bei meinen Recherchen zu diesem Artikel bin ich auf eine kleine Studie aus den USA gestoßen, an der in der Intensivmedizin etwa 80 Patienten teilnahmen. Sie wurden in 2 Gruppen eingeteilt: bei der ersten Gruppe wurde das Fieber durch Antipyretika gesenkt, wenn es über 38,5°C stieg und es wurde zusätzlich gekühlt, wenn es über 39,5°C stieg. Bei der zweiten Gruppe hingegen wurde eine fiebersenkende Behandlung erst über 40°C eingeleitet (Antipyretika und Kühlung). In der ersten Gruppe starben von 44 Patienten 7 (etwa 16%), in der zweiten Gruppe, die hoch fiebern durfte nur einer von 38 (etwa 2,6%). Da der Unterschied in der Sterblichkeitsrate so groß war, wurde diese Studie abgebrochen.

Offensichtlich ist Fieber also ein äußerst hilfreiches Instrument unseres Körpers, um Infektionen zu bekämpfen. Weitere Informationen finden sich noch in einem englischen Artikel über die Vorteile von Fieber.

 

 

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Video Forschungsartikel Bläschen

Forschungsartikel Grundlagenforschung Homöopathie

Longlived submicrometric bubbles...

Bei e-vidia haben meine Mit-Dozentin Annette di Fausto und ich gemeinsam ein Video über einen Forschungsartikel erstellt. Dieser Artikel lautet: „Long lived submicrometric bubbles in very diluted alkali Halide Solutions“.  Er wurde 2012 von Eugène Duval, Sergey Adichtchev, Sergey Sirotkin und Alain Mermet in der Zeitschrift Phys. Chem. Chem. Phys veröffentlicht.

Ich erkläre in dem Video in relativ einfachen Worten und mit einer Sketchnote, worum es in diesem Artikel geht.

Das Video befindet sich auf der Seite von e-vidia.

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