Kann homöopathische Behandlung vor Krebs schützen?

Kann Homöopathie vor Krebs schützen?

Menschen, die sich schon lange Jahre homöopathisch behandeln lassen, haben oft das Gefühl, dass sie diese Behandlung vor allen möglichen schweren Erkrankungen wie Krebs schützen könne. Sie fühlen sich immer gesünder, sind oft ausgeglichener und sind sich daher sicher, dass sie keine schweren Erkrankungen, wie Krebs bekommen könnten. Trotzdem wollen sie meist sicher gehen und stellen mir daher in der Praxis oft die Frage: „Schützt Homöopathie vor Krebs?„. Leider muss ich diese Hoffnung enttäuschen. Homöopathie kann nicht vor Krebs und auch nicht vor anderen schweren Erkrankungen schützen.

Warum kann Homöopathie nicht vor Krebs schützen?

Auch wenn sich Patienten subjektiv besser fühlen, die Beschwerden, die sie lange plagten abgenommen haben und sie einfach das Gefühl haben richtig gesund zu sein, können sie schleichende Prozesse übersehen. Gerade Krebs ist eine Erkrankung, die durch viele Einflüsse gefördert werden kann, Einflüsse, die wir oft übersehen und die wir erst bemerken, wenn es zu spät ist. In der Rückschau erzählen Patienten dann sehr wohl davon, dass sie schon lange Zeit das eine oder andere Anzeichen bemerkt haben, diese seien ihnen aber unwichtig erschienen. Das lässt sich einfach nicht mit absoluter Sicherheit vermeiden.

Natürlich ist eine bessere Gesundheit, ein allgemeines Wohlbefinden und insgesamt Ausgeglichenheit ein guter Schutz vor schweren chronischen Erkrankungen. Wirklich sicheren Schutz davor gibt es aber nicht. Schleichende Prozesse zu erkennen, gelingt am besten durch ehrliches Ergründen von Problemen. Ganz besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang, sich nicht nur selbst zu behandeln, sondern einen objektiven Gegenüber zu haben, der eventuelle Anzeichen beurteilen kann. Wir Menschen neigen dazu, unsere Augen vor möglichen Gefahren, wenn diese nicht unmittelbar sondern eher langfristig sind, zu verschließen. Daher ist der objektive Behandler so wichtig.

In diesem Zusammenhang ist es natürlich ganz besonders wichtig, dass der behandelnde Homöopath auch wirklich alle möglichen Informationen erhält. Oft speichern Patienten den Homöopathen gedanklich als den „Therapeuten für die Kopfschmerzen“ ab und vergessen, dass Menstruationsbeschwerden ebenso homöopathisch behandelt werden könnten. Ganz besonders gilt das für kleinere Beschwerden, die als Trivialitäten abgetan werden und ihren Wert eventuell erst viel später erhalten, wenn klar wird, dass sie Anzeichen für einen schleichenden Prozess waren. Ehrlichkeit dem Behandler gegenüber ist hier ungemein wichtig.

Krebs ist ein multifaktorielles Geschehen

Ernährung

Die heutige Ernährung unterscheidet sich in vielen Fällen sehr von der in den vergangenen Jahrhunderten. Wir leben oft von industriell gefertigter Kost, die mit vielen künstlichen Aroma- und Zusatzstoffen angereichert ist und häufig eine ganze Menge Zucker enthält. Meiner Meinung nach ist das schädlich für uns und wir sollten uns bemühen, so weit wie möglich auf diese zu verzichten und lieber auf echte Lebensmittel zurückgreifen. Der Trend zu Rohkost zeigt hier gute Wege auf, allerdings sollte auch hier frisch entscheidend sein. Ein Smoothie der bereits einen Tag im Regal des Supermarktes steht, ist eben nicht mehr frisch. So schwierig ist es doch nicht, ein paar Obst- und Gemüsestücke in einen Mixer zu schmeißen und alles zu einem cremigen Getränk zu vermischen!

Ich persönlich empfehle meinen Patienten gerne die sogenannte vitalstoffreiche Vollwertkost, die ich selbst schon lange Jahre schätze und seit knapp 20 Jahren praktiziere. Ich bin davon überzeugt, dass sie dazu beiträgt, meine Gesundheit zu erhalten.

Psyche

Wer in seinem Alltag ständig negativen Einflüssen ausgesetzt ist, wie einer zerbrechenden Beziehung, Mobbing am Arbeitsplatz, Geldsorgen, Sorgen um Familienangehörige, Trauer usw. fühlt sich belastet. Wer an solchen Dingen tragen muss, kann durchaus langfristige Folgen erleiden. Meiner Erfahrung nach hat Krebs fast immer belastende psychische Faktoren in der Vorgeschichte. Diese dürfen bei einer homöopathischen oder auch einer anderen Behandlung nicht übersehen werden. Anhaltende Belastungen können auch trotz guter Behandlung üble Folgen haben, da sollten wir uns nicht in Sicherheit wiegen. Unser Umgang mit diesen Faktoren kann aber darüber entscheiden, ob sie zu einem gesundheitlichen Problem werden oder nicht. Sport, Meditation, Yoga, kreative Tätigkeiten, Gespräche, … all dies kann zu einer besseren Verarbeitung und dem Lösen von Spannungen beitragen.

Umwelteinflüsse

In unserer heutigen Gesellschaft sind wir von so vielen negativen Einflüssen umgeben, dass wir ihnen kaum ausweichen können. Wo wir sie erkennen, können wir versuchen sie zu meiden, wo das nicht möglich ist, müssen wir eben damit leben.

Fazit

Eine gute homöopathische Behandlung kann eine gute Vorraussetzung für anhaltende Gesundheit bieten. Wir sollten aber nie aus dem Auge verlieren, dass verschiedene Einflüsse diese Gesundheit untergraben können und dass wir sie daher nie für selbstverständlich annehmen sollten. Anhaltende Gesundheit bis ins hohe Alter ist ein hohes Gut, für das wir selbst so einiges tun müssen.

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Außerdem können Sie mit mir besprechen, welche anderen Therapieformen für Sie noch in Frage kommen würden.

Homöopathie für Kinder

Homöopathie für Kinder

Kinder sind relativ häufig zu Gast in homöopathischen Praxen. Oft ist ein Grund für diesen Besuch, dass das Kind in der letzten Zeit viele konventionelle Medikamente verschrieben bekommen hat und die Eltern nach eine Alternative suchen. Oft haben sie von Bekannten gutes ganz besonders über die Homöopathie für Kinder gehört und wünschen ihrem eigenen Kind ein solches „homöopathisches Wunder“.

Auch eine homöopathische Therapie kann keine Wunder vollbringen. Die Ergebnisse hängen immer von der Erkrankung des Kindes ab. Wenn es sich „einfach nur“ um immer wiederkehrende Erkältungen handelt, kann die Anregung der Selbstheilungskräfte durch ein homöopathisches Mittel gute Erfolge erzielen. Das kann wesentlich schwieriger sein, wenn bereits Eltern und Großeltern ähnliche Probleme hatten und eventuell sogar unter schwerwiegenden chronischen Erkrankungen leiden. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, die Erkrankungen der Familienangehörigen in die Überlegungen einzubeziehen.

Homöopathie für Kinder

Kinder in der homöopathischen Praxis sind einerseits wunderbar einfach zu behandeln, andererseits stellen sie mich als Therapeutin aber auch vor ganz andere Herausforderungen als Erwachsene. Zum einen machen Kinder mir nichts vor – wenn ich sie beobachte und mir dabei Dinge auffallen, dann ist das kein Theater, sondern sie sind einfach so. Bewusste Veränderung der Art, wie sie nach außen wirken, kommt eigentlich erst später. Allerdings können Kinder mir meist nicht selbständig berichten, wie es ihnen geht. Ich muss dazu meist die Mutter befragen. Am allerbesten ist es natürlich, wenn das Kind mitmacht und mit mir spielt und ich auf diese Art und Weise spielerisch herausfinden kann, wo die Wurzel des Problems sitzt.

Wenn ein homöopathisches Mittel einmal gefunden ist, reagieren Kinder meist sehr schnell darauf. Ihre Selbstheilungskräfte lassen sich oft sehr gut anregen. Sie zeigen meist deutliche Reaktionen, so dass der Erfolg einer Behandlung gut zu beurteilen ist.

 

Fieber bei Kindern

Wenn Kinder Fieber entwickeln, machen sich die Eltern meist Sorgen. Dabei ist es ein gutes Zeichen, wenn der Körper des Kindes in der Lage ist, selbst die Abwehr gegen die Erreger zu mobilisieren. Durch eine erhöhte Körpertemperatur ist können Krankheitserreger besser bekämpft werden.

Bei meinen Recherchen zu diesem Artikel bin ich auf eine kleine Studie aus den USA gestoßen, an der in der Intensivmedizin etwa 80 Patienten teilnahmen. Sie wurden in 2 Gruppen eingeteilt: bei der ersten Gruppe wurde das Fieber durch Antipyretika gesenkt, wenn es über 38,5°C stieg und es wurde zusätzlich gekühlt, wenn es über 39,5°C stieg. Bei der zweiten Gruppe hingegen wurde eine fiebersenkende Behandlung erst über 40°C eingeleitet (Antipyretika und Kühlung). In der ersten Gruppe starben von 44 Patienten 7 (etwa 16%), in der zweiten Gruppe, die hoch fiebern durfte nur einer von 38 (etwa 2,6%). Da der Unterschied in der Sterblichkeitsrate so groß war, wurde diese Studie abgebrochen.

Offensichtlich ist Fieber also ein äußerst hilfreiches Instrument unseres Körpers, um Infektionen zu bekämpfen. Weitere Informationen finden sich noch in einem englischen Artikel über die Vorteile von Fieber.

 

 

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Was ist Unterdrückung?

Was ist Unterdrückung?

Homöopathen sprechen oft davon, dass bei einem Patienten eine Unterdrückung vorliegt. Was soll das heißen? Ist der Patient besonders unterwürfig???

Nein. Damit hat das gar nichts zu tun. Es geht um Maßnahmen, die der Patient oder sein Therapeut getroffen hat, die seine Beschwerden zwar anscheinend zum Verschwinden gebracht haben, dafür sind aber andere, schlimmere Symptome aufgetaucht. Diesen Vorgang nennen wir Unterdrückung.

Welche Maßnahmen können zu einer Unterdrückung führen?

Das ist ganz unterschiedlich, wie immer in der Homöopathie ist es individuell verschieden. Der eine Patient bekommt nach einer Art von Behandlung überhaupt keine Probleme, der andere ist seit der selben Behandlung schwer krank. Unterdrückend können beispielsweise wirken:

(mehr …)

Parallelbehandlung beim Arzt

Parallelbehandlung beim Arzt

Eine homöopathische Behandlung kann parallel zu einer schulmedizinischen Therapie durchgeführt werden. Allerdings sollte eine solche Behandlung auf keinen Fall auf eigene Faust durchgeführt werden, sondern von einem gut ausgebildeten Therapeuten.

Wichtig ist, dass Sie Ihrem Behandler mitteilen, welche schulmedizinischen (oder auch naturheilkundlichen) Therapien Sie anwenden. Dann kann der Homöopath die Dosierung seiner Medikamente anpassen und nur dann ist eine korrekte Beurteilung des Verlaufs möglich.

Wenn vor Beginn der schulmedizinischen Therapie bekannt ist, dass zusätzlich eine homöopathische Behandlung geplant ist, könnten folgende Maßnahmen hilfreich sein:

  • sorgfältiges Aufschreiben sämtlicher ungewöhnlicher Symptome, sowie des genauen Ablaufs der Erkrankung, damit diese Symptome nicht in Vergessenheit geraten.
  • eventuell lohnt es sich, zuerst mit der homöopathischen Behandlung zu beginnen (beispielsweise während der Wartezeit auf eine Operation o.ä.), damit der Therapeut Sie noch vor dem Entfernen der wesentlichen Symptome kennenlernen kann.

Sie sollten keinesfalls schulmedizinische Medikamente auf eigene Faust absetzen. Wenden Sie sich immer an Ihren behandelnden Arzt!

Optimal ist es, wenn Sie mir eine Schweigepflichtsentbindung Ihrem behandelnden Arzt gegenüber unterschreiben, so dass ich mich mit diesem wenn nötig besprechen kann. So können wir gemeinsam das Beste für Ihre Gesundheit erreichen.

Was ist der Unterschied zu einer hausärztlichen Behandlung?

Wie Sie in anderen Beiträgen auf dieser Seite bereits lesen konnten, unterscheidet sich die Arzneimittelwahl sehr von der Medikamentenverschreibung durch einen konventionell arbeitenden Hausarzt. Große Unterschiede bestehen aber auch in anderen Bereichen:

  • die Rückmeldung: in einer homöopathischen Behandlung reicht es nicht einfach aus, ein gutes Arzniemittel auszuwählen – wesentlich ist die sorgfältige Beurteilung, wie das Mittel wirkt. Oft dauert es eine gewisse Zeit bis klar ist, wie das Arzneimittel wirkt.
  • eine homöopathische Behandlung ähnelt oft einer Treppe, auf der man einen Schritt nach dem anderen macht. Es kann sehr große Verbesserungen geben, aber auch Zeiten, in denen die Behandlung scheinbar stagniert. Jede homöopathische Behandlung ist anders, da jeder Patient anders ist.
  • Bei einer homöopathischen Behandlung ist es oft ganz besonders wichtig, welche Auswirkungen Verbesserungen oder Verschlechterungen auf den Alltag eines Patienten haben. Wenn ein Patient zwar häufiger Kopfschmerzen hat, dafür aber während der Schmerzen weiter seiner Arbeit nachgehen kann, was vorher nicht möglich war, ist das für mich als Therapeutin wesentlich. Wenn ein Patient mit epileptischen Anfällen nach dem Anfall nicht mehr so lange erschöpft ist, kann das für die Behandlung ein wichtiger Hinweis sein.
  • während einer homöopathischen Behandlung muss die Wiederholung der Arzneimittelgabe an die Reaktion des Patienten angepasst werden. Das bedeutet, dass Sie ein Mittel nicht einfach täglich dreimal geben sollten, sondern dass das bei jedem Patienten anders ist.
  • wichtig ist, dass Sie im Zweifel immer nachfragen – vereinbaren Sie einfach einen Telefontermin oder rufen Sie in meiner telefonischen Sprechzeit an.

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