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Kommentar zur DSGVO

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schöner Blog einer Vater-Sohn-Beziehung

schöner Blog über eine berührende Vater-Sohn-Beziehung

Heute morgen beim Frühstück vorbereiten habe ich einen wirklich berührenden kurzen Ausschnitt aus einem Podcast gehört. Daraufhin konnte ich nicht anders als ein wenig weiter nachzuforschen. Der Ausschnitt, um den es geht, ist ab 4.40 min etwa zu hören. Es geht dabei um eine wirklich ans Herz gehende Vater-Sohn-Beziehung: ein Vater reist mit seinem Sohn, der Autist ist, zu allen möglichen Fußballclubs… aber das wird in dem Podcast ganz wunderbar erklärt:

Außerdem gibt es noch den zugehörigen Zeitungsartikel in der ZEIT: „Papsi, ich bin doch gar kein Fan!“, sowie den Blog der beiden, den ich unter „Wochenendrebellen“ gefunden habe. Das ist übrigens ein wunderbarer Name für die beiden, den am Wochenende kann Jason, der Sohn, aus seinem Alltag mit den vielen Regeln, die er braucht, damit sein Leben nicht aus den Fugen gerät, ausbrechen, ohne dass es ihn stört. Dann sind viele Dinge in Ordnung, die ihn sonst völlig aus dem Konzept bringen würden. Ich hatte viel Spaß beim Kennenlernen dieses Vater-Sohn-Paares.

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Intoleranz

Intoleranz und Homöopathie

Da ich im April einen Vortrag über das Thema Intoleranz und Homöopathie halten werde, habe ich in der letzten Zeit intensiv über dieses Thema nachgedacht. Was macht Intoleranz mit dem, der andere nicht akzeptieren kann und was macht das mit dem, der so abgelehnt wird? Mit solchen Fragen werde ich in einer homöopathischen Anamnese durchaus konfrontiert und auch mit den Problemen, die sich daraus ergeben.

Intoleranz ergibt sich aus der eigenen Geschichte

Andere abzulehnen ist menschlich – Bekannte geben uns Schutz, Fremde sind zuerst einmal potentiell bedrohlich. Wenn wir, besonders in unserer Kindheit, die Furcht vor bestimmten Menschen regelrecht eingebläut bekommen haben, fällt es uns schwer, diese Angst abzulegen. Wenn wir vor etwas Angst haben, versuchen wir uns zu verteidigen, meist mit Worten, so wie es heutzutage oft geschieht. Flüchtlinge werden als die unbestimmte Bedrohung angesehen, die den angenehmen Lebensstil in Deutschland gefährden. Entscheidend dabei ist meist: sie sind anders, unterscheiden sich von uns durch ihr Aussehen, Gebräuche, Religion und vieles mehr. Wo genau die Unterschiede liegen, ist oft gar nicht klar. Besonders problematisch wird es aber, wenn diese Unterschiede an Kindheitstraumen rühren, wenn sie zu alten Mustern passen.

Das können ganz unterschiedliche Muster sein: eine Frau, die in ihrer Kindheit die Angst vor dem bösen, schwarzen amerikanischen Soldaten eingetrichtert bekam, wird Schwierigkeiten haben, bei ihrer Enkelin einen schwarzen Freund zu akzeptieren. Menschen, die Schuldgefühle haben, weil sie in ihrer Kindheit und Jugend andere ausgegrenzt haben, wollen oft nicht akzeptieren, dass dieses Verhalten falsch war und werden es oft fortsetzen. Oft verbinden diese Menschen damit das Gefühl, dass sie selbst Helden sind, die moralisch richtige Ansichten verteidigen. Die Gegner der Intoleranz hingegen sehen sich selbst als die Hüter der Moral. Abstrakte Diskussionen werden hier nicht weiterführen, nur die Konfrontation mit der Menschlichkeit des Abgelehnten.

Was hat die Homöopathie damit zu tun?

Eine homöopathische Anamnese ist die Konfrontation mit den eigenen Überzeugungen, Vorstellungen und der eigenen Geschichte und manchmal auch eine Konfrontation damit, was diese mit der eigenen Krankheit zu tun haben. Denn Konflikte, vor allem innere, machen etwas mit uns – sie setzen uns permanent Stress aus, mit dem unser Körper und unser Geist klarkommen müssen. Dauerhafter Stress verändert Regelkreise in unserem Körper, die eigentlich in Harmonie sein sollten. Wenn sie ständig durch solche Konflikte belastet sind, kommt es langfristig zu Veränderungen in unseren Körperfunktionen und schlimmstenfalls zu Organveränderungen. Wozu es kommt, ist oft abhängig von der Art, wie wir mit unseren Belastungen umgehen. Alles, was uns tief innen betrifft, ergreift uns mehr und hat das Potenzial unsere Gesundheit zu schädigen.

Deshalb erforschen Homöopathen in der Anamnese so gründlich die Psyche des Patienten. Wenn wir die hauptsächliche Belastung, die auf ihn einwirkt, ergründen können, ist es einerseits vielleicht möglich, diese Belastung zu reduzieren. Andererseits können wir dann besser ein homöopathisches Arzneimittel wählen. Denn verschiedene homöopathische Arzneien können Erkrankungen, die durch bestimmte Belastungen entstehen, besser unterstützen. Das beginnt bei Arnika, das ja bekannterweise bei stumpfen Verletzungen helfen kann. Andere typische Zusammenhänge sind Natrium muriaticum, das oft bei tiefsitzendem Kummer helfen kann. Alte Menschen haben oft das Gefühl, dass sie gar nichts mehr können, das alle anderen sich über sie lustig machen. Wenn dieses Gefühl ihre Beschwerden verstärkt, kann beispielsweise Barium carbonicum helfen. Natürlich sind das nicht die einzigen Arzneien, die in solchen Fällen angezeigt sein könnten, daher handelt es sich hier nicht um Empfehlungen zur Behandlung!

Persönliche Auseinandersetzung mit dem Feindbild

Wenn wir Intoleranz als Angst vor einer Bedrohung begreifen, dann kann nur die Auflösung dieser Bedrohung das Ziel sein. Aber nicht durch Hinauswerfen der Flüchtlinge und anderer Fremden, sondern durch Bekanntmachen mit der Menschlichkeit des Gegenübers. Wer den anderen kennt, hat größere Hemmungen ihn zu bekämpfen. Besuche von Konzentrationslagern für Schulklassen halte ich daher nicht für den richtigen Ansatz, sondern nur Aktionen die zur kontrollierten Interaktion und möglichst auch Zusammenarbeit mit dem „Feind“ führen. Deshalb sind solche Projekte wie das West-Eastern Divan Orchestra so erfolgreich – davon braucht es mehr! Menschen, die während der großen Flüchtlingswelle in den Aufnahmestellen geholfen haben, werden nur selten diese Menschen ablehnen, da sie ihre Not gesehen haben und ihre positive Reaktion auf die freundliche Aufnahme in unserem Land.

Wer also versucht, den Menschen im „Feind“ zu sehen, ist auf dem besten Wege, dieses Feindbild zu verlieren und ihn sich zum Freund zu machen. Das gilt auch für Menschen, die mit diesen Problemen in einer homöopathischen Behandlung kämpfen. Wenn es um abstrakte Feindbilder geht, ist die beste Therapie der Versuch, den Menschen zu sehen, seine Verletzlichkeit. Das kann oft durch sogenannte „Ich-Botschaften“ passieren: was macht dieses Verhalten mit mir, wie schädigt es mich konkret? So wird eine persönliche Beziehung aufgebaut und der erste Schritt auf dem Weg aus der Intoleranz ist getan.

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Welche Symptome sind bei Erkältungen wichtig?

Mittelfindung bei Erkältungen

Wie finde ich gute Symptome für die homöopathische Arzneimittelwahl?

Erkältungen

Wer schon einmal homöopathische Ratgeberliteratur durchgelesen hat, weiß, dass es durch die bloßen Beschreibungen oft schwer ist, zu einer Arzneimittelwahl zu kommen. Denn meist ist es so, dass von den vielen Mitteln mehrere zutreffend zu sein scheinen. auch Du hast Dich sicher schon gefragt, wie Du denn leichter zu einer Mittelwahl kommen kannst.

Auslöser

Entscheidend ist in diesen Fällen oft, gründlich darüber nachzudenken, welche Beschwerden Du denn nun wirklich hast. Wenn Du in einer homöopathischen Behandlung bist, wird Dich Dein Therapeut dazu befragen.

Ein sehr wichtiger Punkt ist, darüber nachzudenken „Was war denn vorher?“ Wie war beispielsweise das Wetter um den Beginn der Phase in der Du begonnen hast, Dich krank zu fühlen? Hast Du gerade die Menstruation gehabt?Hast Du Dich besonders angestrengt (Deine Stimme vielleicht)?

Oder gab es emotionale Auslöser? Hast Du Dich beispielsweise geärgert? Hat Dich jemand gekränkt? Warst Du besonders aufgeregt, weil Du einen wichtigen Vortrag halten musstest?

Du fragst dich vielleicht – was hat das mit meiner Erkältung zu tun? All diese Dinge können uns anfällig machen, für Erkrankungen, u.a. für Erkältungen. Wir sollten also gründlich darüber nachdenken, ob wir uns in diesem Zusammenhang an irgendwelche wichtigen Dinge erinnern können. Bei akuten Erkrankungen liegt der Beginn glücklicherweise noch nicht allzu lange zurück, so dass wir uns meist gut erinnern können.

 

Bereiche der Beschwerden

Nachdem Du über mögliche Auslöser nachgegrübelt hast, solltest Du einmal darüber nachdenken, wo Du denn überall Beschwerden hast. Mögliche Bereiche bei Erkältungen wären folgende:

  • Nase
  • Rachen
  • Kehlkopf
  • Brust / Lunge / Bronchien
  • Kopf
  • Ohren
  • Augen
  • Fiebersymptomatik
  • Begleitende Symptomatik wie Schwäche, Müdigkeit, Gliederschmerzen, …

Du solltest die Bereiche, in denen Du Dich irgendwie anders fühlst als vor der Erkältung notieren. Vielleicht fällt Dir ja auch noch etwas ein, das ich hier nicht aufgeführt habe. Anschließend geht es um die Details:

Wie fühlt sich das an?

Das finden Patienten oft besonders schwierig – genau zu beschreiben, wie sie selbst ihre Beschwerden empfinden. Aber darum geht es in der Homöopathie – das ist es ja, was diese Therapieform so anders macht als die konventionelle Medizin, bei der jeder Patient mit einer Halsentzündung im wesentlichen das gleiche Medikament bekommt. Homöopathie behandelt individuelle Beschwerden – dazu müssen wir aber auch wissen, was sie anders macht als andere! Jeder Patient muss sich selbst also gut beobachten und wenn du noch nicht genügend Symptome hast, um ein Arzneimittel zu finden, solltest Du vielleicht einfach viel trinken und noch ein wenig abwarten. Mit der Zeit entwickelst Du weitere Symptome, die Dir bei der Wahl weiterhelfen können.

Beschwerden können

  • pochen,
  • brennen,
  • stechen,
  • drücken,
  • sich anfühlen als würde etwas platzen,
  • wund sein,
  • heiß sein,
  • ziehen,
  • jucken,
  • usw.

Versuche Deine Beschwerden einzuengen, wenn Du aber nicht sicher bist, dann lege nicht zu viel Wert auf diesen Punkt. Er ist bei meiner Arzneimittelwahl meist nicht so entscheidend wie andere Punkte.

Was verschlechtert meine Beschwerden?

Hast Du darauf wirklich geachtet? Warst Du überhaupt schon draußen an der frischen Luft? Nur dann kannst Du beurteilen, ob sie Dir gut tut oder nicht. Manchmal ist es auch so, dass es den Kopfschmerzen hilft, der Patient aber einen regelrechten Hustenanfall bekommt, wenn er draußen die kalte Luft einatmet. Beobachte Dich also genau!

Denke über die folgenden Dinge nach:

  • Aufenthalt draußen
  • warmes Zimmer
  • im Liegen mit Kopf erhöht oder flach
  • leichte Bewegung
  • wenn Du von draußen reinkommst
  • trinken
  • essen
  • reden
  • wenn die Nase läuft oder verstopft ist
  • vorbeugen
  • usw.

Was bessert meine Beschwerden?

Denke am besten über die oben genannten Punkte noch einmal nach. Vielleicht fallen Dir ja auch noch andere Dinge ein, die Du tun kannst, damit es Dir ein wenig besser geht. Wenn sie deutlich ausgeprägt sind, kannst Du sie durchaus für die Arzneimittelwahl verwenden. Mögliche Dinge, die Du einmal ausprobieren kannst:

  • warme oder kalte Getränke
  • ein langsamer Spaziergang
  • Ruhe im Bett
  • eine Wärmflasche
  • warmes Einpacken
  • usw.

Du siehst, dass es viele Dinge gibt, über die Du nachdenken kannst und die Dir helfen können bei der Arzneimittelwahl.

 

außergewöhnliche Beschwerden

Alles, was Du von anderen nicht kennst, wo andere Leute sich wundern würden, dass Du diese Beschwerden bei Erkältungen hast, zählt zu den „charakteristischen Symptomen“. Sie sollten ganz besonders entscheidend für die Arzneimittelwahl sein. Gibt es so etwas in Deinem Fall? Ich hatte beispielsweise einmal einen Patienten mit einer heftigen Lungenentzündung, der täglich lange Spaziergänge machte, weil er sich damit gut fühlte. Das fand ich außergewöhnlich. Darauf solltest Du besonders achten. Nicht immer findest Du diese Dinge in der Ratgeberliteratur, oft musst Du dazu dicke homöopathische Arzneimittellehren zu Rate ziehen. Vielleicht brauchst Du bei Deiner Erkältung ja gar nicht so weit zu gehen. Eventuell findest Du ja ganz leicht ein Medikament, wichtig sind aber vor allem die Punkte, die ich aufgeführt habe:

 

Wie schlimm ist es?

Vergiss auch nicht, einmal kurz darüber nachzudenken, ob Du besser einen professionellen Therapeuten hinzuziehen solltest. Nicht jede Erkältung ist eine Kleinigkeit. Vielleicht entwickelt sie sich ja gerade zu einer Nasennebenhöhlenentzündung oder zu einer echten Bronchitis. Dann solltest Du lieber keine Selbstbehandlung versuchen. Benutze dazu am besten Deinen gesunden Menschenverstand, er hilft in diesen Fällen meist weiter.

Fragen zur Wahl eines homöopathischen Mittels (akut)

  • Wann ist die Erkältung entstanden (Auslöser)?
  • Wo spürst Du die Beschwerden?
  • Wie fühlen sich das an?
  • Wodurch werden die Symptome besser oder schlechter?
  • Was fällt Dir sonst noch ein?

Lass Dich von den Antworten dieser Fragen bei der Mittelwahl leiten. Wenn Du immer noch Schwierigkeiten hast, ein gut passendes Mittel zu finden, frage Deinen Homöopathen.

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Homöopathie und Schmerzen im Bewegungsapparat

Homöopathie und Schmerzen im Bewegungsapparat

Homöopathie und Schmerzen im Bewegungsapparat

Bei unserem ersten Mainzer Homöopathie-Stammtisch haben wir Themenideen für zukünftige Termine gesammelt. Eine der Ideen wurde mehrfach genannt: der Bewegungsapparat. Offensichtlich stößt das Thema auf breites Interesse. Daher möchte ich vorbereitend einen Artikel hier auf meiner Homepage veröffentlichen. Weiteres beim Stammtisch im Juni.

Kann Homöopathie bei Schmerzen im Bewegungsapparat helfen?

Das ist die Frage, die Patienten meist zuerst einmal interessiert. Dabei beachten sie meist nicht, dass es ganz unterschiedliche Arten von Problemen gibt, die auch ihre ganz eigenen Antworten auf diese Frage haben.

Verletzungen

Hier hängt es vom Schweregrad der Verletzung ab. Manchmal ist eine Operation unumgänglich – beispielsweise bei einem Knochenbruch. Trotzdem kann die Homöopathie die Heilung auch in solchen Fällen unterstützen! Bei Prellungen und Blutergüssen kann das richtige homöopathische Mittel eventuell schmerzlindernd eingesetzt werden und auch den Heilungsprozess unterstützen.

Hexenschuss

In meiner Praxis habe ich schon oft beobachten können, dass das richtige homöopathische Mittel in solchen Fällen die Schmerzen zügig gelindert hat. Wichtig ist trotzdem, solche Episoden als Warnsignale zu werten: der Körper zeigt dadurch, dass irgendetwas falsch läuft und signalisiert, dass eine grundsätzliche Überprüfung der eigenen Gewohnheiten notwendig ist! Sitze ich beispielsweise den ganzen Tag am Schreibtisch und vernachlässige die Bewegung meines Rückens? Hebe ich oft falsch und erhöhe so unnötig mein Verletzungsrisiko? Wie sieht es mit der Ernährung aus?

Während ich das schreibe, fällt mir auf, dass ich ebenfalls vergessen habe, meinen Wecker zu stellen. Dieser signalisiert mir beim Arbeiten am Schreibtisch alle 25 Minuten, dass ich mich kurz bewegen sollte. Dann stehe ich auf und recke und strecke mich kurz, gieße die Blumen, öffne ein paar Fenster um zu lüften … Wenn ich diese Routine beibehalte, bin ich am Ende des Tages viel frischer als sonst.

Bandscheibenvorfall

Das ist etwas ganz anderes als ein sogenannter „Hexenschuss“. Hier ist es zu wirklichen Schäden gekommen, die ein homöopathisches Mittel nicht so einfach in Luft auflösen kann! Trotzdem kann es schmerzlindernd eingesetzt werden und die Heilung fördern, aber in solchen Fällen ist eine Mitarbeit des Patienten zwingend erforderlich! Wer hier die physiotherapeutischen Übungen vernachlässigt, wird bald erneut Probleme bekommen, auch wenn er das richtige homöopathische Mittel erhalten hat! Ein Bandscheibenvorfall ist ein Schuss vor den Bug – Dein Körper signalisiert Dir „Du musst Dich dringend regelmäßig um Deinen Rücken kümmern und ihn pflegen!“

Wenn Du einen Bandscheibenvorfall hast, musst du darauf achten, dass Dein Körper kein Schmerzgedächtnis entwickelt. Dazu dienen unter anderem die starken Schmerzmittel, die Dir Dein Arzt wahrscheinlich verschrieben hat. Trotzdem solltest Du eine homöopathische Behandlung erwägen. Nach einem Bandscheibenvorfall können homöopathische Mittel eventuell dazu beitragen, die notwendigen Schmerzmittel zu reduzieren, die ja starke Nebenwirkungen haben können.

 

 

Heilung geht nicht immer glatt

Oft ist ein Heilungsprozess turbulenter als es Dir lieb ist – so wie dieser Gebirgsfluss über Stock und Stein fliesst. Besonders problematisch ist das meist bei chronischen Erkrankungen.

Frozen Shoulder

Auch bei dieser Erkrankung, bei der der Patient plötzlich seinen Arm nicht mehr richtig heben kann und heftigste Schmerzen hat, habe ich schon mehrmals helfen können. Durch ein homöopathisches Mittel konnte so eine langwierige Therapie mit Spritzen und Physiotherapie vermieden werden.

Tennis- / Golferellenbogen

Diese Erkrankung muss nicht unbedingt durch diese Sportarten verursacht worden sein. Auch andere langanhaltende Belastungen, wie das Arbeiten am Computer, können dazu führen. Problematisch für eine homöopathische Behandlung ist hier oft, dass – außer der Belastung – nur wenige Symptome vorhanden sind. Manchmal passt eines der Standardmittel, aber längst nicht immer. Dann benötigen wir ein chronisches Mittel. Dann ist eine gründliche Anamnese notwendig. Nicht alle Patienten reagieren auf eine starke Belastung mit einem Golferellenbogen. Die Veranlagung dazu kann in einem chronischen Zustand liegen, der seine Ursache auch in emotionalen Belastungen hat. Wenn diese Belastungen durchschaut worden sind (dazu dient die chronische Anamnese), kann auch ein passendes homöopathisches Mittel gegeben werden.

rheumatoide Arthritis

Hierbei handelt es sich um eine Entzündung von Gelenken – hilfreich für eine Prognose und auch für die Einschätzung der Wirkung von Homöopathie ist hier, wenn wir den/ die Gründe für die Erkranung kennen. Je eindeutiger das geklärt ist, desto hilfreicher ist es für das Auffinden des passenden homöopathischen Mittels. Je länger die Erkrankungsdauer, desto länger auch eine eventuelle Heilung. In akuten Fällen ist daher die Prognose meist besser.

Zusätzlich kann in diesem Fall die Ernährung unterstützend wirken. Die sogenannte tierisch-eiweißfreie Kost wurde von Dr. Bruker in solchen Fällen empfohlen und sollte wenigstens einmal getestet werden.

Arthrose

Oft wird behauptet, ein Gelenk sei bereits so stark geschädigt, da „wären solche Schmerzen ja unausweichlich“. Ein großer Teil der Gelenkschmerzen beruht allerdings auf Schmerzen in der verspannten umgebenden Muskulatur. Wer Schmerz erwartet, spannt seine Muskeln zum Schutz an. Das erhöht aber langfristig den Schmerz. Ein Vermeiden der Bewegung, Schonhaltungen können Schmerzen in anderen Gelenken nach sich ziehen. Daher ist es gerade nach Gelenkverletzungen wichtig, diese Gelenke beweglich zu halten, damit es nicht zu Arthrose kommt.

 

 

 

Wie ist es denn jetzt mit der Prognose der Heilung?

Erkrankungen im Bewegungsapparat sind äußerst vielfältig – sie reichen von Verletzungen und ihrer akuten Behandlung bis hin zu Entzündungen, Autoimmunerkrankungen bis hin zu degenerativen Erkrankungen. Daher ist eine pauschale Antwort nicht möglich. In allen diesen Fällen kann ein homöopathisch arbeitender Heilpraktiker aber meist Wege aufzeigen, wie der Patient – auch jenseits der homöopathischen Behandlung – selbst zur Linderung der Schmerzen und Förderung der Heilung beitragen kann.

Um genauere Aussagen machen zu können, ist ein persönliches Gespräch notwendig. Vereinbaren Sie doch einen unverbindlichen Termin für ein Kennenlerngespräch. So können Sie mir Ihre Fragen selbst stellen.

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Grundlagenforschung Homoeopathie Streuung

Grundlagenforschung Homoeopathie Streuung

Grundlagenforschung in der Homöopathie

Long lived submicrometric bubbles in very diluted alkali halide water solutions

Artikel von Duval, Adichtchev, Sirotkin, Mermet:

Langlebige submikroskopische Bläschen in sehr stark verdünnten Alkali-Halogenoiden Wasserlösungen

Die Homöopathie hat zwar eine über 200 Jahre lange Tradition, die Grundlagenforschung steckt allerdings noch in ihren Kinderschuhen. Wenn ich also einen wissenschaftlichen Artikel finde, der sich mit Erklärungsmodellen beschäftigt, wie die homöopathischen Mittel wirken könnten, beschäftige ich mich gerne mit ihnen. Mein Mathematikstudium liegt mittlerweile schon über zwanzig Jahre zurück und auch mit meinem Nebenfach Physik habe ich mich in den letzten zwanzig Jahren kaum beschäftigt. Daher dauerte es ziemlich lange, bis ich mich durch den oben genannten Artikel aus Physical Chemistry Chemical Physics durchgekämpft hatte. Die Ergebnisse versuchte ich anschließend in einer Sketchnote festzuhalten. Nach dem 3. Versuch war ich endlich zufrieden und kann Euch hier das Ergebnis präsentieren.

Eugène Duval, Sergey Adichtchev, Sergey Sirotkin und Alain Mermet veröffentlichten 2012 im oben genannten Journal einen Artikel zur Grundlagenforschung in der Homöopathie, obwohl dieser Begriff – so weit ich es gesehen habe – kein einziges Mal in dem Artikel vorkommt.

Potenzierung

Allerdings verwendeten die Autoren eine sukzessive Verdünnung und Verschüttelung, die der homöopathischen Potenzierung stark ähnelt. Es geht hier um zwei Ausgangssubstanzen: LiCl und NaCl, sowie die Kontrollgruppe ohne Ausgangsstoff. Zuerst einmal wurde 100fach verdünnt und anschließend verschüttelt. Hier wurde besonders heftig verschüttelt: 150x in 7,5 sec – maschinell. Dieser Prozess wurde insgesamt bis zu 9x wiederholt. So entstand eine Gruppe von Proben, die sich in Bezug auf die Ausgangssubstanz und die Stärke der Verdünnung und Verschüttelung unterschieden. Zusätzlich wurde noch eine Kontrollgruppe eingeführt, in der die Proben nach einer Pause noch einmal verschüttelt wurden.

 

Versuchsaufbau

Die Wissenschaftler suchten eine Technik, durch die sie submikroskopische Heterogenitäten in Flüssigkeiten nachweisen konnten und fanden sie in der Rayleigh- und Brillouin-Streuung. Bei diesem Versuchsaufbau dient das Verhältnis aus den Messwerten (R/B) als Maß für die submikroskopischen Heterogenitäten, wie andere Forscher bereits nachgewiesen haben (siehe Artikel).

Ergebnis I: mit stärkerer Verdünnung steigt die Heterogenität

Eigentlich würde man bei stärkerer Verdünnung auch eine Abnahme der Heterogenität erwarten, denn die Menge der Ausgangssubstanz sinkt. Dies war aber nicht der Fall. Die Messgröße R/B stieg mit zunehmender Verdünnung (und Verschüttelung) an. Bei den Kontrollproben mit reinem Wasser war dies übrigens nicht der Fall, was für einen Einfluss der Ausgangsstoffe spricht.

Die Forscher vermuteten eine Entstehung von submikroskopischen Bläschen, die durch das Schütteln entstanden und ihre Stabilität durch die Ionen erhalten (es wurden ja LiCl und NaCl verwendet). Interessant für mich wäre hier die Durchführung des gleichen Versuches mit anderen Substanzen, die in der Homöopathie verwendet werden, wie Pflanzen- oder Tiermaterialien.

Ergebnis II: mit stärkerer Verschüttelung steigt die Heterogenität

Nach dem Vorhergesagten ist es plausibel, dass die Kontrollgruppe mit der stärkeren Verschüttelung auch höhere Werte für R/B aufwies, was eine stärkere Heterogenität, also mehr Bläschen, bedeutet. Reines Wasser konnte in diesem Fall keine anderen Werte zeigen – vermutlich, weil hier die Ionen fehlten.

Ergebnis III: die Bläschen sind langlebig

Die Forscher überprüften zusätzlich noch, ob die entstandenen Bläschen länger haltbar seien. Dazu ließen sie die Proben 6 Monate lang stehen und wiederholten dann die Messungen. Dies führten sie mit zwei unterschiedlichen Arten von Behältern durch:

  • Borosilikatbehälter, die dafür bekannt sind, dass sie Ionen an den Inhalt abgeben und
  • Schott-Duran-Behälter, die dafür bekannt sind, dass die Abgabe von Ionen bei ihnen minimal ist.

In den Borosilikatbehältern stieg die Heterogenität nach 6 Monaten sogar, aber auch in den Schott-Duran-Glasbehältern blieb die Heterogenität im großen und Ganzen erhalten, was nach 6 Monaten doch einigermaßen erstaunlich ist.

Insgesamt finde ich in diesem Artikel vielversprechende Ansätze, für die Grundlagenforschung im Bereich Homöopathie. Es wurden potenzierte Stoffe untersucht und der Frage nachgegangen, wie sich solcherart verdünnte Stoffe von konventionell verdünnten Stoffen unterscheiden. Es wurde ein Messverfahren gesucht, durch das diese Unterschiede nachzuweisen waren. Wichtig wäre es, wenn die Ergebnisse dieses Artikels von unabhängigen Wissenschaftlern kontrolliert würden, um sie – hoffentlich – zu bestätigen.

Vielleicht werden in der Zukunft durch diese Ergebnisse weitere Schritte zum Verständnis der Wirkungsweise der Homöopathie möglich sein. Ich wünsche den Wissenschaftlern, die in der Grundlagenforschung der Homöopathie arbeiten weiterhin viel Erfolg!

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