Epilepsie – Was ist das eigentlich?

Epilepsie - was ist das eigentlich?

Bild von C. Clark [Public domain], via Wikimedia Commons

Epilepsie ist wie Gewitter im Kopf. Das ist ein guter Vergleich, den ich im Podcast von WDR5 Leonardo vom 12.02.2018 hören konnte. Viele Menschen haben nur eine unklare Vorstellung von dieser schwerwiegenden Erkrankung. Das möchte dieser Radiobeitrag ändern und ich gebe diese Informationen gerne weiter.

Bei Epilepsie handelt es sich nicht unbedingt um einen sogenannten „Grand Mal-Anfall“, bei dem der ganze Körper, Arme und Beine zucken und um sich schlagen und treten. Es gibt auch ganz andere epileptische Anfälle, bei denen die Menschen nur kurz abwesend sind und dann mit dem fortfahren, was sie vorher getan haben. Unter anderem muss daher bei ADS-Verdacht immer kontrolliert werden, ob das Fehlen der Konzentration vielleicht auf solche sogenannte Absencen zurückgeht.

Grand Mal-Anfälle

Diese epileptischen Anfälle sehen so aus, wie sich wohl die meisten Menschen ein solches „Anfallsleiden“ vorstellen. Der Mensch beginnt plötzlich zu zucken – das geht manchmal von einer Hand oder einem Bein aus, manchmal bricht er aber auch zusammen und zuckt dann mit sämtlichen Gliedmaßen. Dabei kann er sich unter anderem auch einnässen (die Kontrolle über die Blase geht eventuell verloren). Oft findet sich Schaum vor dem Mund, manchmal kann es sogar zu einem Zungenbiss kommen, vor allem zu Beginn. Ich habe ein schönes Video von einem gespielten Grand Mal-Anfall gefunden, bei dem vor allem auch gezeigt wird, welche Hilfe Umstehende bei einer solchen Situation geben können.

Sollten Sie sich in eine homöopathische Behandlung begeben wollen, wenn Sie an Epilepsie leiden, ist es hilfreich, wenn Sie zur Anamnese ein Video eines solchen Anfalls mitbringen. Lassen Sie auch von Familienangehörigen beschreiben, wie ein solcher Anfall typischerweise bei Ihnen aussieht. Auf folgende Dinge sollten Sie unter anderem dabei achten:

  • wo beginnt der Anfall?
  • wodurch werden sie ausgelöst?
  • Empfindungen dabei oder vorher?
  • verdrehen sich die Augen? Wohin?
  • Zuckungen oder Verkrampfungen? Welche Körperteile?
  • Wie lange dauert er?
  • Schläft der Patient anschließend? Wie lange?

Diese Informationen können auch Neurologen beim Einordnen der Epilepsie helfen.

 

Dieses Video zeigt sehr schön notwendige Maßnahmen bei einem epileptischen Anfall.

Fokale Anfälle

Manchmal zuckt nur ein Arm oder ein Bein längere Zeit ohne das der Patient das kontrollieren kann. Auch das kann ein epileptischer Anfall sein. Er ist in solchen Fällen auf ein kleineres Gebiet im Gehirn beschränkt.

Absencen

Im zweiten Video sehen wir die unauffällige Variante der Epilepsie: die Absencen. Ein Mädchen hat dieses Video online gestellt, in dem es mit sich selbst spricht und offensichtlich immer wieder kurzzeitig abwesend ist. Diese Phasen sind durch „Seizure“ gekennzeichnet. In diesen Augenblicken hat sie kurze Absencen. Sie verliert dann den Faden, sagt selbst, dass „ihr Gehirn nicht funktioniert“.

Solche Anfälle sind schwer wahrzunehmen. Vor allem, wenn sie nicht so gehäuft auftreten wie bei diesem Mädchen. Andere Menschen sagen dann oft „das Kind ist verträumt, unkonzentriert, unaufmerksam“ und fordern es auf, sich doch zusammenzureißen. Dabei kann ein Mensch, der unter Absencen leidet (oft Kinder) nicht kontrollieren, wann sie auftreten. Sie treten unwillkürlich auf.

Wann ist eine homöopathische Behandlung von Epilepsie sinnvoll?

Nicht immer gelingt es, durch konventionelle Medikamente eine Epilepsie „gut einzustellen“, d.h. den Patienten weitgehend von Anfällen zu befreien. In solchen Fällen kann ein homöopathisches Mittel unterstützen. Manchmal sind die Nebenwirkungen der Arzneien so stark, dass über Alternativen nachgedacht werden muss. Vielleicht soll einfach eine zusätzliche Unterstützung gesucht werden. Dann kann eine klassische homöopathische Behandlung eine gute Wahl sein.

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In vivo-Versuch zu Prostatakrebs

In vivo-Versuch zu Prostatakrebs

In vivo-Studie zu Prostatakrebs

In vivo-Studien sind nicht das selbe wie In vitro-Studien, daher fühlte ich mich beim genaueren Lesen des Artikels zuerst abgestoßen. Allerdings fand ich die Ergebnisse so interessant, dass ich doch wenigstens etwas mehr über sie herausfinden wollte. Mäusen wurden Krebszellen (Prostata- oder Brustkrebs) eingepflanzt. Dann wurden sie in mehrere Kontrollgruppen eingeteilt und jeweils auf unterschiedliche Art und Weise behandelt. Diese Behandlung erfolgte mit Hilfe von homöopathischen Hochpotenzen. Interessant ist, dass durch das Mittel Sabal serrulata ein deutlicher Effekt auf die Prostatakrebszellen zu verzeichnen war.

Vorbereitung der Studie

Die Mäuse erhielten entweder mit Prostata- oder Brustkrebszellen injiziert. Anschließend wurden sie in 5 Gruppen eingeteilt:

  • Gruppe 1 wurde gar nicht behandelt, sie wurden nur gewogen und das Tumorwachstum wurde gemessen
  • Gruppe 2 wurde mit auf C200 potenziertem Wasser behandelt (nach Hahnemanns Methode) – sie erhilten 100 Mikroliter davon.
  • Gruppe 3 wurde mit Sabal serrulata C200 behandelt (100 Mikroliter nach Hahnemanns Methode potenziert)
  • Gruppe 4 wurde mit einem Zyklus verschiedener homöopathischer Mittel therapiert:
    Tag 1: Thuja C1000 (Korsakoff-Potenz)
    Tag 2: Conium C1000 (Korsakoff-Potenz)
    Tag 3: Sabal serrulata C200 (Hahnemann-Potenz)
    Tag 4: Thuja C1000 (Korsakoff-Potenz)
    Tag 5: Conium C1000 (Korsakoff-Potenz)
    Tag 6: Sabal serrulata C200 (Hahnemann-Potenz)
    Tag 7: Carcinosinum C1000 (Korsakoff-Potenz)
    Die Hahnemann- und Korsakoff-Potenzen unterscheiden sich im Herstellungsverfahren. In beiden Verfahren werden die Flüssigkeiten allerdings verdünnt und verschüttelt.

Die Mäuse wurden täglich 35 Tage lang behandelt. Anschließend wurden die Tiere noch einmal genauso lange beobachtet. Die Pfleger wussten nicht, welche Mäuse in welche Gruppe gehörten.

In vitro-Test

Außerdem wurde auch an Zellkulturen die Wirkung der Arzneien getestet:

Wieder wurden sowohl Prostata- als auch Brustkrebszellen untersucht. Diese wurden mit verschiedenen homöopathischen Arzneien „behandelt“. Dabei ergab sich Folgendes:

Nachdem Prostatazellen mit einer C100 (oder auch anderen Potenzen) Sabal serrulata behandelt wurden, zeigten sie nach 72 h eine reduzierte Vermehrungsrate(um 33% reduziert). Weder Conium noch Thuja hatten darauf eine Wirkung – auch nicht bei den Brustkrebszellen.

Ergebnisse des In vivo-Tests

Nach 10 Wochen wurden die Mäuse untersucht. In der Gruppe, die nur mit Sabal serrulata behandelt wurde, war der Prostata-Tumor nur auf 75% des unbehandelten Tumors gewachsen – also um 25% reduziertes Wachstum. In der gemischten Gruppe fiel das Ergebnis nicht so eindeutig aus.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf journals.sagepub.com.

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Homöopathie für Kinder

Homöopathie für Kinder

Kinder sind relativ häufig zu Gast in homöopathischen Praxen. Oft ist ein Grund für diesen Besuch, dass das Kind in der letzten Zeit viele konventionelle Medikamente verschrieben bekommen hat und die Eltern nach eine Alternative suchen. Oft haben sie von Bekannten gutes ganz besonders über die Homöopathie für Kinder gehört und wünschen ihrem eigenen Kind ein solches „homöopathisches Wunder“.

Auch eine homöopathische Therapie kann keine Wunder vollbringen. Die Ergebnisse hängen immer von der Erkrankung des Kindes ab. Wenn es sich „einfach nur“ um immer wiederkehrende Erkältungen handelt, kann die Anregung der Selbstheilungskräfte durch ein homöopathisches Mittel gute Erfolge erzielen. Das kann wesentlich schwieriger sein, wenn bereits Eltern und Großeltern ähnliche Probleme hatten und eventuell sogar unter schwerwiegenden chronischen Erkrankungen leiden. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, die Erkrankungen der Familienangehörigen in die Überlegungen einzubeziehen.

Homöopathie für Kinder

Kinder in der homöopathischen Praxis sind einerseits wunderbar einfach zu behandeln, andererseits stellen sie mich als Therapeutin aber auch vor ganz andere Herausforderungen als Erwachsene. Zum einen machen Kinder mir nichts vor – wenn ich sie beobachte und mir dabei Dinge auffallen, dann ist das kein Theater, sondern sie sind einfach so. Bewusste Veränderung der Art, wie sie nach außen wirken, kommt eigentlich erst später. Allerdings können Kinder mir meist nicht selbständig berichten, wie es ihnen geht. Ich muss dazu meist die Mutter befragen. Am allerbesten ist es natürlich, wenn das Kind mitmacht und mit mir spielt und ich auf diese Art und Weise spielerisch herausfinden kann, wo die Wurzel des Problems sitzt.

Wenn ein homöopathisches Mittel einmal gefunden ist, reagieren Kinder meist sehr schnell darauf. Ihre Selbstheilungskräfte lassen sich oft sehr gut anregen. Sie zeigen meist deutliche Reaktionen, so dass der Erfolg einer Behandlung gut zu beurteilen ist.

 

Fieber bei Kindern

Wenn Kinder Fieber entwickeln, machen sich die Eltern meist Sorgen. Dabei ist es ein gutes Zeichen, wenn der Körper des Kindes in der Lage ist, selbst die Abwehr gegen die Erreger zu mobilisieren. Durch eine erhöhte Körpertemperatur ist können Krankheitserreger besser bekämpft werden.

Bei meinen Recherchen zu diesem Artikel bin ich auf eine kleine Studie aus den USA gestoßen, an der in der Intensivmedizin etwa 80 Patienten teilnahmen. Sie wurden in 2 Gruppen eingeteilt: bei der ersten Gruppe wurde das Fieber durch Antipyretika gesenkt, wenn es über 38,5°C stieg und es wurde zusätzlich gekühlt, wenn es über 39,5°C stieg. Bei der zweiten Gruppe hingegen wurde eine fiebersenkende Behandlung erst über 40°C eingeleitet (Antipyretika und Kühlung). In der ersten Gruppe starben von 44 Patienten 7 (etwa 16%), in der zweiten Gruppe, die hoch fiebern durfte nur einer von 38 (etwa 2,6%). Da der Unterschied in der Sterblichkeitsrate so groß war, wurde diese Studie abgebrochen.

Offensichtlich ist Fieber also ein äußerst hilfreiches Instrument unseres Körpers, um Infektionen zu bekämpfen. Weitere Informationen finden sich noch in einem englischen Artikel über die Vorteile von Fieber.

 

 

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ADS und Schlafprobleme

ADS und Schlafprobleme

ADS und Schlafprobleme – ein Beitrag für Betroffene

ADS und Schlafprobleme hängen oft eng zusammen. Die Folgen von Schlafmangel ähneln dem Aufmerksamkeitsdefizitssyndrom sehr:

  • Vergesslichkeit

  • Konzentrationsprobleme

  • Ruhelostigkeit, Hyperaktivität

  • Reizbarkeit

Kennst Du das nicht als die typischen Symptome von ADS? Wenn Patienten ständig schlecht schlafen, könnten ihre Beschwerden als ADS missdeutet werden.

Wenn Du an ADS leidest, ist es daher wichtig, so weit wie möglich für einen ausreichenden Schlaf zu sorgen, denn nur so kann Dein innerer

Akku aufladen bei ADS und Schlafstörungen

Akku aufladen

Akku wieder aufgeladen werden. Jedes Smartphone hängst Du abends zum Aufladen an die Steckdose. Wenn Du es einmal vergisst, musst Du am nächsten Tag Energie sparen. Dann kannst Du nicht mehr so oft ins Internet gehen oder musst zeitweise das Smartphone ausgeschaltet lassen. Leider hast Du selbst keine so offensichtliche Ladestandsanzeige, die Dir deutlich macht, wenn Du nicht genug geschlafen hast. Gerade ADS-Patienten neigen dazu, ihre Müdigkeit (das Zeichen, dass ihr Akku leer ist) zu übergehen.

Wenn Du das auch kennst, lade Dir doch mein kostenloses Ebook herunter zum Thema „Besser schlafen mit ADS!“

(mehr …)

Bandscheibenvorfall vorbeugen

Ein Bandscheibenvorfall kommt – auch in meiner Praxis – immer häufiger vor. Folgende Fragen stellen mir Patienten immer wieder:

  • Wie kann ich vorbeugen,
  • was kann ich im akuten Fall tun und
  • wie kann ich chronische Folgen, d.h. Schmerzen verhindern?

Bandscheibenvorfall – wie kann ich verhindern, dass es dazu kommt?

Hier spielen 4 Faktoren eine große Rolle:

  • Bewegung
  • Haltung
  • Unfälle, v.a. falsches Heben
  • Ernährung

Bewegen Sie sich und Ihren Rücken!

Wir Menschen des 21. Jahrhunderts halten unseren Rücken, v.a. beim Sitzen den ganzen Tag über in der gleichen Haltung fixiert. Es gibt kaum etwas schlimmeres für unsere Bandscheiben.

Bandscheiben sind wie Schwämme

Sie sind die Polster, die beim Bewegen der Wirbelsäule in alle Richtungen gedrückt und massiert werden sollen. Durch den Wechsel aus Pressen und Entspannen werden die Bandscheiben ernährt. Sie sind wie Schwämme, die nach dem Drücken bei der Ausdehnung Flüssigkeit und damit Nährstoffe aus ihrer Umgebung aufnehmen. Die Abfallstoffe können sie wieder abgeben, wenn sie erneut gedrückt werden.

Wenn dieser ständige Wechsel fehlt, weil die Wirbelsäule den ganzen Tag in der gleichen Haltung verharrt, werden die Bandscheiben nicht optimal ernährt. Sie können dann spröde werden – ein Bandscheibenvorfall droht.

Bewegung in alle Richtungen

Wichtig ist die häufige Bewegung der Wirbelsäule in alle Bewegungsrichtungen. Dies wird sehr schön in einem YouTube-Video von Karl-Heinz Costin demonstriert, in dem er eine 3-minütige Übungspraxis für die Bewegung der Wirbelsäule in alle Richtungen vorstellt.

Bewahren Sie eine gute Haltung!

Stellen Sie einmal fest, welche Haltungen Sie häufig am Tag für längere Zeit einnehmen. Dazu dürfen Sie sich natürlich nicht selbst belügen. Auch das Lümmeln auf der Couch gehört dazu, nicht nur die Arbeit am Schreibtisch. Zu welchen Postitionen neigen Sie?

Fotos zur Beurteilung der Haltung

Fotografieren Sie sich einmal in diesen Haltungen und spüren Sie selbst, welche Muskeln dabei besonders angespannt sind. Sie sollten sich auch einmal im Stehen von der Seite und von vorne fotografieren lassen – bitte nehmen Sie dabei die Haltung ein, die Sie sonst auch einnehmen, nicht die, von der Sie wissen, dass Sie sie einnehmen sollten!

Dann betrachten Sie Ihre Fotos oder besprechen Sie sie mit Ihrem Therapeuten. Oft sehen Sie selbst ganz leicht, was Sie falsch machen. Wichtig ist, dass Sie eine für Sie angenehme Alternative finden, die für Sie durchführbar ist.

Verheben Sie sich nicht!

Sie sind kein kran!

Wenn Sie sich beim Heben schwerer Lasten mit geradem Rücken vorbeugen und die Beine gestreckt halten, verhalten Sie sich wie ein Kran. Sie sind aber kein Kran! Sie können die Wirbelsäule deutlich entlasten, wenn Sie beim Heben in die Knie gehen und Ihren Rücken aufgerichtet halten. Dann ist der Hebel beim Heben längst nicht so groß und Sie können die Last nah am Körper wesentlich besser anheben.

Wenn Sie essen, ernähren Sie auch Ihre Bandscheiben!

Ihre Bandscheiben können mit Hilfe des Pressens und Dehnens zwar Nährstoffe aufnehmen, diese müssen aber über die Nahrung zugeführt werden. Eine vitalstoffreiche Vollwertkost bietet Ihnen alle Mikronährstoffe, die Ihr Körper und damit auch Ihre Bandscheiben, benötigen. Damit tragen Sie sehr viel zur Prävention von chronischen Schmerzen bei.

Wie kann die Homöopathie helfen?

Die Homöopathie kann bei Rückenschmerzen hilfreich sein, wichtig ist aber, dass die anderen Faktoren darüber nicht vergessen werden! Wenn eine Schmerzlinderung erreicht wurde, geraten tägliche Rückenübungen gerne in Vergessenheit. Das darf nicht sein, denn Medikamente können hier nur lindern, nicht die Ursachen von Schmerzen beseitigen!

 

Demenz – Test

Demenz – Test

Am letzten Wochenende hat mich ein Kollege (T. Galic) auf diesen einfach durchzuführenden Demenz – Test aufmerksam gemacht. Er bietet sich nicht nur für meine Praxis an, sondern auch für Patienten, die überprüfen wollen, wie problematisch die leichte Vergesslichkeit ihrer Mutter / ihres Vaters ist.

Wie kann ich überprüfen, ob meine Mutter / mein Vater an Demenz leidet oder einfach nur altersgemäß vergesslicher wird?

DEMTECT ist ein einfacher Test, den Sie sich herunterladen können. Er besteht aus mehreren Aufgaben. Der Test enthält auch die Anleitung, allerdings muss die Auswertungstabelle am Ende korrigiert werden. Downloads:

  • Test
  • verzögerter Abruf (letzte Aufgabe): hier gibt es nur 3 Punkte

Der Test enthält folgende Aufgaben:

  1. 10 Wörter werden dem Patienten vorgelesen, er soll sie anschließend wiederholen.
  2. Wiederholung der ersten Aufgabe.
  3. Es müssen Zahlen in Wörter und zurück umgewandelt werden (siehe Überweisungsformulare)
  4. Es müssen innerhalb einer Zeitbegrenzung möglichst viele Dinge genannt werden, die man im supermarkt kaufen kann.
  5. Zahlenfolgen werden vorgelesen und müssen rückwärts wiederholt werden.
  6. Erneutes Abfragen der Begriffe aus der ersten Aufgabe.

Wie kann ich das Testergebnis beurteilen?

In der Anleitung finden Sie Tabellen, die die Ergebnisse der einzelnen Aufgaben in Punkte umrechnen. Es gibt dabei eine Trennung in ältere Patienten (älter als 60 Jahre) und jüngere Patienten.

  • Wenn der Patient mindestens 13 Punkte erreicht hat, ist dies ein gutes Ergebnis.
  • Wenn es mindestens 9 Punkte sind, sollte der Test nach einiger Zeit (etwa 6 Monate) wiederholt werden. Außerdem sollte der Zustand des Patienten in dieser Zeit beobachtet werden – bei Verschlechterung Vorstellung bei einem Arzt.
  • Wenn 8 Punkte oder weniger erreicht wurden, sollte der Patient unbedingt einem Arzt vorgestellt werden, da ein Demenzverdacht besteht.

Wenn Ihre Mutter / ihr Vater ein gutes Ergebnis erziehlt, trägt das oft zu einer deutlichen Beruhigung aller Parteien bei. Ältere Patienten bemerken oft, dass sie sich nicht mehr an alles erinnern können und denken meist, dass ihr Gedächtnis deutlich schlechter ist, als es bei genauerer Überprüfung ist. Wenn sich andererseits ein Demenz – Verdacht ergibt, kann ein Patient so vielleicht dazu überredet werden, sich Hilfe zu suchen.    

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