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Buchempfehlung Synoptic Key

C. M. Boger: Synoptic Key zur homöopathischen Materia Medica

Buchempfehlung für das Modul I Hausapotheke und Akutbehandlung bei e-vidia

Im Homöopathiekurs Hausapotheke und Akutbehandlung bei e-vidia verwenden wir ab dem 2. Monat Bogers Synoptic Key. Dieses Buch ist ein kondensiertes Repertorium, eine Arzneimittellehre voller wichtiger Informationen und ein tolles Nachschlagewerk. Ohne vernünftige Einführung ist es allerdings relativ schwer zu verwenden. Daher werden wir in unserem Homöopathiekurs eine solche Einführung geben, damit die Teilnehmer gleich voll in die homöopathische Akutbehandlung einsteigen können.

Teile von Bogers Synoptic Key

Analysis

Dieser Teil ist das äußerst kompakte Repertorium des Buches. Hier geht es nicht darum, alle möglichen Arzneien zu finden, die für eine bestimmte Beschwerde passen könnten, sondern die (nach Bogers Erfahrung) häufigsten Arzneien, die für dieses Problem passen könnten. Dabei sind Rubriken oft sehr allgemein gefasst und können auf verschiedene Art und Weise aufgefasst werden.

Beispiel:

LUMBALREGION

kann mehr sein als nur eine Rubrik für Rückenschmerzen. Hier könnten auch ausstrahlende Beschwerden von der Niere abgebildet werden, es kann sich hier um eine allgemeine Schwäche in diesem Bereich handeln mit großer Anfälligkeit für Beschwerden.

Es gibt einige relativ spezielle Rubriken, wie

KEHLKOPF UND LUFTRÖHRE – FASST sich an den

aber auch Rubriken wie

UMSTÄNDE VON VERSCHLIMMERUNG UND BESSERUNG – ABSONDERUNGEN, etc. Amel.

eine Rubrik, die nach Bogers Auffassung relativ weit gefasst ist. Hier können beispielsweise bei Lachesis die Menstruationsblutung, aber auch der Redefluss dazu gehören, wie auch bei Pulsatilla reichliches Weinen, was ebenfalls bessert.

Die Arbeit mit Bogers Synoptic Key erfordert gründliches Kennenlernen dieses Repertoriums. Im Kurs Hausapotheke und Akutbehandlung werden wir nach dem ersten Monat, der rein der Anwendung von 20 Arzneien in akuten Situationen gewidmet ist, die Anwendung dieses Buches üben. Wir werden Fälle besprechen und live im Kurs bearbeiten, was mit einem so knappen Repertorium glücklicherweise längst nicht so lange dauert wie das oft bei dickeren Büchern der Fall ist. Allerdings muss allen Teilnehmern klar sein, dass sich nicht jeder Fall auf diese Weise lösen lässt. Gerade in akuten Situationen, wenn Schnelligkeit auch wichtig ist, kann es aber unersetzlich sein. Ich selbst setze es für solche Situationen schon seit Jahren ein.

 

Synopse

Dieser Teil enthält zum einen eine gewichtete Auflistung der wesentlichen Wirkbereiche der Arzneien, als auch die wichtigsten Modalitäten (Umstände, die verschlechtern oder bessern), ebenfalls je nach Wichtigkeit gekennzeichnet. Anschließend folgt eine äußerst knappe Zusammenfassung der wesentlichen Aspekte, die diese Arznei beeinflussen kann, sowie wichtige Symptome von Kopf bis Fuß. All dies ist auf das Wesentliche des Wesentlichen beschränkt und mit eigenen Erfahrungen von C. M. Boger aus jahrzehntelange Praxis gespickt.

Ergänzungsregister

Hier finden wir, wie der Name schon sagt, ein alphabeteisches Register, es beschränkt sich aber nicht nur darauf. Boger hat hier auch eine ganze Menge Geheimtipps versteckt, Arzneien, deren Wirkungsbereich oft sehr speziell auf einen Bereich beschränkt ist, die hier besonders vermerkt sind. Es sind Arzneien, die zwar für ein bestimmtes Problem nicht besonders häufig vorkommen, wenn dieses Problem aber besonders ausgeprägt ist, kann gerade eine solche spezielle Arznei eventuell die Lösung sein. Hier hat Boger Informationen versteckt, die er sich selbst merken wollte, damit er dann, wenn er es benötigen sollte, darauf zugreifen könnte.

Fazit

Bogers Synoptic Key ist ein tolles Buch für den erfahrenen Homöopathen, aber auch für Einsteiger, die sich über den Vergleich von Arzneien Materia Medica-Kenntnisse erwerben wollen. Wer weiß, wie er damit umzugehen hat, kann mit diesem kompakten Buch viele gute homöopathische Verschreibungen finden.

Wichtiger Tipp: Nur die Neuübersetzung von Jens Ahlbrecht enthält die originale Struktur, in der anderen Übersetzung gehen wichtige Informationen verloren.

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Verreibung in der Homöopathie

Verreibung in der Homöopathie

Verreibungen in der Homöopathie

Wolltest Du schon immer mal die Wirkung eines homöopathischen Mittels an Dir selbst erfahren, ohne dass Du das Mittel einnehmen musst? Dann könnte eine Verreibung der richtige Weg für Dich sein. Durch das lange Reibung der Substanz mit Milchzucker wirkt sie auf Dich ein und Du kannst Deine ganz eigenen, persönlichen Erfahrungen mit dem Medikament machen. Wenn Du nicht weißt, welche Substanz Du verreibst, kannst Du völlig unvoreingenommen wahrnehmen, was während dem langsamen pulverisieren der Substanz passiert. Anschließend kannst Du mit den anderen Teilnehmern besprechen, was Du erfahren hast. Eine Verreibung ist die Chance, ein homöopathisches Mittel direkt zu spüren.

Was mache ich bei einer Verreibung?

Du beginnst mit einer Substanz (ich empfehle in solchen Fällen ungiftige Stoffe), einem Mörser mit Stößel, einer gewissen Menge Milchzucker, sowie einer Karte oder etwas ähnlichem zum Abkratzen des Milchzuckers. In genau vorgeschriebenen Rhythmen verreibst Du abwechselnd den Stoff mit dem Milchzucker und kratzt ihn dann wieder vom Rand des Mörsers ab. Insgesamt reibst und kratzt Du etwa eine Stunde lang. Anschließend hast Du die nächste Potenzstufe des homöopathischen Mittels hergestellt.

Was nehme ich bei einer Verreibung wahr?

Das ist ganz unterschiedlich. Jeder Mensch spürt die Wirkung anders. Ich selbst habe während der Verreibung von Hafer mich regelrecht hypnotisiert gefühlt – ein wirklich seltsames Gefühl. Oder ein anderes Mal wurde ich ausgesprochen müde. Eine Frau, die den Hafer mit mir verrieb, klagte über heftige Schmerzen im verreibenden Arm. Als sie die Hand wechselte, tat plötzlich der andere Arm so sehr weh, dass sie aufhören musste. Sie hatte vorher und nachher diese Art von Schmerzen noch nie gespürt.

Ist eine Verreibung eine Arzneimittelprüfung?

Nein. Bei einer Verreibung nimmst Du das Medikament ja nicht ein. Die Wirkung verfliegt im Allgemeinen innerhalb kurzer Zeit, nur sehr empfindliche Menschen spüren sie länger. Beim Homöopathie-Stammtisch in Mainz werden wir uns im Oktober 2017 mit Verreibungen beschäftigen. Vielleicht hast Du Lust, Dich uns anzuschließen? Oder Du nimmst an der Gratis-Lerngruppe bei e-vidia teil, bei der wir gemeinsam eine den Teilnehmern unbekannte Substanz verreiben. Es ist garantiert ein ungiftiger Stoff, den du auch essen könntest.

 

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Heuschnupfen – was Du selbst tun kannst

Heuschnupfen

Was kann ich selbst dagegen tun?

Im Frühjahr treiben Bäume und Pflanzen aus, die Weidenkätzchen blühen und alles wird wieder grün. Eine wunderschöne Jahreszeit! Wäre da nicht… ja, wären da nicht die vielen Blütenpollen, die beim schönsten warmen Frühlingswetter munter überall verteilt werden. 

Juckt es auch Dich jetzt im Frühjahr in Augen und Nase? Treiben Dich Niesanfälle zur Verzweiflung? Ist Deine Nase verstopft, so dass Dein Nachtschlaf gestört ist? Schmerzen Dich die Nasennebenhöhlen, weil sie durch die ständige Schleimproduktion verstopfen? Deine Leistungsfähigkeit verringert sich drastisch. Eigentlich würdest Du so gerne das schöne Wetter genießen, aber je wärmer und sonniger es draußen ist, desto stärker sind Deine Beschwerden meistens. Wenn Du auch noch an einer Allergie gegen Gräser leidest, hört diese Phase erst nach deren Blüte auf – das kann erst im Spätsommer sein! Die schönste Zeit des Jahres leidest Du.

Damit bist Du nicht allein. Mittlerweile leiden laut Deutschem Allergiker- und Asthma-Bund 16% aller Deutschen unter Heuschnupfen. Meiner Meinung nach ist diese Zahl bei jüngeren Leuten aber deutlich höher. Menschen, die vor 1950 geboren sind, haben seltener Heuschnupfen. Bei Kindern liegt die Zahl deutlich höher. Das liegt vermutlich mit daran, dass Kinder, deren Eltern beide Allergiker sind, zu 40 – 60% ebenfalls eine Allergie haben werden. Wenn die Eltern den gleichen Typ Allergie hatten – d.h. beide Heuschnupfen hatten – liegt das Risiko sogar bei 60 – 80%! Ein betroffener Elternteil steigert das Risiko bereits auf 25 – 40% (Quelle: Checkliste Pädiatrie von Kerbl, Kurz, Roos, Wessel, 3. Auflage, Thieme-Verlag).

Wie kann ich feststellen, ob ich unter Heuschnupfen leide?

Zuerst einmal solltest du die Symptome überprüfen. Typisch sind

  • Jucken in Augen, Nase und Rachen
  • Brennen in Augen, Nase und Rachen
  • Niesattacken
  • wässriger Schnupfen – bei bakterieller Superinfektion kann sich das ändern
  • Konjunktivitis – die Bindehaut erscheint dann durch die Schwellung oft milchig und rosafarben.
  • es kann zu Fieber und Urtikaria (oberflächliche Quaddeln) kommen.

Außerdem treten diese Symptome typischerweise etwa zur gleichen Jahreszeit auf. Hast Du also in den vergangenen Jahren etwa zu dieser Zeit ähnliche Probleme gehabt? Dann liegt der Verdacht nahe, dass du tatsächlich eine sogenannte „saisonale Rhinitis oder Konjunktivitis“ hast.

Wie kann ich herausbekommen, welche Pollen oder Gräser mir Schwierigkeiten machen?

Führe zuerst einmal genau Protokoll über Deine Beschwerden. Dazu habe ich Dir eine Tabelle erstellt, mit der Du Deine Heuschnupfen-Symptome detailliert notieren kannst. Dann solltest Du diese Angaben mit den Tabellen des Pollenflugs in Deiner Gegend vergleichen. Ich persönlich empfehle dazu die Seite von Dr. Wachters Pollenflug-Report. Er vergleicht sehr schön die verschiedenen Messstellen und führt die Pollen einzeln auf. Auf der Seite von Pollenwarndienst.at findest Du detaillierte Karten und die Empfehlung einer Pollenvorhersage-App, über die ich noch nichts sagen kann, da ich sie noch nicht getestet habe.

 

Was kann ich denn selbst gegen meine Beschwerden tun?

Zuerst einmal gibt es eine ganze Menge Maßnahmen, die Du nutzen kannst, bevor Du zu Medikamenten greifst. Du solltest ausprobieren, wie weit Du damit kommst, vielleicht kannst Du mit ihrer Hilfe Deine Beschwerden ja auf ein erträgliches Maß reduzieren.

Waschen, waschen, waschen!

Bei Allergien ist die Vermeidung des Allergens das A und O. Wie kannst Du aber Blütenpollen vermeiden, die in der Luft herumfliegen? Du solltest Dir einen Raum schaffen, der – so weit es möglich ist – wirklich pollenfrei ist. Das geht nur, wenn Du sozusagen eine Art „Schleuse“ einbaust.

  • Dein Schlafzimmer sollte so geschützt wie möglich sein. Betritt es tagsüber möglichst gar nicht, sonst bringst Du die Pollen aus Deinem Haar und Deiner Kleidung in dieses Zimmer.
  • Bevor Du abends zu Bett gehst (oder wenn Du weißt, dass Du nicht mehr ins Freie gehst), solltest Du duschen und Deine Haare waschen und dann frisch gewaschen das Schlafzimmer betreten.
  • Deine draußen getragene Kleidung solltest Du gar nicht in Dein Schlafzimmer bringen. Wechsele also Deine Kleidung im Bad oder einem „Ankleidezimmer„.
  • Wenn Du Deine Wäsche draußen auf der Leine trocknest, sollte Dir klar sein, dass sich Pollen auf ihr ansammeln können. Sinnvoll wäre es, wenn Du sie statt dessen drinnen trocknest.
  • Blütenpollen fliegen oft morgens und am späten Nachmittag am meisten, in Großstädten kann aber die höchste Konzentration in der Luft auch erst am abend erreicht sein. Du solltest also folgendermaßen lüften:
    • in der Großstadt: am frühen morgen – so früh wie nur irgend möglich!
    • auf dem Land: am späten abend – so spät wie möglich
    • ziemlich sicher werden die niedrigsten Konzentrationen zwischen  0 und 4 Uhr in der Nacht erreicht.
    • installiere Pollenschutzgitter vor Deinem Fenster, um sicher zu gehen.
  • Solltest Du Haustiere haben, die ebenfalls draußen herumlaufen – meide den Kontakt mit ihnen nachdem Du abends geduscht hast. Sonst übertragen sie die Pollen von ihrem Fell auf Dich.
  • Wische und sauge regelmäßig (mit speziellem Pollenfilter) – alle Pollen, die Du entfernen kannst, können Dich nicht mehr beeinträchtigen!

Wie kann ich den Allergenkontakt weiter reduzieren?

  • Achte darauf, dass Dein Auto gute Pollenschutzfilter hat und dass diese regelmäßig (jährlich) gewartet werden. Halte die Fenster beim Fahren geschlossen, sonst werden die feinen Pollen nur so hineingewirbelt!
  • Wenn Sie wissen, auf welche Pollen Sie allergisch reagieren, sorgen Sie dafür, dass diese Pflanzen nicht in der Nähe Ihrer Wohnung sind. Wenn Sie einen eigenen Garten haben, entfernen Sie diese Pflanzen aus Ihrem Garten. Das Rasenmähen sollte übrigens besser ein Nicht-Heuschnupfengeplagter übernehmen.
  • Wenn es länger als 15 Minuten geregnet hat, dürfte die Pollenkonzentration in der Luft deutlich gesunken sein. Nutzen Sie diese Zeit und genießen Sie die Möglichkeit, sich draußen aufzuhalten!
  • Planen Sie Ihren Urlaub so, dass Sie der schlimmsten Pollenblüte entgehen – jedenfalls so weit das möglich ist. Denken Sie daran, dass südliche Länder andere Pollenflugzeiten haben (vorher informieren!).
  • Vermeiden Sie alles, was Ihre Atemwege und Ihre Augen zusätzlich reizen könnte:
    • Chlorwasser im Schwimmbad (Schwimmbrille tragen)
    • Zigarettenqualm in der Luft – vor allem in der eigenen Wohnung sollte Rauchen tabu sein
    • auch das Schminken der Augen kann diese reizen – einschränken!
    • kalte Luft am Auge und starke Sonneneinstrahlung – hier kann eine Sonnenbrille hilfreich sein.

Interessante Überlegungen, warum die Belastung durch Pollen bei uns in den letzten Jahren zugenommen hat, finden Sie auf der Seite von Dr. Latzke, einem Allergologen.

Was kann ich denn direkt für meine Beschwerden tun?

Auch hier gilt wieder: waschen ist zuerst einmal das Beste. Alle Allergene, die Du von Deinen Schleimhäuten entfernst, machen Dir keine Beschwerden mehr. Also:

  • Augen mehrmals täglich auswaschen – eventuell ein Augenbad mit physiologischer Kochsalzlösung.
  • Nasendusche mehrmals täglich

Dafür sorgen, dass die Nase nicht zusätzlich wund wird – hier können Salben helfen: beispielsweise Bepanthen® Nasensalbe.

Meiner Erfahrung nach hilft Heilfasten vor oder während der Heuschnupfenzeit, um die Symptome deutlich zu lindern. Kinder sollten allerdings noch nicht fasten. Reden Sie zuerst einmal mit Ihrem Therapeuten über eine solche Möglichkeit. Vielleicht kommt Fasten ja für Sie in Frage. Eine reduzierte Form, die sich auch für Kinder eignet, ist die tierisch-eiweißarme Ernährung. Sprechen Sie mich einfach darauf an.

Es gibt natürlich auch weitere naturheilkundliche Mittel, die ich eventuell auch unterstützend zu homöopathischen Behandlungen einsetze. Hier würden sie aber jetzt zu weit führen.

 

Homöopathische Behandlung von Allergien

Homöopathisch macht es einen großen Unterschied, ob Du die akuten Allergiesymptome behandeln möchtest oder die Neigung diese Symptome zu produzieren (chronische Behandlung). Willst Du nur kurzfristig Deine Beschwerden lindern oder langfristig etwas für Deine Gesundheit tun?

Akute Behandlung der Symptome

Achte zuerst einmal genau auf Deine Symptome:

  • setzen sie plötzlich oder allmählich ein?
  • Jucken – wo ist es genau?
  • Schnupfen – Farbe, Konsistenz, macht er wund?
  • Verstopfung – wann am schlimmsten? Sind beide Nasenlöcher verstopft?
  • Schwellung – wo? wie sieht es aus?
  • Atmung betroffen?
  • draußen oder drinnen besser?
  • Niesen – hilft es oder nicht? Wie oft hintereinander?
  • Tagesverlauf
  • Wettereinfluss

Beobachte Dich. Jeder Heuschnupfen ist anders – Deiner ist anders als der Deines Nachbarn.

Mit Hilfe dieser Symptome kann ein erfahrener Homöopath vorraussichtlich ein Akutmittel für Dich finden, das hoffentlich zur Linderung Deiner Beschwerden beitragen kann. Anleitung dazu bekommst Du in Vorträgen von mir. Auch der Homöopathie-Stammtisch der Fördergemeinschaft Homöopathie im Krankenhaus e.V. in Mainz bietet sich dazu an.

Chronische homöopathische Behandlung des Heuschnupfens

Bedenke: Zwar belastet Dich Dein Heuschnupfen, aber wahrscheinlich gibt es noch mehr Beschwerden, an denen Du leidest. Eine chronische homöopathische Behandlung muss immer alle Deine Beschwerden berücksichtigen. Am besten ist es, wenn sie vor der Pollensaison beginnt, d.h. mindestens 2 Monate vor dem üblichen Einsetzen der Beschwerden. Was Du in einer homöopathischen Behandlung zu erwarten hast, erläutere ich im Artikel zur Erstanamnese.

Fazit: Was kann ich bei Heuschnupfen selbst tun?

  • Du kannst für einen persönlichen pollenarmen Schutzraum, Deine Wohnung und vor allem Dein Schlafzimmer, sorgen.
  • Du kannst die Schleimhäute oft und gründlich reinigen (Augenbad, Nasendusche).
  • Du kannst mit Deiner Ernährung auf den Heuschnupfen einwirken.
  • Du kannst Dich selbst beobachten, um Informationen über Deinen ganz persönlichen Heuschnupfen zu sammeln.
  • Besuche ein Seminar oder einen Vortrag zur akuten Behandlung von Heuschnupfen. Eventuell lernst Du dort bereits genug, um Deine Beschwerden selbst lindern zu können.

 

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Rückenschmerzen – Vortrag

Rückenschmerzen sind ein weitverbreitetes Problem, mit dem Patienten in meine Praxis kommen. Das reicht von einer einfachen Muskelverspannung, einer Lumbalgie, dem sogenannten Hexenschuss, bis hin zu einem Bandscheibenvorfall.

Bandscheibenvorfälle müssen selbstverständlich zuerst einmal fachärztlich kontrolliert werden, dann kann ich aber die Behandlung homöopathisch unterstützen, damit der Patient beispielsweise nicht so viele Schmerzmittel benötigt.

Ursachen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen treten oft in Folge einseitiger Belastungen auf, daher ist das ein wichtiger Ansatzpunkt für eine ganzheitliche Behandlung.

Eine andere Möglichkeit ist die Ernährung – Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates können oft dadurch positiv beeinflusst werden.

Patienten können selbst viel zur Vorbeugung und Selbstbehandlung von Rücken- und Gelenkbeschwerden tun – ich gebe in meinem Vortrag Tipps, wie das gelingen kann. Es wird um körperliche Übungen gehen, aber auch Tipps aus den Bereichen Homöopathie und Naturheilkunde sollen den Teilnehmern Möglichkeiten aufzeigen, wie sie selbst etwas gegen ihre Schmerzen tun können.

Termine:

Bodenheim: Fr, 17.06.2016, 16:00 Uhr, Praxisschild Schlesische Straße

Worms: Sa, 18.06.2016, 16:00 Uhr, Haltestelle Stadtpark Worms (Friedrichsweg, Wäldchen)

Bitte denken Sie daran, sich wettergerecht zu kleiden.

Aufnahme in die Interessentenliste

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Begleitende Maßnahmen, die Sie oft auch während einer homöopathischen Behandlung einsetzen können.

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  • ein paar einfache Links zu ähnlichen Themen

Ich freue mich sehr, dass ich diesen Newsletter endlich fertiggestellt habe!

Claudia Kühl

Durch diesen Newsletter habe ich verschiedene interessante Ideen bekommen und Neues erfahren.

Gudrun L.

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Vortrag Eltern und ADS

Vortrag Eltern und ADS

Im April setze ich meine Impulsspaziergänge in Bodenheim und Worms fort. Der erste Vortrag beschäftigt sich mit Eltern und ADS.

Termine für den Vortrag „Eltern und ADS“:

  • Freitag, 08.04.2016, 16:00 Uhr in Bodenheim
  • Samstag, 16.04.2016, 16:00 Uhr in Worms

Worum geht es bei „Eltern und ADS“?

Schon bevor Kinder die Diagnose ADS erhalten, belastet die Auseinandersetzung mit unserem Schulsystem nicht nur das Kind sondern auch seine Eltern. Ein Kind, das anders ist als andere, das von der Norm abweicht, bedeutet eine große Herausforderung. Wenn Kind und Eltern sie meistern, ist das wunderbar, aber unsere Gesellschaft macht es ihnen nicht leicht.

Gerade Hyperaktivität und Impulsivität können im täglichen Leben eine große Belastung darstellen, die von anderen oft abgelehnt wird. Das bedeutet, dass Eltern oft gesagt wird, sie würden ihr Kind „falsch erziehen“ oder „zu viel Fernsehen und Computerspielen lassen“. Eltern fühlen sich oft in die Rolle des Schuldigen gedrängt.

Die Frage, ob das Kind medikamentös behandelt werden sollte, wird oft voreilig von anderen entschieden: Lehrer und Eltern von Mitschülern verlangen, das Kind solle doch endlich Medikamente bekommen. Wenn Eltern das nicht akzeptieren, fühlen sie sich wieder schuldig.

Oft benötigen Kinder, die unter ADS leiden, vermehrt Aufmerksamkeit. Die Eltern kommen selbst häufig zu kurz, denn ihr Kind hat ja bereits so viele Termine, dass eigene Freizeitaktivitäten fast unmöglich sind. Die meisten Eltern bemühen sich sehr um ihre Kinder, haben aber das Gefühl, dass ihre Kinder sie trotzdem ablehnen, denn es gibt permanent Konflikte. Es ist daher ungemein wichtig, Wege zu finden, wie die Beziehung zwischen eltern und Kind verbessert werden kann.

Der Vortrag versucht Impulse zu den verschiedenen Problemen zu geben, die Eltern aufgreifen können und damit weiterarbeiten können. Der Impulsspaziergang ist kostenlos. Ich bitte um eine Anmeldung, da maximal 25 Personen teilnehmen können.