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Wechseljahre und Homöopathie

Wechseljahre und Homöopathie

Wechseljahre und Homöopathie

Die Wechseljahre sind eine Zeit des Umbruchs im Leben einer Frau. Alles verändert sich. Einige haben damit wenig Probleme, andere werden regelrecht aus der Bahn geworfen. Wie geht es Dir damit? Hast Du vielleicht schon darüber nachgedacht, homöopathische Hilfe zu suchen? In diesem Artikel möchte ich Dir ein wenig bei dieser Entscheidung helfen und dir noch andere, weiterführende Tipps geben.

Was sind die Wechseljahre?

In unserem Leben gibt es eine vorbestimmte Zeit, die für die Fortpflanzung bestimmt ist: die Zeit zwischen der Pubertät mit der ersten Menstruation und der letzten Menstruation, der Menopause. Unser Körper hat dafür einen bestimmten Vorrat an Eizellen vorbereitet, der irgendwann aufgebraucht ist. Das ist die natürliche Grenze unserer Fruchtbarkeit. In unserer fruchtbaren Zeit durchlaufen wir jeden Monat einen Zyklus der Vorbereitung auf ein neues Leben, jeden Monat ist eine Schwangerschaft möglich oder das alte Nest (die zusätzlich aufgebaute Gebärmutterschleimhaut) wird abgebaut und gereinigt. Bei diesem Kreislauf der Frau helfen uns verschiedene Hormone und diese beeinflussen nicht nur unsere Fortpflanzungsorgane, sondern unseren gesamten Körper.

Wenn also gegen Ende unserer fruchtbaren Phase dieser Kreislauf der Hormone ebenfalls zur Neige geht, müssen wir uns an diese veränderten Bedingungen gewöhnen. Viele Frauen haben keine großen Beschwerden während dieser Zeit. Ein gewisser Anteil hat aber heftige Probleme mit der Umstellung und es kommt zu den typischen Wechseljahrsbeschwerden, wie

  • Hitzewallungen
  • Schlafstörungen
  • Gewichtszunahme
  • trockener Haut
  • usw.

Nicht immer lässt die Hormonproduktion langsam nach, manchmal kommt es auch zu einer regelrechten „Torschlusspanik“, wenn mehrere Eizellen gemeinsam reifen (daher auch die höhere Wahrscheinlichkeit für Zwillingsgeburten bei älteren Frauen), so dass alles noch mehr aus den Fugen gerät. Üblicherweise gibt es in den Wechseljahren auch eine Phase, in der das Östrogen längere Zeit deutlich dominiert. Je nachdem, wie Du dich an diesen veränderten Hormonspiegel anpassen kannst, wie gut du ihn zulassen kannst, treten dann Anpassungsprobleme auf, die sich in den oben genannten Beschwerden äußern.

Veränderte Lebenssituation

Oft trägt die drastische Veränderung unseres Lebens noch zusätzlich zu unseren Anpassungsschwierigkeiten bei. Etwa 30 Jahre lang haben wir unser Leben oft zu einem großen Teil unseren Nachkommen gewidmet. Wir haben eigene Ziele und Wünsche hintenan gestellt und statt dessen dafür gesorgt, dass „unsere Kinder es gut haben würden“. Meist gehen die Wechseljahre einher mit dem Flüggewerden dieser Kinder. Sie verlassen das Nest, das wir so lange liebevoll gepflegt haben und uns fehlt jetzt oft ein neuer Sinn im Leben. Wer früher in einer Großfamilie lebte, hatte damit keine Probleme – das Dasein als Mutter ging damals oft nahtlos in ein Leben als Oma über, die sich zur Unterstützung der jungen Familie um die nächste Generation kümmerte. Heutzutage fehlt oft schon die räumliche Nähe, Großeltern sehen ihre Enkel nicht täglich, sondern nur noch zu bestimmten Anlässen und sind längst nicht mehr so in den Alltag der Familien eingebunden.

Eine Frau in den Wechseljahren braucht heute umso mehr einen neuen Sinn im Leben. Wenn ich mir so ansehe, wer in unserer Heilpraktikerschule e-vidia an unserem Homöopathiekurs teilnimmt, sehe ich oft Frauen in diesem Alter – sie suchen vielleicht einen neuen Sinn und das ist gut so. Ihr gesamtes Leben muss neu ausgerichtet werden und eine neue Richtung erhalten. Oft verändert sich auch die Partnerschaft zu dieser Zeit – wenn sich die Frau verändert, wird auch die Beziehung sich neu ausrichten müssen. Manchmal scheitert das und die Ehe geht auseinander. Mit solchen Konflikten bin ich oft konfrontiert, wenn Frauen in den Wechseljahren zu mir kommen. Die körperlichen Beschwerden sind meist nur die Spitze des Eisbergs, die emotionalen Konflikte müssen erst an die Oberfläche geholt werden, damit die Frauen sie bearbeiten können.

 

Was kann bei den Beschwerden helfen?

Ich habe auf der Seite von Yogaeasy.de einen schönen Artikel zu diesem Thema gefunden, bei dem auch Du sicher ein paar Empfehlungen für Dich finden kannst. Yoga kann Dich mehr ins Gleichgewicht bringen, wir können uns darüber unser selbst mehr bewusst werden, wie ich in einem anderen Artikel geschrieben habe. Natürlich eignen sich viele andere Tipps, die ich an anderer Stelle gegeben habe, ebenfalls dazu, sie in dieser Zeit des Umbruchs zu versuchen: Lies Dir dazu beispielsweise meinen Artikel über Schlafstörungen durch.

Nicht nur das Lebensziel müssen wir neu finden, auch den eigenen inneren Rhythmus. Dabei kann uns ein monatlicher Rückzug für ein paar Tage helfen, in denen wir den Alltag Alltag sein lassen und uns mehr auf uns selbst konzentrieren. Ein bis zwei Wellness-Tage im Monat, kombiniert mit ein wenig Yoga und Meditation können manchmal Wunder wirken.

 

Wie kann Homöopathie in den Wechseljahren helfen?

Es gibt ein paar homöopathische Arzneien, die, aufgrund positiver Erfahrungen von Generationen von Homöopathen, vor allem in den Wechseljahren eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem

  • Amylenum nitrosum, ein relativ unbekanntes Mittel, das besonders bei speziellen Hitzewallungen seinen Anwendungsbereich hat
  • Sepia – eine Arznei mit großem Hormonbezug
  • Lachesis – ein Mittel, welches gerade im Klimakterium oft angezeigt ist.

Natürlich sind das längst nicht alle Arzneien, die in den Wechseljahren hilfreich sein könnten. Es handelt sich hier auch nicht um Behandlungsempfehlungen, sondern nur um Beispiele, welche Arzneien gerade in dieser Zeit passen könnten. Bei der Wahl eines passenden homöopathischen Mittels sind gerade in den Wechseljahren so viele Aspekte zu berücksichtigen, dass die Gabe einer Arznei ohne ausführliche Erstanamnese eigentlich unmöglich ist. In diesem etwa 2stündigen Gespräch können zusätzlich zu den körperlichen Beschwerden die emotionalen Probleme und das Beziehungsgeflecht genau besprochen werden. Selbstverständlich gehen die Erkenntnisse daraus auch in die Wahl des passenden homöopathischen Mittels ein. Es ist nun einmal ein Unterschied, ob eine Frau in dieser Phase ihres Lebens extrem eifersüchtig wird, eher gleichgültig gegenüber ihrer Familie oder unter enormen Stimmungsschwankungen leidet. All diese Extreme sprechen für unterschiedliche homöopathische Arzneien. wie erfolgreich ihre Gabe ist, muss dann noch abgewartet werden. Solltest Du es aber einmal versuchen wollen, würde ich mich um einen Termin für ein Kennenlerngespräch freuen.

 

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Yoga und Selbstbewusstsein

Yoga und Selbstbewusstsein

Yoga und Selbstbewusstsein

Was haben Yoga und Selbstbewusstsein miteinander zu tun? Bei Yoga – langsamem Yoga – geht es unter anderm darum, dass Du Dich Deiner eigenen Bewegungen, Deiner Reaktionen bewusst wirst und sie wahrnimmst. Es geht darum, ein Körpergefühl für Dich selbst zu entwickeln. Für Yoga musst du Dir Zeit nehmen. Es muss Dir wichtig genug sein – Du musst Dir wichtig genug sein.

Ich bin mir wichtig

Nur wenn Du Dir selbst wichtig genug bist, entscheidest Du Dich dazu, Yoga zu praktizieren. Vielleicht ist es zuerst nur eine Laune, eine Modeerscheinung, eventuell auch der Rat eines Arztes oder Physiotherapeuten, die Dich dazu gebracht haben, es mit Yoga einmal zu versuchen. Wer weiß, vielleicht haben ja auch meine Ratschläge in diesem Blog und auf Facebook den Anstoß dazu gegeben… Wenn Du weiterhin dabei bleibst, musst Du Dich bewusst dazu entscheiden, dass Yoga Dir gut tut und dass Du wichtig genug bist, um eine gewisse Zeit nur mit Dir selbst zu verbringen. Bei Yoga gibt es keine Ablenkung. Es gibt nur Dich und Deinen Körper. Nimm Dir Zeit dazu!

Ich nehme mir Zeit für mich, Zeit für Yoga

Wenn Du Dir bewusst Zeit für Dich nimmst tust Du bereits sehr viel für Dich. Du entscheidest Dich dafür, dass andere Anforderungen an Dich jetzt zurückstehen müssen. Für 20 Minuten, eine halbe oder ganze Stunde, vielleicht sogar für 90 Minuten bist nur Du wichtig. Egal ob Du Yoga in einem Yogastudio oder zu Hause praktizierst, Du nimmst Dir bewusst diese Zeit für Dich.

  • Wenn Du eine Mutter mit kleinen Kindern bist, brauchst Du manchmal ein wenig Zeit für Dich: Ruhe und Stille, keine Anforderungen, die an Dich gestellt werden.

  • Wenn Du berufstätig bist, lässt Du Dich sicher oft nach der Arbeit nur noch aufs Sofa sinken, weil Du nicht mehr die Energie hast, mehr zu tun. Vielleicht wäre eine ruhige Runde Abendyoga aber genau der richtige Ausgleich, um den Stress des Tages loszulassen?

  • Wenn Du selbstständig bist, kennst Du das – nie lässt der Beruf Dich los. Du bist ständig in Gedanken mit Deiner Arbeit beschäftigt. Nimm dir doch eine wirkliche Pause, bei der Du Dir bewusst Zeit für Dich nimmst und Dir selbst bewusst wirst.

  • Bestimmt hast Du Deine ganz eigenen Gründe, Dir einmal bewusst Zeit für Dich zu nehmen und eventuell Yoga zu praktizieren.

 

Achtsamkeit – was hat Yoga damit zu tun?

Wenn Du langsames Yoga praktizierst, wirst Du Dir Deiner selbst bewusst.

Du achtest auf Dich und wie Du Dich fühlst. Du gehst in die Stille und nimmst einfach nur wahr, wenn Du eine Stellung hältst. Diese Momente sind ungemein wichtig für Dein Selbstbewusstsein, denn Du nimmst Dich selbst wahr in diesem Augenblick!

 

Bei vielen anderen Sportarten gibt es Ablenkungen – viele joggen beispielsweise mit Kopfhörern im Ohr, sie konzentrieren sich nicht auf sich, sondern auf Musik oder ein Hörbuch. Immer wenn der Wettkampf im Mittelpunkt steht, fehlt Dir die Zeit, Dich auf Dich selbst zu besinnen – Du versuchst zwar Grenzen zu überschreiten, Dich zu verbessern, jedoch die Achtsamkeit fehlt. Gerade diese tut aber Deinem Selbstbewusstsein gut.

Welches Yoga ist für mich richtig?

Bei Yoga gibt es viele Arten, da ist bestimmt auch für Dich etwas dabei. Welche Art von Yoga Du praktizieren möchtest, hängt davon ab, worauf es Dir ankommt. Wenn es Dir wichtig ist, Dich mehr Deines Körpers bewusst zu werden, solltest Du eine langsame Form von Yoga praktizieren. Dabei gibt es verschiedene meiner Meinung nach besonders dazu geeignete Formen:

  • Iyengar

  • Anusara – wenn es langsam genug ausgeführt wird

  • Kundalini

  • Hatha-Yoga – wenn die Stellungen lange genug gehalten werden

  • Yin Yoga

  • Faszien-Yoga

Probiere alle einmal aus – am besten unter Anleitung eines erfahrenen Yogalehrers. Einen ersten Eindruck kannst Du bei yogaeasy.de gewinnen. Ich selbst liebe diese Videos für meine tägliche Yogapraxis.

Worauf sollte ich achten, wenn ich Yoga praktiziere?

Wichtig ist immer, dass Du Dich nicht überforderst. Wenn Du bei den langsamen Yogaformen auf Deinen Körper hörst, wirst Du merken, wenn Du eine Grenze erreichst. Beim Yoga geht es nicht darum, Grenzen zu überschreiten, sondern sie wahrzunehmen und zuzulassen.

Körpergefühl

Wenn Du genau das machst, entwickelst Du mit der Zeit ein wesentlich besseres Gefühl für Deinen Körper. Du spürst besser, was Dein Körper, Deine Muskeln brauchen. Dieses Gefühl wird Dich bald auch im Alltag

begleiten. Du wirst merken, wenn Du nicht mehr so aufrecht sitzt oder stehst und es dann so korrigieren, wie Du es aus Deiner Yogapraxis kennst. Du wirst rechtzeitig merken, wenn Du neue Beschwerden entwickelst und kannst mit Yoga oder beispielsweise Homöopathie etwas dagegen tun.

Bewusste Bewegungen

Wenn Du eine der oben erwähnten Yogaformen ausübst, wirst Du ein Gefühl dafür entwickeln, wie Du Bewegungen ausführen solltest, damit sie Deinem Körper gut tun. Du wirst gute Angewohnheiten entwickeln und beispielsweise rückenschonender arbeiten. Wenn Du bei Bewegungen darauf achtest, wie sie sich in Deinem Körper anfühlen, kannst Du auch dann wenn Du krank bist, besser wahrnehmen was Dir dann gut tun würde. Du bist ja daran gewöhnt, die Reaktionen Deines Körpers bewusst wahrzunehmen.

Fazit: Wie hilft Yoga Deinem Selbstbewusstsein?

Yoga hilft Dir, ein besseres Gefühl für Deinen Körper zu entwickeln und dann auch im Alltag besser wahrzunehmen, was Dir gut tut und was nicht. Nur so kannst Du eventuell auch Grenzen setzen für andere und für Dich selbst, damit Du Deine Leistungsgrenze nicht überschreitest. Das alles stärkt Dein Selbstbewusstsein, denn Du bist Deiner selbst und Deiner Grenzen und Fähigkeiten mehr bewusst.

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