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Heilpraktiker haben durch eine Prüfung die Erlaubnis erhalten, eine Praxis zu gründen und Kranke zu behandeln, obwohl sie keine Ärzte sind. In dieser Prüfung wird umfangreiches Wissen zum menschlichen Körper, Krankheiten und praktische Untersuchungsfähigkeiten verlangt. Diese Prüfung wird beim Gesundheitsamt des entsprechenden Bundeslandes abgelegt. Jedes Bundesland gestaltet diese Prüfung anders.In allen Fällen prüfen Ärzte aber sorgfältig die Fähigkeiten des angehenden Therapeuten, bevor dieser / diese Patienten behandeln darf.

Sind Heilpraktiker immer Homöopathen und andersherum?

Heilpraktiker bieten die unterschiedlichsten Therapieverfahren an – das Spektrum reicht von Akupunktur bis zu Bachblütentherapie, Osteopathie und auch Homöopathie. Die Homöopathie ist also nur eine von vielen Methoden, die von ihnen angewendet wird. Außerdem gibt es auch viele Ärzte, die Homöopathie anwenden.

Homöopathen sind entweder Heilpraktiker oder Ärzte – beide dürfen diese Methode anwenden. Außerdem gibt es noch Hebammen mit entsprechenden Homöopathiekenntnissen, die sie bei der Geburt einsetzen dürfen. Wichtig ist in allen Fällen aber die Qualität der Ausbildung des Homöopathen und wie er diese Fähigkeiten einsetzt.