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Wie werden homöopathische Medikamente eigentlich produziert? Warum sind die Kügelchen unterschiedlich groß? Je nachdem, woher Sie Ihre Arzneien beziehen, unterscheidet sich die Herstellung.

Herstellung homöopathischer C-Potenzen, Stand: 12.03.2016

Ein wunderbar kurzes Video, das die Entstehung einer C30-Potenz von Allium cepa, der Küchenzwiebel demonstriert, habe ich auf youtube gefunden: Video Allium cepa C30.

Nach meinen Recherchen im Internet (siehe angegebene Links) können Sie die Arzneien aus folgenden Quellen beziehen:

  • Gudjons-Apotheke: am besten über die Gudjons-Apotheke. Sorgfältige Produktion nach Hahnemanns Chronischen Krankheiten und dem HAB (Homöopathischen Arzneimittel-Buch). Die Chronischen Krankheiten sind  meines Wissens nach die jüngste Herstellungsanweisung für C-Potenzen. Die Globuli sind mohnsamenkorngroß, wie Hahnemann es vorgeschrieben hat.
  • Remedia: ein Hersteller aus Österreich. Bestellung ist online direkt möglich. Riesige Liste von Arzneien. Verschiedene Produktionsverfahren, siehe Link. Besonders bei ungewöhnlichen Mitteln eine hervorragende Quelle. Die Globuli sind ähnlich groß wie bei Gudjons (s.o.)
  • DHU: gut über die Apotheke zu beziehen. Herstellung nach HAB, siehe Link. Die Globuli sind deutlich größer als von Hahnemann vorgeschrieben, sie werden in 10g-Fläschchen abgegeben.
  • Spagyros: ein Hersteller aus der Schweiz. Nach meinen Informationen über deutsche Apotheken erhältlich. Die Produktion weicht etwas von Hahnemann und dem HAB ab – die Arzneien werden länger verrieben als Hahnemann es gefordert hat. So weit ich weiß, ist die Größe der Globuli etwa mit der DHU vergleichbar.