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Homöopathie für Kinder

Kinder sind relativ häufig zu Gast in homöopathischen Praxen. Oft ist ein Grund für diesen Besuch, dass das Kind in der letzten Zeit viele konventionelle Medikamente verschrieben bekommen hat und die Eltern nach eine Alternative suchen. Oft haben sie von Bekannten gutes ganz besonders über die Homöopathie für Kinder gehört und wünschen ihrem eigenen Kind ein solches „homöopathisches Wunder“.

Auch eine homöopathische Therapie kann keine Wunder vollbringen. Die Ergebnisse hängen immer von der Erkrankung des Kindes ab. Wenn es sich „einfach nur“ um immer wiederkehrende Erkältungen handelt, kann die Anregung der Selbstheilungskräfte durch ein homöopathisches Mittel gute Erfolge erzielen. Das kann wesentlich schwieriger sein, wenn bereits Eltern und Großeltern ähnliche Probleme hatten und eventuell sogar unter schwerwiegenden chronischen Erkrankungen leiden. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, die Erkrankungen der Familienangehörigen in die Überlegungen einzubeziehen.

Homöopathie für Kinder

Kinder in der homöopathischen Praxis sind einerseits wunderbar einfach zu behandeln, andererseits stellen sie mich als Therapeutin aber auch vor ganz andere Herausforderungen als Erwachsene. Zum einen machen Kinder mir nichts vor – wenn ich sie beobachte und mir dabei Dinge auffallen, dann ist das kein Theater, sondern sie sind einfach so. Bewusste Veränderung der Art, wie sie nach außen wirken, kommt eigentlich erst später. Allerdings können Kinder mir meist nicht selbständig berichten, wie es ihnen geht. Ich muss dazu meist die Mutter befragen. Am allerbesten ist es natürlich, wenn das Kind mitmacht und mit mir spielt und ich auf diese Art und Weise spielerisch herausfinden kann, wo die Wurzel des Problems sitzt.

Wenn ein homöopathisches Mittel einmal gefunden ist, reagieren Kinder meist sehr schnell darauf. Ihre Selbstheilungskräfte lassen sich oft sehr gut anregen. Sie zeigen meist deutliche Reaktionen, so dass der Erfolg einer Behandlung gut zu beurteilen ist.

 

Fieber bei Kindern

Wenn Kinder Fieber entwickeln, machen sich die Eltern meist Sorgen. Dabei ist es ein gutes Zeichen, wenn der Körper des Kindes in der Lage ist, selbst die Abwehr gegen die Erreger zu mobilisieren. Durch eine erhöhte Körpertemperatur ist können Krankheitserreger besser bekämpft werden.

Bei meinen Recherchen zu diesem Artikel bin ich auf eine kleine Studie aus den USA gestoßen, an der in der Intensivmedizin etwa 80 Patienten teilnahmen. Sie wurden in 2 Gruppen eingeteilt: bei der ersten Gruppe wurde das Fieber durch Antipyretika gesenkt, wenn es über 38,5°C stieg und es wurde zusätzlich gekühlt, wenn es über 39,5°C stieg. Bei der zweiten Gruppe hingegen wurde eine fiebersenkende Behandlung erst über 40°C eingeleitet (Antipyretika und Kühlung). In der ersten Gruppe starben von 44 Patienten 7 (etwa 16%), in der zweiten Gruppe, die hoch fiebern durfte nur einer von 38 (etwa 2,6%). Da der Unterschied in der Sterblichkeitsrate so groß war, wurde diese Studie abgebrochen.

Offensichtlich ist Fieber also ein äußerst hilfreiches Instrument unseres Körpers, um Infektionen zu bekämpfen. Weitere Informationen finden sich noch in einem englischen Artikel über die Vorteile von Fieber.

 

 

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Kennenlerngespräch

Gerade eine homöopathische Behandlung braucht Vertrauen. In einem etwa 15minütigen Gespräch können Sie sehen, ob Sie mir dieses Vertrauen schenken möchten.

Außerdem können Sie mit mir besprechen, welche anderen Therapieformen für Sie noch in Frage kommen würden.