In vivo-Studie zu Prostatakrebs

In vivo-Studien sind nicht das selbe wie In vitro-Studien, daher fühlte ich mich beim genaueren Lesen des Artikels zuerst abgestoßen. Allerdings fand ich die Ergebnisse so interessant, dass ich doch wenigstens etwas mehr über sie herausfinden wollte. Mäusen wurden Krebszellen (Prostata- oder Brustkrebs) eingepflanzt. Dann wurden sie in mehrere Kontrollgruppen eingeteilt und jeweils auf unterschiedliche Art und Weise behandelt. Diese Behandlung erfolgte mit Hilfe von homöopathischen Hochpotenzen. Interessant ist, dass durch das Mittel Sabal serrulata ein deutlicher Effekt auf die Prostatakrebszellen zu verzeichnen war.

Vorbereitung der Studie

Die Mäuse erhielten entweder mit Prostata- oder Brustkrebszellen injiziert. Anschließend wurden sie in 5 Gruppen eingeteilt:

  • Gruppe 1 wurde gar nicht behandelt, sie wurden nur gewogen und das Tumorwachstum wurde gemessen
  • Gruppe 2 wurde mit auf C200 potenziertem Wasser behandelt (nach Hahnemanns Methode) – sie erhilten 100 Mikroliter davon.
  • Gruppe 3 wurde mit Sabal serrulata C200 behandelt (100 Mikroliter nach Hahnemanns Methode potenziert)
  • Gruppe 4 wurde mit einem Zyklus verschiedener homöopathischer Mittel therapiert:
    Tag 1: Thuja C1000 (Korsakoff-Potenz)
    Tag 2: Conium C1000 (Korsakoff-Potenz)
    Tag 3: Sabal serrulata C200 (Hahnemann-Potenz)
    Tag 4: Thuja C1000 (Korsakoff-Potenz)
    Tag 5: Conium C1000 (Korsakoff-Potenz)
    Tag 6: Sabal serrulata C200 (Hahnemann-Potenz)
    Tag 7: Carcinosinum C1000 (Korsakoff-Potenz)
    Die Hahnemann- und Korsakoff-Potenzen unterscheiden sich im Herstellungsverfahren. In beiden Verfahren werden die Flüssigkeiten allerdings verdünnt und verschüttelt.

Die Mäuse wurden täglich 35 Tage lang behandelt. Anschließend wurden die Tiere noch einmal genauso lange beobachtet. Die Pfleger wussten nicht, welche Mäuse in welche Gruppe gehörten.

In vitro-Test

Außerdem wurde auch an Zellkulturen die Wirkung der Arzneien getestet:

Wieder wurden sowohl Prostata- als auch Brustkrebszellen untersucht. Diese wurden mit verschiedenen homöopathischen Arzneien „behandelt“. Dabei ergab sich Folgendes:

Nachdem Prostatazellen mit einer C100 (oder auch anderen Potenzen) Sabal serrulata behandelt wurden, zeigten sie nach 72 h eine reduzierte Vermehrungsrate(um 33% reduziert). Weder Conium noch Thuja hatten darauf eine Wirkung – auch nicht bei den Brustkrebszellen.

Ergebnisse des In vivo-Tests

Nach 10 Wochen wurden die Mäuse untersucht. In der Gruppe, die nur mit Sabal serrulata behandelt wurde, war der Prostata-Tumor nur auf 75% des unbehandelten Tumors gewachsen – also um 25% reduziertes Wachstum. In der gemischten Gruppe fiel das Ergebnis nicht so eindeutig aus.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf journals.sagepub.com.

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