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Vitalstoffreiche Vollwertkost

gesunde Alltagskost

Diese Kostform eignet sich als Alltagskost für viele Menschen. Sie liefert alle wichtigen Vitalstoffe, vorrausgesetzt wir beachten die Richtlinien der Vitalstoffreichen Vollwertkost nach Dr. med. M. O. Bruker.

Mögliche Kochbücher für die vitalstoffreiche Vollwertkost:

  • Danner: Biologisch kochen und backen
  • Gutjahr: Die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. M. O. Bruker

4 Dinge meiden:

Fabrikzucker

Hast Du schon einmal gelesen, wie Zucker aus Zuckerrüben hergestellt wird? Nicht umsonst findet sich der Prozess auf der Seite von Chemie.de – es sind eine ganze Menge chemischer Vorgänge notwendig bis der Fabrikzucker fertig für den Verbraucher ist. Ich persönlich möchte das Endprodukt dieser Prozesse möglichst nicht essen.

Auszugsmehl

Auszugsmehl ist der reine Stärkekern des Getreidekorns. Die Hülle und der Keim wurden entfernt, damit sich das Mehl besser lagern lässt – es ist jetzt so tot, dass es kaum noch verderben kann. Perfekt für den Handel, denn so verdirbt es nicht.

Außerdem ist Auszugsmehl immer gleich zu verarbeiten. Vollkornmehl hingegen ist bei jedem Backen anders. Jedes Mal muss eine andere Menge Wasser hinzugegeben werden. Wer mit Vollkornmehl bäckt, muss wissen, wie sich der Teig anfühlen sollte, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Ich ziehe das frisch gemahlene Vollkornmehl vor. So bin ich sicher, dass meine Familie und ich alle wertvollen Inhaltsstoffe des vollen Korns zu uns nehmen können.

raffinierte Fette (Margarine und raffinierte Öle)

Generell empfehle ich möglichst wenig Chemie für die Herstellung der Nahrungsmittel. Daher sollten auch die Fette nicht raffiniert sein.

Säfte in größeren Mengen

(je nach Verträglichkeit auch vollständig)

Für das Weglassen der Säfte gibt es zwei Gründe:

  1. Verträglichkeit: einige Menschen leiden unter Beschwerden, wenn sie Säfte trinken. Manchmal auch nur in der Kombination Vollkornprodukte und Säfte. Diese sollten Säfte vollständig meiden.
  2. Wer regelmäßig Säfte trinkt – auch wenn sie verdünnt sind – treibt ständig seinen Blutzuckerspiegel nach oben und regt so die Bauchspeicheldrüse dazu an, Insulin auszuschütten. Diese ständige Belastung könnte eventuell die Entstehung von Diabetes mellitus II fördern. Ich rate daher zu seltenem Konsum von Säften.

4 Dinge täglich zu essen:

rohes Getreide, gerne auch als Sprossen

Hier bieten sich das Frischkorngericht und selbstgezüchtete Sprossen an.

 

frisches Obst und Gemüse

wir sollten mehr Gemüse als Obst essen, möglichst 2/3 Gemüse

als Rohkost – also beispielsweise als Salat

Vollkornbrot und -brötchen

Unser Brot sollte aus frisch gemahlenem Getreide gebacken werden. Die wenigsten Bäckereien haben tatsächlich eine Mühle. Und wenn ein Mehlsack längere Zeit in der Bäckerei steht, verliert das Mehl Vitalstoffe. Ich habe bei den Bäckern in Mainz einmal nachgefragt, wie viel davon ihr Mehl tatsächlich frisch mahlen. Damals konnte nur eine einzige Bäckerei das bestätigen, die anderen erhielten ihr Vollkornmehl fertig gemahlen geliefert.

unraffinierte Fette (Butter und kaltgepresste Öle)

Ich selbst benutze besonders gerne Sauerrahmbutter, aber auch Süßrahmbutter.

Olivenöl probieren wir immer wieder von unterschiedlichen Herstellern aus. Hier ist es uns wichtig, dass das Öl kaltgepresst ist und aus der ersten Pressung stammt. Auf der Seite des Zentrums der Gesundheit finden Sie Erklärungen zu den Begriffen und Hilfen für das Finden qualitativ hochwertigen Olivenöls.

Leinöl nehmen wir besonders als Zugabe in Salaten.

Fabrikzuckerarten, auch wenn wir es nicht sofort erkennen:

  • Ahornsirup – der Saft aus dem Ahornbaum muss erst noch lange eingekocht werden, um süßer Sirup zu werden, da hat er alle Natürlichkeit verloren
  • Apfeldicksaft – gerade dieser wird oft als 100% Frucht in Marmeladen verwendet, wird erst durch stundenlanges Kochen so süß
  • Aspartam(E951) – wollen wir das wirklich essen?
  • Agavendicksaft – wird gerne von Veganern eingesetzt
  • Birkenzucker, s. Xylit
  • Birnendicksaft – wird genau wie Apfeldicksaft gerne verwendet, damit es 100% Frucht heißt, wird auch erst durch stundenlanges Kochen so süß
  • Brauner Zucker
  • Candarel, s. Aspartam
  • Cornsirup, s. Maissirup
  • Demarara, eine spezielle Art von Rohrzucker mit einem höheren Melassegehalt, daher die braune Farbe
  • Dextrose, s. Glucose
  • E951, E954, E955
  • Einmachzucker
  • Erythrit – ein Zuckeralkohol, kann in größeren Mengen (individuell unterschiedlich) abführend wirken
  • Farin – wird in einem der ersten Raffinationsschritte von Fabrikzucker gewonnen
  • Fruktose
  • Fruchtzucker (nicht aus Früchten!)
  • Frutilose
  • Gerstenmalz
  • Glukosesirup
  • Glukose
  • Haushaltszucker (weißer)
  • Instantzucker
  • Invertzucker
  • Isoglucose
  • Isomalt
  • Kandis – wird gerne für das Süßen von Tee verwendet und hat daher die gleichen Nachteile wie Säfte
  • Karamel
  • Kokosblütenzucker
  • Kristallzucker – klingt irgendwie wertvoller, oder?
  • Laevulose, s. Fruktose
  • Laktose
  • Leucrose
  • Maissirup (Isoglucose), Produkte, die mit einem v.a. Glucosehaltigen Zucker gesüßt sind, könnten zu viel Essen fördern, siehe verlinkter  Wikipedia-Artikel
  • Malzzucker
  • Maltose
  • Maltit
  • Maltodextrin
  • Mannit
  • Mascob(v)ado
  • Melasse- Abfallprodukt aus der Zuckerherstellung
  • Milchzucker (nicht aus Milch!)
  • Nutra-Sweet, s. Aspartam
  • Panelista, verm. auch Panela, verm. spanische Bezeichnung von unraffiniertem braunem Zucker
  • Rapadura, portugiesische Bezeichnung von unraffiniertem braunem Zucker
  • Raffinade
  • Reismalz
  • Rübensirup – konzentrierter Rübensaft, in flüssiger Form
  • Rübenzucker – eigentlich nichts anderes als der gewöhnliche Haushaltszucker
  • Saccharin (E954) – das wäre mir ebenfalls zu riskant, das zu essen
  • Saccarose=weißer Haushaltszucker
  • Sucanat
  • Sucralose (E955)
  • Sorbit
  • Stärkesirup, s. Maissirup
  • Staubzucker
  • Stevia /Steviol /Steviosid /Steviolglyc(k)osid
  • Traubenzucker (nicht aus Trauben!) – klingt viel gesünder als Dextrose, oder?
  • Ur-Süße
  • Ur-Zucker – klingt als sei es der ursprüngliche Zucker
  • Vanillezucker – auch wenn Vanille drin ist, der größte Teil ist Zucker
  • sogenannter Vollrohrzucker – klingt doch vollwertig, oder?
  • Xylit – die Herstellung klingt nicht so, als ob das Ergebnis zum Essen taugen würde
  • usw.

Diese Liste der Fabrikzuckerarten stammt von der Seite einer Gesundheitsberaterin GGB, Gabriela Gasser. Ich habe die Erklärungen ergänzt.

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Claudia Kühl

Heilpraktikerin

Schwerpunkt: klassische Homöopathie


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