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Vortrag Heuschnupfen Worms

Vortrag Heuschnupfen Worms

Vortrag Heuschnupfen

Buchhandlung Aquarius, Worms

Heuschnupfen

Gerade im Frühjahr werden viele Deutsche von den Pollen windbestäubender Pflanzen, wie Gräser, Bäume und Getreide, geplagt. Die sogenannte „saisonale, allergische Rhinitis“, auch Heuschnupfen genannt, kann zu dieser Jahreszeit sehr quälend sein.

Gerade morgens und am späten Nachmittag geben diese Pflanzen oft am meisten Pollen ab, besonders bei schönem, warmem Wetter. Regenwetter reduziert die Pollenabgabe eher. Wie der Pollenflug sich entwickelt, können Sie im Pollenflug-Report von Dr. Wachter überprüfen. Dort können Sie unter anderem die Angaben der Mannheimer Messstellen nachlesen, die für Worms und den Mainzer Raum interessant sind.

Wer? Wo? Wann?

Wer? Heilpraktikerin Claudia Kühl
Wann? 23.03.2017 um 19:00 Uhr
Wo? Buchhandlung Aquarius, Zornstr. 1, Worms,
Wie? Anmeldung über
Tel: 06241 591900
http://www.buchhandlungaquarius.de/

 

Was kann ich gegen meinen Heuschnupfen tun?

Fragen Sie sich das jedes Jahr um diese Zeit? Ich erzähle Ihnen in meinem Vortrag über Heuschnupfen in der Buchhandlung Aquarius, was Sie gegen das lästige Brennen und Jucken tun können. Es geht um naturheilkundliche und homöopathische Möglichkeiten, die Heuschnupfenzeit zu überstehen.

Wie sieht es mit Kreuzallergien aus – wer unter Heuschnupfen leidet, muss oft auch bei bestimmten Nahrungsmitteln genau aufpassen! Wie kann ich feststellen, welche Nahrungsmittel ein Problem darstellen?

Melden Sie sich an

Da die Plätze in der Buchhandlung Aquarius begrenzt sind, sollten Sie sich rechtzeitig für den Vortrag zum Thema „Heuschnupfen“ anmelden. Website der Buchhandlung: http://www.buchhandlungaquarius.de/

Zertifizierung und Fortbildungen

Zertifizierung und Fortbildungen

Zertifizierung

durch die Stiftung Homöopathie-Zertifikat

Ich habe mich entschlossen, mich bei der Stiftung Homöopathie-Zertifikat zertifizieren zu lassen. Um das zu erreichen musste ich folgende Bedingungen erfüllen:

  • Ich habe mich in einer SHZ-zertifizierten Schule ausbilden lassen. Der Lehrplan umfasste die von der SHZ geforderten Inhalte, welche die erfahrenen Homöopathen, die der SHZ angehören, als sinnvoll angesehen haben.
  • Durch erfolgreiches Bestehen der Prüfung in dieser Schule (Homöopathiekolleg Rhein-Main) konnte ich auf die mündliche Prüfung bei der SHZ verzichten und musste nur noch zur eintägigen schriftlichen Überprüfung antreten. In dieser wurden theoretische, Arzneimittel- und praktische Kenntnisse gründlich überprüft.
  • Nach dem Bestehen dieser Prüfung musste ich eine dreijährige Supervisionszeit nachweisen, nach der ich mich SHZ-zertifizierte Therpeutin nennen durfte. Während der Supervision musste ich mit einer Supervisorin mehrere eigene Fälle besprechen und mit ihr eventuell vorhandene Probleme klären.

Ich muss auch weiterhin regelmäßig Nachweise erbringen, dass ich mich sowohl in der Homöpathie als auch in der Medizin fortbilde. So wird sichergestellt, dass alle SHZ-zertifizierten Therapeuten sich immer weiterbilden.

Außerdem bin ich dem VKHD, dem Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands beigetreten.

Warum sind regelmäßige Fortbildungen wichtig?

Nur wenn Homöopathen sich regelmäßig mit anderen Homöopathen austauschen, verhindern sie, dass sie nur „im stillen Kämmerlein“ arbeiten. Der regelmäßige Austausch gewährleistet ein kritisches Auseinandersetzen mit der eigenen Art zu therapieren. Ich bin immer wieder inspiriert von den Diskussionen mit Kollegen und Kolleginnen, diese Unterhaltungen beeinflussen meine Arbeit immer wieder positiv. Daher möchte ich meine Fortbildungen nicht missen.

Ich finde es daher wichtig, dass sowohl der VKHD (Verband klassischer Homöopathen Deutschlands) als auch die SHZ (Stiftung Homöopathie-Zertifikat) regelmäßige Fortbildungen ihrer Mitglieder fordern.

Warum besuche ich so viele Veranstaltungen mit Tjado Galic?

Die systematische Art, an die Analyse homöopathischer Fälle heranzugehen, die ich bei Tjado Galic gefunden habe, liegt mir. Sie entspricht meiner, durch mein naturwissenschaftliches Studium geprägte, Art homöopathische Fälle zu analysieren. Außerdem finde ich gerade auf den unten beschriebenen Konsilen viele Gleichgesinnte, die ähnlich vorgehen.

Kinderhomöopathieseminare von Tjado Galic

  • 2010 Neurodermitis
  • 2011 Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern: Kleinkinder und Säuglinge
  • 2011 Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten: ADHS
  • 2011 Akutmanagement bei Fieber und Schmerzen
  • 2012 Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern: Lernstörungen bei Kindern
  • 2012: Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern: Depression bei Kindern und Jugendlichen
  • 2014: Epilepsie bei Kindern

homöopathische Konsile

Seit Ende 2012 homöopathischen Konsile in Karlsruhe.

Dort bringen homöopathisch arbeitende Kollegen schwierige Fälle mit, d.h. sie stellen den bisherigen Fallverlauf vor, daraufhin erscheint der Patient selbst und es wird von einem erfahrenen Kollegen (T. Galic) eine Anamnese durchgeführt. Die Teilnehmer analysieren den Fall anschließend und der Kollege kann die Behandlung mit diesen zusätzlichen Informationen besser fortführen.

Ärzte führen meist regelmäßig Konsile durch. Das dient der Qualitätssicherung.

andere Therapieverfahren

Kinesiotaping von K-Active

Gesundheitsberaterin GGB

Ausbildung als Gesundheitsberaterin bei der Gesellschaft für Gesundheitsberatung Schwerpunkt: Ernährung

Ich freue mich immer wieder, wenn Patienten offen sind für eine Ernährungsumstellung, um ihre Therapie noch erfolgreicher zu machen. An mir selbst merke ich am besten, wie positiv sich eine konsequent vollwertige Ernährung auswirkt. Abweichungen lassen sich manchmal nicht vermeiden, das reduziert aber meist die verfügbare Energie.

Über mich

Claudia Kühl

Heilpraktikerin

Schwerpunkt: klassische Homöopathie


Im Mörsch 4, 55294 Bodenheim
und
Schlossgasse 5a, 67547 Worms
Kontakt:
06135/ 95 17 07

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Themen

Lebenslauf – von der Diplom-Mathematikerin zur Homöopathin

Lebenslauf – von der Diplom-Mathematikerin zur Homöopathin

Mein Lebenslauf

Von der Diplom-Mathematikerin zur Heilpraktikerin

 

 

 

 

Eine überraschende Veränderung:

Wie kam ich vom Computer, den Zahlen und Formeln zur klassischen Homöopathie?

Diplom-Mathematikerin, verheiratet, 3 Kinder

Mit der Geburt des ersten Kindes begann ich mich mehr für Gesundheit zu interessieren. Vollwertiges Essen gehörte auf jeden Fall dazu, also war eine konsequente Ausbildung im Bereich Gesundheit und Ernährung nur ein kleiner Schritt:

2002 ärztliche Prüfung zur Gesundheitsberaterin GGB

Was treibt eine Mathematikerin dazu, ihr Leben komplett umzukrempeln und die Heilpraktikerprüfung abzulegen?

In der Ausbildung zur Gesundheitsberaterin GGB wurde ich oft genug darauf hingewiesen, dass ich später nur prophylaktisch beraten dürfe – die Behandlung von Krankheiten ist Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten. Als ich die Prüfung bestanden hatte, wollte ich mich voller Elan in die Beratung stürzen, doch alle, die zu mir in die Beratung kamen, waren bereits krank! Was tun? Meine Kinder waren alle im Kindergarten oder in der Schule – ich nutzte die Zeit zum Lernen:

2004 Beginn der Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung

2006 Heilpraktikerprüfung im Mainzer Gesundheitsamt

Ich bin stolz darauf, die Prüfung in Mainz bestanden zu haben – im ersten Anlauf! Die Ärzte des Gesundheitsamtes nahmen ihre Aufgabe, unser Wissen zu überprüfen, sehr ernst und siebten gnadenlos aus. Wir begannen die mündliche Prüfung zu dritt, ich war die Einzige, die sie bestand.

Übersetzung mehrerer homöopathische Bücher

2007 Beginn Homöopathiekolleg Rhein-Main: Ausbildung in klassischer Homöopathie

Auch wenn ich mich schon fast 10 Jahre mit der Homöopathie beschäftigte, war mir eine gründliche Ausbildung wichtig. Das Homöopathiekolleg Rhein-Main bot mir diese gründliche Ausbildung. Es war eine interessante, inspirierende Zeit.

2009 Zertifikatsprüfung der SHZ (Stiftung Homöopathie-Zertifikat)

Mit dieser Zusatzprüfung konnte ich demonstrieren, dass meine Ausbildung sehr gründlich gewesen war. Heute bilde ich selbst Homöopathieschüler aus und finde, dass die Anforderungen der SHZ sinnvoll sind. Die Mittelauswahl ist für den Praxisanfänger ausreichend – erweitern kann jeder seine Kenntnisse im Selbststudium. Außerdem wurde anhand von Fällen die Fähigkeiten in der praktischen Arbeit überprüft. Auch darauf versuche ich meine Schüler vorzubereiten.

2012 Zertifikatssiegel für klassische Homöopathie der SHZ

2009 Eröffnung der Bodenheimer Praxis

Hier war der Beginn meiner Praxistätigkeit. Vielen Dank allen, die mich so früh unterstützt haben! Wenn ich auf diese langen Jahre zurückblicke, erfüllt es mich mit großem Stolz, dass ich so vielen Patienten bei der Genesung helfen konnte!

2014 Praxis in Worms in den Räumen der Kinderarztpraxis von Dr. S. Veit

Eine neue Aufgabe ist dazugekommen: ich konnte die Möglichkeit nicht ausschlagen, Räume in einer Kinderarztpraxis anzumieten. So pendele ich jetzt jede Woche Richtung Worms.

Ein Schwerpunkt von Herrn Dr. Veit liegt in der Behandlung von Kindern mit ADS. Daher habe ich natürlich auch eine ganze Menge Patienten mit diesem und ählichen Problemen bekommen.

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Kennenlerngespräch

Gerade eine homöopathische Behandlung braucht Vertrauen. In einem etwa 15minütigen Gespräch können Sie sehen, ob Sie mir dieses Vertrauen schenken möchten.

Außerdem können Sie mit mir besprechen, welche anderen Therapieformen für Sie noch in Frage kommen würden.

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Ist eine homöopathische Behandlung teuer?

Ist eine homöopathische Behandlung teuer?

Ist eine homöopathische Behandlung nicht sehr teuer?

Möglichkeiten, die Kosten zu reduzieren

Welche Kosten kommen auf Patienten zu?

Meine üblichen Honorare finden Sie in der Preisliste. Fragen Sie doch auch einmal bei Ihrere Krankenkasse nach – die IKK Südwest übernimmt beispielsweise einen Teil der Kosten für eine homöopathische Behandlung in meiner Praxis. Wenn Sie eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, die die Behandlung bei einem Heilpraktiker bezahlt, sollte die Behandlung bei mir in dieser Zusatzversicherung eingeschlossen sein. Fragen Sie aber zur Sicherheit noch einmal bei Ihrer Versicherung nach.

Kosten für homöopathische Mittel

Homöopathische Mittel sind vergleichsweise billig. Sie können sie in jeder Apotheke kaufen. Auch im Internet können Sie bei einigen Apotheken bestellen. Bei Zusatzversicherungen sind oft die Kosten für homöopathische Medikamente enthalten.

Wenn Ihr Kind homöopathisch behandelt wird, können Sie auch den Kinderarzt fragen, ob er das homöopathische Arzneimittel verschreibt. Oft müssen Sie es dann nicht selbst bezahlen.

Ich bekomme Hartz IV. Was muss ich tun, damit ich weniger bezahlen muss?

Homöopathie zählt in Deutschland noch nicht (Stand: März 2016) zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Daher haben viele Menschen, die Hartz IV-Empfänger sind Bedenken, dass eine klassisch homöopathische Behandlung für sie zu teuer ist. Dafür gibt es Homöopathie in Aktion. Diese Organisation bietet homöopathische Hilfe für Menschen in finanzieller Notlage.

Wenn Sie nachweisen können, dass Sie sich in einer finanziellen Notlage befinden, bin ich bereit, die Kosten für eine homöopathische Behandlung in meiner Praxis zu senken. Wir versuchen dann gemeinsam einen Betrag zu finden, den Sie sich noch leisten können und reden über die Zahlungsmodalitäten. Mir ist es wichtig, dass Menschen trotz finanzieller Notlage die Möglichkeit haben, sich in eine homöopathische Behandlung zu begeben.

Wichtig ist, dass Sie über Ihre Notlage mit mir oder mit der Sprechstundenhilfe reden. Wir finden dann einen Weg, wie Sie sich die Behandlung in meiner Praxis leisten können. Wichtig ist mir, dass Sie so viel zahlen, wie es Ihnen möglich ist, denn was man geschenkt bekommt schätzt man nicht.

Gibt es Beispiele, an denen ich sehen kann, welche Möglichkeiten Homöopathie bietet?

Auf der Homepage von Homöopathie in Aktion werden Patientenaussagen veröffentlicht, an denen Sie sehen können, wie eine gute homöopathische Behandlung verlaufen kann.

Wie teuer wird die Behandlung?

Das ist eine Frage, die von Patient zu Patient verschieden ist. Je länger Ihre Beschwerden bestehen, desto länger dauert meist auch eine homöopathische Behandlung und desto teurer wird diese im Allgemeinen auch.

Wenn Sie mit C-Potenzen behandelt werden, ist zu Beginn meist eine Rückmeldung alle 4 – 6 Wochen notwendig, damit ich beurteilen kann, ob das Mittel gut wirkt und wann eine Wiederholung notwendig wird. Nach einiger Zeit werden Sie selbst erkennen, wann Sie wieder zu mir kommen sollten – beispielsweise bei neuen Beschwerden oder wenn das Mittel nicht mehr zu wirken scheint. Follow-ups dauern meist etwa 30 min.

Wenn Sie Q- oder LM-Potenzen erhalten, brauche ich häufiger eine Rückmeldung. durch die ständige Wiederholung, können auch schnelle Veränderungen Ihrer Beschwerden auftreten. Wenn das passiert, muss das Arzneimittel eventuell angepasst werden. Ich versuche diese häufigeren Verlaufskontrollen eher kurz zu halten, meist etwa 15 min. 

Die Kosten der Folgetermine hängen vom Zeitaufwand ab. Genaueres entnehmen Sie bitte meiner Preisliste. Ich ermittle die Kosten für einen Termin aus der Dauer des Patientenkontaktes. Für die Erstanamnese habe ich einen Festpreis, der bis zur Gabe des ersten homöopathischen Mittels gilt. So können Sie vorher abschätzen, welche Kosten auf Sie zukommen.

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homöopathische Erstanamnese – wie läuft sie ab?

homöopathische Erstanamnese – wie läuft sie ab?

die Erstanamnese

die Grundlage einer homöopathischen Behandlung

Um ein passendes homöopathisches Mittel für Sie zu finden, muss ich Sie zuerst einmal kennenlernen. Dazu dient die sogenannte Erstanamnese. Wie läuft ein solches Gespräch ab und worauf müssen Sie sich einstellen?

Nehmen wir einmal an, Sie leiden seit einer Grippe im letzten Herbst unter starker Müdigkeit. Sie waren bereits beim Arzt, aber leider konnte er Ihnen nicht dauerhaft helfen. Eine Bekannte hat Ihnen empfohlen, es „doch mal mit klassischer Homöopathie zu versuchen“ und so sind Sie an meine Adresse gelangt. Sie haben bei mir angerufen und einen Termin vereinbart.

Dabei haben Sie erfahren, dass diese sogenannte „Erstanamnese“ etwa zwei Stunden dauern wird. „Warum denn so lange?“ denken Sie sich wahrscheinlich. Außerdem sollen Sie ziemlich viele Sachen zur Erstanamnese mitbringen: Sie können ja durchaus verstehen, dass ich wissen will, welche Medikamente Sie noch einnehmen, aber weshalb will ich wohl wissen, welche Krankheiten Ihre Eltern hatten? Ich soll doch nur Sie behandeln! Und die wesentlichen Ereignisse in Ihrem Leben sollen Sie notieren – so langsam fangen Sie an zu verstehen, warum der Termin zwei Stunden lang dauern soll…

Aber Ihre Bekannte hatte ja gesagt, dass Sie bei einer homöopathischen Behandlung viele seltsame Fragen zu erwarten haben. Daher warten Sie gespannt den Termin der Erstanamnese ab. Als Sie klingeln, öffne ich Ihnen die Tür und bitte Sie gleich in den Praxisraum und wir beginnen mit der Erstanamnese.

die Erstanamnese

Ich frage Sie zuerst einmal, weshalb Sie zu mir kommen und Sie berichten mir von Ihrer Müdigkeit und was Ihnen so dazu einfällt. Sie sehen, dass ich viel mitschreibe und Ihnen aufmerksam zuhöre. Als Ihnen nichts mehr einfällt, beginne ich nachzufragen – wie sich Ihre Müdigkeit anfühlt, wann Sie besonders müde sind und welche Auswirkungen die Müdigkeit noch auf Sie hat: wie benehmen Sie sich dann, was ist anders seit Sie sich so fühlen? Wie das alles angefangen hat und was vorher war

Sie berichten mir von der Grippe und versuchen sich daran zu erinnern, wie Sie sich damals gefühlt haben. Nun folgt eine körperliche Untersuchung, was Sie bei Müdigkeit nicht erwartet haben. Ich freue mich auch darüber, dass Sie mir ein Blutbild mitgebracht haben, das Ihr Hausarzt hat machen lassen als er nach der Ursache für Ihre Müdigkeit suchte.

Nachdem Sie sich wieder angezogen haben, fange ich an, ganz andere Fragen zu stellen, die anscheinend gar nichts mir Ihrer Müdigkeit zu tun haben. Ich will wissen, was Sie gerne essen und was gar nicht gerne, in welcher Position Sie schlafen, ob es Ihnen schnell warm oder kalt ist und noch vieles mehr. Dabei fallen Ihnen noch so einige andere Beschwerden ein, an die Sie vorher gar nicht gedacht hatten, weil Sie ja eigentlich wegen der Müdigkeit gekommen sind. Aber ich versichere Ihnen, dass es für mich wichtig ist, auch diese Dinge zu erfahren, denn ein homöopathisches Mittel muss für den ganzen Menschen und nicht nur für die Müdigkeit passen.

Schließlich beginne ich damit, Ihnen recht persönliche Fragen zu stellen – was Sie wütend oder traurig macht, wie Sie dann reagieren und noch vieles andere. Das alles muss ich wissen, um zu verstehen, welche Art von Mensch Sie sind, damit ich das passende Mittel finden kann. Während des Gesprächs gehen wir auch Ihre Lebensgeschichte durch, die Sie notiert haben und ich versuche herauszufinden, wann welche Probleme begonnen haben, um eine Vorstellung vom zeitlichen Ablauf Ihrer Erkrankung zu bekommen. Es ist für mich auch wichtig, dass Ihr Vater beispielsweise in seiner Jugend mehrmals eine Lungenentzündung hatte und dass Ihr Großvater an Tuberkulose litt.

Abschluss der Erstanamnese

Am Ende der Anamnese erkläre ich Ihnen noch kurz, wie die eigentliche Behandlung ablaufen wird und dass ich Ihnen jetzt leider noch nicht sofort ein Rezept mitgeben werde. „Sie erhalten das Rezept dann in den nächsten Tagen.“ Sie denken daran, wieviel Sie gerade erzählt haben und wundern sich nicht mehr darüber, dass es ein wenig Zeit braucht, bis ich mich entschieden habe, welches Mittel ich Ihnen gebe. Während der Anamnese habe ich Ihnen nämlich erklärt, dass es sehr viele homöopathische Mittel gibt, die bei Müdigkeit helfen könnten, dass ich aber das Mittel finden muss, das gerade für Sie passt. Ich gebe Ihnen noch einige Blätter mit, auf denen verschiedene Dinge stehen, die Sie während der Behandlung beachten müssen. Einige Tage später erhalten Sie mit der Post ein Rezept, auf dem das Mittel steht, sowie Anweisungen, wie Sie es einzunehmen haben. Sie besorgen sich das Mittel in der Apotheke und wundern sich, dass diese kleinen Kügelchen wirklich helfen sollen. Schließlich haben Sie schon oft genug gelesen, dass da eigentlich gar nichts mehr drin ist… So ähnlich könnte es ablaufen.

Verborgene Krankheitsursachen

Sie haben sich sicher bereits gefragt, warum Sie sich denn nach dieser blöden Grippe nicht wieder erholt haben. Der Arzt hat Ihre Blutwerte untersucht, aber leider die Krankheitsursachen nicht gefunden.

Erklärungsmodell aus der Homöopathie

Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie hat in seinem Buch „Organon der Heilkunst“ erklärt, dass es in uns Menschen ein Gleichgewicht gibt (in der Traditionellen Chinesischen Medizin ist es das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang). Es gibt eine Kraft, die uns in diesem Gleichgewicht hält, die Lebenskraft (in der TCM wird es Qi genannt). Wenn uns nun etwas aus dem Gleichgewicht bringt, versucht die Lebenskraft, dieses Gleichgewicht wieder herzustellen. Sie verhalten sich plötzlich anders, man merkt, dass Sie „etwas ausbrüten“. Stellen Sie es sich wie ein Balancebrett vor, auf dem Ihre Lebenskraft balanciert.

Ihre Krankheitsgeschichte

Sie erinnern sich daran, dass Sie kurz vor der Grippe eine wichtige Prüfung absolvieren mussten. Sie hatten Angst sie nicht zu schaffen und das hatte Sie bereits ziemlich aus der Bahn geworfen. Ihre Lebenskraft war aus dem Gleichgewicht geraten und musste ihr Gewicht auf dem Balancebrett daher anders verteilen: Sie bekamen Kopfschmerzen und danach die Grippe. Wie genau sich diese Grippe äußerte sind die Krankheitssymptome – so erzählt uns die Lebenskraft, was ihr fehlt. Nur, wenn ich als Therapeut diese Krankheitssymptome kenne (und zwar so genau und ausführlich wie möglich), kann ich entscheiden, wie ich Ihnen helfen kann. Hahnemann nannte das die „Krankheits-Erkenntnis“.

Nach der Erstanamnese

Die Erstanamnese ist beendet, Sie sind nach Hause gegangen. Als Therapeutin habe ich jetzt die Aufgabe, das für Sie passende homöopathische Mittel zu finden. Dazu gibt es Hilfsmittel. Eines dieser Hilfsmittel ist ein sogenanntes „Repertorium„. Darin sind die homöopathischen Mittel und ihre bekannten Symptome verzeichnet.

Wie kann ich Ihre spezielle Krankheit beschreiben?

Ich versuche jetzt festzustellen, welche Symptome das sind, was Ihre spezielle Erkrankung auszeichnet. Sie leiden tagsüber unter Schläfrigkeit, die sich in schweren Augenlidern mit Kopfschmerzen äußert. Dazu suche ich jetzt entsprechende Rubriken im Repertorium, einem Buch von über 2000 Seiten. Wenn ich jetzt alle anderen Dinge, die Sie mir erzählt haben, bedenke, kann ich ein Mittel finden. Eine mögliche Verschreibung wäre Gelsemium.

Es ist aber unbedingt notwendig, den gesamten Fall zu betrachten, es handelt sich hierbei keinesfalls um eine Empfehlung zur Selbstbehandlung! Sie sehen, dass die Auswertung einer homöopathischen Erstanamnese ein wenig der Detektivarbeit gleicht. Es ist notwendig aus der großen Menge an Informationen die wichtigen Hinweise herauszupicken, die den Weg zum passenden Mittel weisen können. Wenn ich die Auswahl auf etwa 3 – 10 Mittel eingegrenzt habe, beginne ich mit dem detaillierten Nachlesen der Symptome in der sogenannten „Materia Medica„. Erst dann verordne ich Ihnen ein Mittel.

Das Balancebrett

Man kann das Ganze auch wieder mit dem Balancebrett vergleichen: Ich sehe von ferne, wie Sie auf einem Balancebrett balancieren, auf dem ein paar Gewichte (die Symptome) verteilt sind. Ich versuche aus dem was Sie mir erzählen herauszufinden, wo die Gewichte liegen, damit ich weiß, welchen Schubs ich Ihnen geben kann. Das ist nicht einfach – vor allem hängt es auch davon ab, wie gut Sie erspüren können, was anders ist.

Ich habe dazu auch ein Video gedreht, in dem ich dieses Modell erkläre. Schauen Sie es sich doch einmal an!

Wie finde ich das passende homöopathische Mittel?

Nehmen wir an, Sie waren bei mir in der Praxis, wir haben gemeinsam eine Erstanamnese gemacht und ich habe ein homöopathisches Mittel für Sie herausgesucht. Ich schicke Ihnen ein Rezept, auf dem beispielsweise die Verordnung Gelsemium C 30 steht. Sie besorgen sich das Mittel in der Apotheke und wundern sich: diese kleinen Kügelchen sollen mich wieder auf die Beine bringen? Vielleicht haben Sie auch noch Berichte aus der Presse im Hinterkopf, in denen stand, dass es so wäre, als würde man einen Tropfen in den Bodensee kippen…

Wie Sie aus meinen Angaben zur Person sehen können, habe ich früher einmal eine wissenschaftliche Ausbildung genossen (beim Mathematik-Studium war mein Nebenfach Physik). Ich war anfangs natürlich auch skeptisch. Wenn es sich nur um eine einfache Verdünnung handeln würde, wären diese Einwände ja durchaus berechtigt. Aber bei der sogenannten „Potenzierung“ wird auch noch verschüttelt. Offensichtlich werden dabei Informationen von unserem Ausgangsstoff (hier Gelsemium sempervirens, der falsche Jasmin) an den Trägerstoff weitergegeben. Wie das genau passiert und warum konnte bisher noch nicht erforscht werden. Stellen Sie sich ein Kügelchen so vor wie eine CD: auf beiden ist Information enthalten. Die CD enthält beispielsweise die Daten für ein Musikstück – erst wenn Sie die CD in den CD-Player einführen, können Sie das Stück hören. Die homöopathischen Kügelchen (Globuli) enthalten ebenfalls Informationen. Wenn Sie diese Kügelchen einnehmen, verspüren Sie eine Wirkung. An diesem Beispiel können Sie auch erkennen, dass es keineswegs sinnvoll ist, mehr Globuli einzunehmen als ich Ihnen empfehle – auch mehrere CDs gleichzeitig lassen Sie das Stück doch nicht besser hören!

das Balancebrett

Kommen wir wieder zu unserem Vergleich mit dem Balancebrett: Ihr Körper erhält durch das homöopathische Mittel noch einmal einen kleinen Schubs in die gleiche Richtung in der er bereits aus dem Gleichgewicht geraten war. Er hält dagegen und bewegt sich dadurch wieder ein Stück mehr zur Mitte hin. So sollte ein homöopathisches Mittel wirken. Weil die Lebenskraft die Balance selber wieder findet, braucht sie hoffentlich mit der Zeit immer weniger Gegengewichte – sie können verschwinden, solange sie noch nicht fest mit dem Brett verwachsen sind (solange es noch keine irreversiblen körperlichen Veränderungen gegeben hat).

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Außerdem können Sie mit mir besprechen, welche anderen Therapieformen für Sie noch in Frage kommen würden.

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Claudia Kühl

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06135/ 95 17 07

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