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Willst Du auch raus aus dem Alltagstrott, den alten Gewohnheiten? Weisst Du nur nicht, wie Du das anstellen sollst? Es gibt ein paar ganz einfache Tipps, wie Du ein wenig Veränderung in Dein Leben bringen kannst, ohne Dich zu überfordern.

Vielleicht kannst Du Dich noch daran erinnern: 2016 wurde der Fastnachtsumzug in Mainz und vielen anderen Städten wegen eines Sturmes abgesagt. So musste er notgedrungen am Muttertag nachgeholt werden. Auf der Seite des SWR fanden Sie bis vor kurzem ein Video des Fastnachtsumzuges im Mai. Hier wurde der Stadt und allen begeisterten Fastnachtern die Veränderung durch die Wetterkapriolen aufgezwungen. Sie gewannen aber einen Umzug bei herrlichsten, sommerlichen Temperaturen.

Ich schreibe diesen Artikel am Rosenmontag 2017, auch in diesem Jahr gab es wieder Sturmwetter – allerdings in der letzten Woche. So kamen wieder die Erinnerungen an den veränderten Umzug im letzten Jahr.

Wie kannst Du Abwechslung in Deine Übungspraxis bringen?

In meiner Yogapraxis erlebe ich Veränderungen immer wieder. Wenn ich Übungen auf beiden Körperseiten praktiziere, spüre ich leichte Unterschiede – die eine Seite fühlt sich irgendwie anders an als die andere. Das soll jetzt nicht heißen, dass die eine Seite mehr trainiert werden muss, sondern nur, dass es einen Unterschied gibt und dass Du ihn wahrnehmen solltest.

Gibt es irgendwelche Gewohnheiten, die Du vielleicht durchbrechen kannst? Setze Dich doch einmal in den Schneidersitz. Welches Bein hast Du automatisch vorne platziert? Spüre einmal, wie es sich anfühlt. Dann wechsele das Bein und spüre die Veränderung. Wahrscheinlich fühlt es sich ganz ungewohnt an, aber lass das einmal zu.

Es gibt noch andere Haltungen, bei denen die meisten Menschen bevorzugte Seiten haben:

  • das Verschränken der Ellenbogen – probiere auch das einmal anders herum aus. Gibt es Dir das gleiche Gefühl von Sicherheit und Schutz wie die andere Richtung? Was ist anders?
  • Das Verschränken der Finger – zum Beten oder bei körperlichen Übungen. Sind die beiden Hände andersherum genauso fest verbunden?
  • Yoga kannst Du auch mit Online-Videos üben. So hast du eine bunte Auswahl von Videos, mit denen Du neue Stile ausprobieren kannst. Ich selbst übe mit Yogaeasy.de. So kommt bei mir gar kein Alltagstrott beim Üben auf. Wenn Du noch nie Yoga praktiziert hast, solltest Du aber zuerst einen Kurs vor Ort belegen. So weißt Du, worauf Du achten musst.

Wie kannst du Deine Gewohnheiten zu Essen und Trinken leicht verändern?

Essen und Trinken wird oft zur Routine. Wenn wir in ein Restaurant gehen, haben wir unsere Vorlieben, aber auch beim Selbstgekochten. Wie können wir raus aus dem Alltag unserer Essensgewohnheiten?

  • Wenn Du in ein Restaurant gehst – frage doch einmal Freunde, welche überaschenden Alternativen sie noch kennen. So kannst Du öfter mal etwas Neues ausprobieren.
  • Lass Dir eine Gemüsekiste ins Haus liefern. Jede Woche gibt es eine jahreszeitlich passende Zusammenstellung von Obst und Gemüse, durch die Du Dich inspirieren lassen kannst. Wenn Du selbst keine Ideen hast, werden oft Rezepte mitgeliefert oder Chefkoch.de und Co helfen aus.
  • Nimm Dir eines Deiner Kochbücher und entscheide gemeinsam mit den anderen Familienmitgliedern, welches Rezept Du als nächstes ausprobieren willst. Schreibe die Zutaten auf einen Einkaufszettel und bei der nächsten Gelegenheit geht es los! Wie wäre es mit einer Familienkochparty? Alle kochen und schnippeln zusammen?
  • Was trinkst Du morgens? Muss es immer Kaffee sein? Probiere doch einmal einen leckeren Smoothie! Starte mit einer Vitaminbombe fit und gesund in den Tag!
  • Toll wäre auch der Start in den Tag mit einem Glas Wasser. So früh wie möglich ein Glas frisches Wasser macht auch munter, nicht nur der Kaffee!

 

Wie wäre es mit einem Glas warmen Wasser mit Zitrone morgens nach dem Aufstehen?

Zitronenwasser am Morgen gibt dem Körper die notwendige Flüssigkeit und fördert die Verdauung. Eine Verlängerung des nächtlichen Fastens tut unserem Körper meist gut, da er für den Wechsel zwischen Fasten und Verdauen gemacht ist. Vielleicht kann das Frühstück ja auf den Vormittag verlegt werden?

Wenn Du Dinge verändern willst, ist das ein Prozess, denn zur Veränderung braucht es mehrere Schritte:

  1. bewusstes Wahrnehmen von Dingen, die Du verändern willst.
    • Dinge, die langweilig geworden sind
    • Dinge, die Dich stören
    • Dinge, die Du einfach neu beleben willst.
  2. Deine Entscheidung, was Du verändern willst. Dazu brauchst Du
    • Gründe, warum Du diese Veränderung willst
    • die Vorteile, die es Dir bietet
    • einen genauen Plan, wie Du die Veränderung gestalten willst
  3. Konsequenz – für alles, was zur neuen Gewohnheit werden soll, muss mindestens einen Monat lang immer genau so wie geplant durchgeführt werden.
  4. Experimentierfreude für Dinge, die einfach einmal anders ausprobiert werden sollen.
Kirche in Weisenau - an Fastnacht kein Alltagstrott

Ein ungewöhnlicher Gottesdienst jenseits vom Alltagstrott

Gestern war ich in einem Gottesdienst, der komplett aus dem Alltagstrott ausbrach. In Mainz Weisenau wird einmal im Jahr, am Fastnachtssonntag, ein wirklich närrischer Gottesdienst abgehalten. Es begann schon mit den Begrüßungsworten, die Pfarrer Christian Nagel sinngemäß mit den Worten „Draußen steht Jesus und will in unser Herz hinein. Sollen wir ihn roilasse?“ abschloss. Das begeisterte „Heroi mit ihm!“ zeigte die Begeisterung aller Teilnehmer.

Die Messdiener hatten ganz tief in die Kleiderkammer gegriffen. Die bunten Gewänder aus den verschiedenen Zeiten des Kirchenjahres wurden von jedem anders kombiniert. So kunterbunt hatte ich Messdiener noch nie gesehen – aber es passte!

Die Predigt lieferte der Pfarrer in gereimter Form, angelehnt an eine Büttenrede. Der Inhalt passte trotzdem zum gelesenen Evangelium. Eine reife Leistung! Zwischendurch gab es sogar einen kleinen Tusch von der Orgel.

Der Gottesdienst wurde von einem kleinen Fastnachtsliederkonzert auf der Orgel beschlossen. Ich hatte noch nie „im Schatten des Doms“ in einer Kirche gehört. Ein wunderschöner Abschluss dieses gar nicht alltäglichen Gottesdienstes!

Was kannst Du verändern, wenn Du oder Dein Kind krank ist?

Natürlich handelt es sich hier um eine Ausnahmesituation. Wir werden dann automatisch aus unserem Alltagstrott gerissen und müssen mit der Notsituation „Krankheit“ umgehen. Wer krank ist, soll sich erholen können. Doch wie oft nehmen gerade wir Erwachsenen ein Schmerzmittel und arbeiten einfach weiter, denn wir „müssen funktionieren“. Tust Du das auch? Vielleicht solltest Du Dir das nächste Mal eine echte Auszeit nehmen? Wenn Du krank bist, ist das auch ein Signal für dich, dass Du eine Pause brauchst. Gönne sie Dir!

Fieber senken - ja oder nein?

Meine Kollegin, Heike Dahl, hat eine wunderbare Zusammenstellung zur Wirkung von Fiebersenkern auf ihre Homepage gestellt. Dort finden Sie genaue Informationen zu dem Thema.

Was kannst Du tun, wenn Dein Kind fiebert?

Gerätst Du auch in Panik, wenn Dein Kind glasige Augen bekommt, schläfrig wird und regelrecht zu glühen scheint? Die meisten Eltern greifen dann nach Fieberzäpfchen, doch das schwächt die Immunabwehr des Körpers. Das Fieber ist die beste Waffe unseres Körpers gegen Infektionskrankheiten und diese sollten wir ihm nicht nehmen!

Eines aber brauchen wir, wenn wir unser Kind fiebern lassen: etwas Zeit. Denn unser Körper benötigt Zeit, um mit der Krankheit selbst fertig zu werden. Wir können ihn dabei durch naturheilkundliche Maßnahmen unterstützen. Ich halte dazu regelmäßig Vorträge. Wenn Sie über die Vortragstermine informiert werden möchten, melden Sie sich zu meinem Newsletter an.

Wie kannst du Deinen Alltagstrott verändern und eventuell ausbrechen?

  1. Kleine Gewohnheiten, wie die Art wie Du Deine Arme verschränkst, öfter mal andersherum ausführen.
  2. Die Übungspraxis immer mal wieder anders gestalten. Dabei können Videos helfen.
  3. Lass Dir eine Gemüsekiste liefern
  4. Halte öfter mal eine Familienkochparty ab
  5. Trinke morgens einen Smoothie und ein Glas Wasser mit Zitrone

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