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Viele chronischen Beschwerden verstärken sich, wenn Sie Schlafprobleme haben. Daher ist es wichtig, dass Sie die besten möglichen Vorraussetzungen für eine gute Nachtruhe schaffen.

Vorraussetzungen für einen guten Schlaf

  1. ein angenehmes, ruhiges, dunkles Zimmer
  2. Sorgen Sie für warme Füße (warme Bettsocken, eine Wärmflasche – vorsicht kein kochend heißes Wasser!)
  3. keine Arbeit im Schlafzimmer (Schlaf sollte nicht mit Arbeit assoziiert werden)
  4. ein regelmäßiges Zu-Bett-Geh-Ritual – ja, auch wir Erwachsenen brauchen das. Jeden Abend den gleichen Ablauf – das erinnert unseren Körper daran, dass es jetzt Zeit zum Schlafen ist.
  5. Abends möglichst keine Beleuchtung mehr in kalten Farbtönen, eher warme Töne, das verbinden wir mit dem Abend.
  6. Gehen Sie möglichst immer um die gleiche Zeit ins Bett.
  7. Schlafen Sie tagsüber nicht! Auch wenn es schwer fällt – geben Sie nicht der Versuchung nach, Ihren Tagesrhythmus teilweise umzukehren.
  8. Meiden Sie Kaffee, schwarzen Tee und eventuell auch Schokolade.

Diese Ratschläge erscheinen Ihnen wahrscheinlich trivial, die wenigsten Menschen, die Schlafprobleme haben, halten sich aber daran.

Was tun, wenn ich nicht einschlafen kann?

  1. Schaffen Sie zuerst einmal die Vorraussetzungen für einen guten Schlaf.
  2. Nehmen Sie kurz vor dem Einschlafen ein warmes Bad (das funktioniert nicht nur bei kleinen Kindern).
  3. Trinken Sie ein Glas warme Milch mit Anis oder Honig.
  4. Yoga (ruhiges Abendyoga) vor dem Einschlafen.

Was tun, wenn ich nachts aufwache und nicht mehr einschlafen kann?

  1. Sorgen Sie dafür, dass Sie den Wecker nicht mehr sehen. Es gibt nichts Schlimmeres als alle zwei Minuten auf die Uhr zu sehen und zu merken, dass Sie immer noch nicht eingeschlafen sind.
  2. Nicht durch die Wohnung geistern, keine nächtlichen Aktivitäten, kein Fernsehen, kein Lesen
  3. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Bett wohl fühlen.
  4. Nutzen Sie die Zeit, um sich auszuruhen. Ihr Körper erholt sich, auch wenn Sie nicht schlafen.
  5. Verwenden Sie die sogenannte progressive Muskelrelaxation, um sich gut zu entspannen.
  6. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem – wie im Savasana beim Yoga,  wenn Ihre Gedanken im Kreis rennen.

Aber vor allem gilt: probieren Sie aus, was Ihnen gut tut!