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Vollwertkostleitfaden

4 Dinge meiden, 4 Dinge essen

Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein. Die Ratschläge müssen sich auch nicht nach jedem neuesten Forschungsergebnis ändern. Wir können uns vor allem an unseren gesunden Menschenverstand halten. dieser kann uns eine Richtschnur bieten, einen Vollwertkostleitfaden. Dr. Max Otto Bruker bot uns in seinem Buch „Unsere Nahrung, unser Schicksal“ eine solche Richtlinie. Er empfahl 4 Dinge zu meiden und 4 Dinge täglich zu essen, um die eigene Gesundheit zu erhalten. Diese möchte ich hier illustrieren und erläutern.

4 Dinge meiden:

Hier finden wir vor allem von der Industrie hergestellte Nahrungsmittel – wir können sie nicht mehr Lebensmittel nennen, denn sie haben alles Leben verloren. Die wichtigsten Dinge sind

  1. Der Zucker
  2. Das sogenannte Auszugsmehl
  3. die raffinierten Fette
  4. Säfte sollten nur selten getrunken werden.

 

 

1. Zucker

Industriell hergestellter Zucker ist ein Produkt der Moderne. Rohrzucker war früher ein Luxusartikel und wurde entsprechend sparsam verwendet. Erst seit gut 50 Jahren schwelgen wir regelrecht in Zucker. Die offensichtlichen folgen wie Karies und Übergewicht lassen uns nur allzu leicht die versteckten Probleme übersehen.

Beispielsweise hat Dr. Diana Fishbein diverse Zusammenhänge Ernährung und dem Sozialverhalten untersucht, die teilweise beeindruckend sind. Den Artikel „The contribution of Refinde Carbohydrate Consumption to Maladaptive Behaviors“ von Dr. Diana Fishbein zitiert Dr. Bruker in seinem Buch „Zucker, Zucker“. Ich fand es immer wenig befriedigend, dass er einfach nur die Ergebnisse zusammenfasst und es mir nicht möglich war, die Originalen Forschungsergebnisse aufzufinden.

Zucker und Verhaltensstörungen

Die Teilnehmer der Studie (104 Personen) in der Lantana correctional Institution wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. Sie wurden unter anderem auch zu ihrer Ernährung befragt und gründlich untersucht. Vor allem wurde untersucht, ob sie Zeichen von Unterzuckerung (Hypoglycämie) aufwiesen. Außerdem wurde ihr Verhalten beurteilt.

  • Gruppe A erhielt während der Studie nur wenig raffinierte Kohlenhydrate (Zucker und Auszugsmehl)
  • Gruppe B erhielt die übliche amerikanische Kost, die meist reich an raffinierten Kohlenhydraten ist.

Nach einem Monat wurden die Teilnehmer erneut untersucht und beurteilt.

  • In der Gruppe A hatten die Verhaltensauffälligkeiten deutlich abgenommen. Als die normale Kost wieder eingeführt wurde, fielen den Teilnehmern selbst die Unterschiede auf und sie baten um Fortsetzung der Ernährung nach den Richtlinien der Studie.
  • In der Gruppe B gab es weiterhin die üblichen Verhaltensauffälligkeiten.

Es gibt noch eine ganze Menge an Forschungsergebnissen zum Thema Zucker. Ich hoffe diese im Laufe der Zeit auffinden zu können.

2. Auszugsmehl

Wenn dem vollen Weizenkorn seine Randschichten und der Keim genommen werden und der Rest zu Mehl vermahlen wird, ist das Endprodukt deutlich länger haltbar als Vollkornmehl. Daher eignet es sich für den Handel deutlich besser, denn das abgepackte Mehl verdirbt nicht so schnell. Aber was müssen wir als Verbraucher dafür in Kauf nehmen? Was ist übrig von den vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die mit dem Keim und der Schale entfernt wurden?

Typenzahl 405

Wir können das besonders gut an der sogenannten „Typenzahl“ des Mehles sehen. Weizenmehl mit der Typenzahl 405 bedeutet, dass nach dem Verbrennen des Mehles in einem speziellen Ofen noch dieser Anteil Asche übrigbleibt. Er ist ein Maß für den Gehalt an Mineralstoffen im Mehl. Je höher die Zahl, desto mehr Mineralstoffe. Vollkornmehl hat den Wert 1600 oder 1700. Das feine, weiße Mehl hingegen gerade einmal 405. Da ist nicht mehr viel von den Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen übrig, die das volle Korn so wertvoll machen.

Das Zentrum der Gesundheit fasst die Nachteile von Auszugsmehl sehr schön zusammen.

3. raffinierte Fette

Hierzu zählt ganz besonders die Margarine. Sie wird im allgemeinen aus pflanzlichen Ölen hergestellt, die ja flüssig sind. Um sie fest und streichfähig zu machen, werden verschiedene Tricks angewendet. Unter anderem kann der Prozess der Margarineherstellung auf Wikipedia nachgelesen werden. Ich persönlich möchte keine Nahrungsmittel zu mir nehmen, die durch die vielen durchlaufenen Produktionsprozesse nicht mehr Lebensmittel genannt werden können. Daher lehne ich Margarine und andere raffinierte Fette ab.

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