EU Cookie Law

Was haben Diabetes und Klimawandel gemeinsam?

Seit Jahren werden wir von Meldungen über einen drohenden Klimawandel überschüttet. Wenn ein Sommer besonders warm ist, denkt jeder an den Klimawandel – aber wie wichtig ist er uns wirklich? Eine Bedrohung, die wir nicht konkret erleben, verdrängen wir gerne. Das ist menschlich. Genauso geht es uns doch mit der Gefahr Diabetes zu bekommen. Solange es nicht unser Leben beeinträchtigt, sind wir geradezu Künstler im Ignorieren der Bedrohung. 

Klimawandel – die verdrängte Gefahr

Ja, wir wissen, dass in den kommenden Jahrzehnten die Durchschnittstemperatur auf der Erde um etwa 2 Grad steigen wird, wenn „wir nicht alle Anstrengungen unternehmen, um das zu verhindern“. Diese Formulierung ist so herrlich unkonkret, dass wir sie alle gleich wieder vergessen haben, denn – was sollen wir jetzt eigentlich tun? Gibt sie uns einen konkreten Auftrag? Nein. Sie schafft eine unbestimmte Bedrohung, die uns in unserem Gefühl von Sicherheit in unserer Heimat bedrängt, da sie uns aber keinen konkreten Auftrag gibt, bleibt unser Fokus auf anderen Dingen. Unser Alltag drängt sich immer wieder in den Vordergrund, andere Nachrichten, die wir selbst in unserer Umgebung wahrnehmen sind für uns einfach wichtiger.

Was juckt es uns, wenn ein Gletscher schmilzt? Warum sollte es uns interessieren, dass Leute auf irgendwelchen tropischen Inseln ihre Heimat verlieren? Sind wir betroffen, wenn der Eisbär seine Heimat verliert? All das sind für uns nur Meldungen, die uns scheinbar nicht betreffen. Sie lassen sich leicht aus dem Auge verlieren vor anderen Dingen, wie der Flüchtlingskrise, der Angst vor Arbeitslosigkeit oder den eigenen täglichen Problemen. So können wir leicht übersehen, dass all die oben genannten Probleme sehr wohl Auswirkungen auf unser Leben haben werden – allerdings nicht heute, sondern erst in einer unbestimmten Zukunft. Alles das was wir heute nicht sehen können, ist uns meist nicht so wichtig.

Diabetes – die versteckte Gefahr

Auch bezüglich Diabetes gibt es immer wieder Meldungen, wieviele Menschen in Deutschland davon betroffen sind. Fühlst Du Dich dabei angesprochen? Oder denkst Du nur: ach, das betrifft mich nicht? Hast Du wirklich schon überprüfen lassen, ob Dein Blutzuckerspiegel erhöht ist? Selbst wenn Du weisst, dass du einen leicht erhöhten Blutzuckerspiegel hast, tust Du etwas dagegen? Oder ist es nur die unbestimmte Gefahr, die scheinbar keine echten Konsequenzen für Dich hat? All die potentiellen Risiken, die mit Diabetes einhergehen, schieben wir gerne in die Kategorie „das bekomme ich bestimmt nicht“. Und das, obwohl es sich hier um ganz konkrete Bedrohungen unseres Lebens handelt!

Selbst wenn Du bereits die Diagnose „Diabetes mellitus Typ II“ erhalten hast, hast Du wahrscheinlich Medikamente bekommen, die Du regelmäßig einnehmen sollst. Hast Du aber auch gesagt bekommen, dass Du selbst unglaublich viel dafür tun kannst, dass Du weniger Medikamente nehmen musst, ja dass sich Dein Blutzuckerspiegel wieder normalisiert? Oft bleibt es bei der Bedrohung, bei der Medikamentengabe und alles ist unkonkret, Du weisst nicht, was Du genau tun kannst. Es ist wie mit dem Klimawandel – es bleibt dabei, dass wir nicht wollen, dass diese Situation eintritt, aber eigentlich tun wir nichts dagegen.

Kann ich wirklich nichts tun?

Auch wenn beim Klimawandel die Wissenschaftler und bei Diabetes die Ärzte (und Heilpraktiker) vor den Folgen warnen, dominiert in all diesen Fällen die unbestimmte Bedrohung und das Gefühl, „ich selbst kann nichts tun“. „Da müssen die Politiker die richtigen Beschlüsse fassen“ und bei Diabetes „da muss der Arzt mir die richtigen Medikamente verschreiben“.

Aber ist das so richtig? Können wir wirklich nichts tun? In beiden Fällen können wir sehr wohl eine ganze Menge tun. Den Klimawandel werden wir als einzelner Bürger zwar nicht stoppen können, wir können aber kleine Veränderungen bewirken und anderen davon erzählen. Gemeinsam lassen sich Veränderungen bewirken.

Diabetes werden wir mit einer gesunden Mahlzeit und einem Spaziergang nicht bessern können, aber wenn wir am Ball bleiben und eine Routine daraus machen, wird sich unsere Gesundheit bessern.

Erfolgreich gegen Diabetes und Klimawandel

Weder Diabetes noch der Klimawandel können mit einer einzigen Gegenmaßnahme erfolgreich bekämpft werden. Wir brauchen eine langfristige Strategie, um das Bauwerk unserer Gegenmaßnahmen zu errichten.

Wir müssen nachdenken und eine Entscheidung treffen: Was ist die Maßnahme, welches ist die Säule, die wir zu Anfang leicht durchführen / errichten können? Ein Erfolgserlebnis – und sei es noch so klein – zu Beginn ist wichtig, denn nur so finden wir die Energie, um weiter zu machen. Frag Dich zuerst einmal: welche Vorteile wirst Du selbst konkret von dieser Maßnahme haben?

Wenn Du beispielsweise regelmäßig mit dem Fahrrad fahren möchtest, wirst Du Geld für Benzin sparen, das du vorher ausgegeben hast. Rechne doch einmal aus, wieviel Geld Du sparen wirst! Das ist Dein greifbarer Vorteil! Außerdem verschaffst Du Dir so nebenher mehr Bewegung, was Deiner Kondition zu Gute kommt. Wenn Du fitter bist, kannst Du dann Dinge tun, die Du jetzt nicht schaffst? Versuche immer für Dich selbst eine konkrete Motivation (Artikel ADS und Motivation) zu finden, dann ist das Durchhalten kein Problem mehr. Die Motivation sollte allerdings möglichst greifbar sein und nicht zu weit in der Zukunft, sonst erscheint sie Dir unerreichbar. Das gilt unter anderem auch für solche Ziele wie „ich will 10 kg abnehmen“.

Es wird Dir auch helfen, wenn Du über Stress in Deinem Leben nachdenkst und diesen versuchst einzuschränken. weitere Tipps dazu findest Du in einem Artikel von mir über lebensbedingte Erkrankungen. Deine Motivation kannst du auch durch Deine Umgebung steigern: lies doch einmal meinen Artikel über Feng shui – allerdings nicht esoterisch gesehen. Wenn Du Tipps für kleine, leicht umzusetzende Veränderungen brauchst, findest Du sie in meinem Artikel „Raus aus dem Alltagstrott – 5 Tipps, wie Du Veränderung in Dein Leben bringst„.

3 Dinge, die Du für ein besseres Weltklima tun kannst:

  1. Verwende regionale Produkte – so konsequent wie möglich. Alles was nicht von der anderen Seite der Erdkugel angeliefert werden muss, spart Energie.
  2. Versuche alle regelmäßigen Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen.
  3. Achte darauf, dass in Deiner Wohnung keine unnötigen Lichter brennen.

3 Dinge, die Du zum Vermeiden / Bessern von Diabetes mellitus Typ II tun kannst:

  1. Trinke keine Säfte, sondern Wasser oder ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee – regelmäßige Zufuhr von Zucker (auch aus Säften) lässt Deinen Blutzucker Achterbahn fahren und ist Stress für Deine insulinbildenden Zellen.
  2. Sorge für regelmäßige Bewegung! Am besten stellst Du Dir einen Wecker, so dass Du tagsüber immer wieder aufstehst und kleine Dinge tust. Ständiges Sitzen treibt den Blutzuckerspiegel nach oben.
  3. Meide Zucker und Weißmehlprodukte. Statt dessen solltest Du Obst und Vollkornprodukte bevorzugen. Weiter Tipps zu gesunder Ernährung findest Du auf meiner Seite über Vitalstoffreiche Vollwertkost.

Newsletter

Der Newsletter beinhaltet regelmäßige Updates über neue Beiträge auf dieser Seite und Ankündigungen von Vorträgen und Seminaren von mir. Wenn Sie diese nicht verpassen möchten, tragen Sie ich ein.

Kennenlerngespräch

Gerade eine homöopathische Behandlung braucht Vertrauen. In einem etwa 15minütigen Gespräch können Sie sehen, ob Sie mir dieses Vertrauen schenken möchten.

Außerdem können Sie mit mir besprechen, welche anderen Therapieformen für Sie noch in Frage kommen würden.