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Fasten

eine wunderbare Reinigung für Ihren Körper

Fasten kann unglaubliche Wirkungen haben. Bevor Sie sich entschließen zu fasten, sollten Sie sich aber an Ihren Arzt oder Heilpraktiker wenden, um zu erfahren, ob es Gründe gibt, die dagegen sprechen.

Interessante Informationen dazu bietet ein Film von ARTE über das Fasten:

Er zeigt die Chancen dieser Therapieform auf. Wenn Sie zum ersten Mal fasten wollen, übertreiben Sie bitte nicht! Gut sind Fastenkurse, in denen Sie angeleitet werden. Wichtig ist hier vor allem der langsame Kostaufbau am Ende der Fastenkur und die Bewegung während der Fastenzeit.

Meine eigene Fastenpraxis

Ich selbst bemühe mich einmal im Jahr (besonders gerne im Frühjahr) zu fasten. Ich tue das, weil ich spüre, wie gut es mir tut. Ich habe anschließend das Gefühl, regelrecht gereinigt aus dieser Zeit herauszugehen. Wichtig ist allerdings, die eigene Fastenzeit richtig zu planen. Ich suche mir dazu eine Woche aus, in der ich gezielt keine Patiententermine wahrnehmen muss (akute Fälle natürlich ausgenommen). So habe ich genug Ruhe für mich selbst, denn das ist mir in dieser Zeit sehr wichtig. Gerade zu Beginn des Fastens habe ich oft nicht so viel Energie und bin deshalb froh, dass ich mich auf mich selbst konzentrieren kann.

In den vergangenen Jahren habe ich oft gemerkt, dass mir verschiedene äußerliche Dinge in die Quere kamen. Je nachdem wie gut ich diese in meine Planungen einbezogen habe, fühlte ich mich lang anhaltend gestärkt oder die Wirkung der Fastenzeit verpuffte relativ schnell.

 

 

Wetter

Weshalb sollte das Wetter den Erfolg des Fastens beeinflussen? Wenn ich langfristig etwas für meine Gesundheit tun möchte, ist es wichtig, dass ich meinen Muskeln während der Fastenzeit etwas zu tun gebe. Sie erhalten weniger Eiweiße als sonst, da ist der einfachste Weg für den Körper, Ersatz zu besorgen, der Abbau von Muskulatur. Das gilt es zu verhindern, indem ich den Muskeln etwas zu tun gebe und somit meinem Körper signalisiere: diese Muskeln brauche ich! Nicht ganz so einfach bei einem Beruf, bei dem ich doch den größten Teil des Tages am Schreibtisch sitze. Also mache ich morgens Yoga (das tue ich auch wenn ich nicht faste) und mache täglich einen Spaziergang. Heute werde ich beispielsweise meinen Einkauf zu Fuß erledigen, dabei werde ich meinen Einkaufstrolley hinter mir herziehen. So kann ich zwei Dinge miteinander verbinden. Bei schlechtem Wetter kann ich mich zu diesen Walking-Touren nicht so leicht aufraffen, gutes Wetter erleichtert mir die Entscheidung deutlich. Deshalb ist das Wetter ein wichtiger Faktor in der Planung meiner Fastenzeit.

 

Private Termine, bei denen gegessen wird

Haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie oft wir privat mit anderen Menschen essen? Wenn ich faste, ist es wichtig, solche Termine während der Fastenzeit, aber auch direkt anschließend zu vermeiden. Festessen mit der Großfamilie sind beispielsweise eine echte Prüfung, wenn ich immer wieder erklären muss, warum ich jetzt nicht mitesse, sondern mich auf meinen Tee oder den dünnen Smoothie beschränke. Wenn ich meine Fastenzeit gerade abgeschlossen habe, sollte ich auch nicht direkt anschließend an einem Festmahl teilnehmen oder tagelang an gefüllten Süßigkeitenschalen vorbeigehen müssen. Nach dem Fasten ist ein langsamer Kostaufbau wichtig. In diesem Jahr plane ich mehrere Frischkosttage ein, so dass sich mein Darm langsam wieder an die Aktivität gewöhnen kann. In einem Jahr habe ich mir während der Fastenzeit Rezepte angesehen, was ich anschließend machen wollte. Das ist meiner Meinung nach nur dann eine gute Idee, wenn es sich dabei um gesunde Rezepte handelt. Ich musste damals ein größeres Familienfest planen, das war die falsche Sorte Rezepte.

andere Familienmitglieder

Als ich das erste Mal fastete, fiel es mir relativ schwer, Essen für die anderen Familienmitglieder zu kochen und selbst zu fasten. Mittlerweile weiß ich, wie ich gut damit umgehen kann. Der Rest der Familie bekommt in dieser Zeit oft Suppen vorgesetzt, die für mich einfach zu machen sind, wobei ich nicht stundenlang am Herd stehen muss und mich um das Essen kümmern muss. Außerdem sorge ich dafür, dass ich gemeinsam mit den anderen meinen Smoothie trinke oder meine Suppe (eine Fastensuppe) esse. Das klappt eigentlich hervorragend. Im ersten Jahr hatte ich versucht, das gemeinsame Essen zu vermeiden und mir immer separat etwas zu machen. Das hat aber bei mir nicht so gut funktioniert. Ich denke, jeder muss ausprobieren, was für ihn richtig ist und wie er damit klar kommt.

Was nehme ich während des Fastens zu mir?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir das Fasten nach Buchinger zusagt. Ich trinke viele Kräutertees, esse zweimal am Tag eine drastisch kalorienreduzierte Mahlzeit und komme wunderbar damit klar. Allerdings schmeckt mir persönlich die übliche Gemüsesuppe überhaupt nicht. Außerdem sagt mir meine Gesundheitsberaterausbildung, dass Frischkost eigentlich noch besser für meinen Körper sein sollte. Daher bin ich schon lange auf Smoothies umgestiegen. Mittags mische ich mir also einen schönen rohen Smoothie – ohne Zugaben wie Joghurt, Kokosmilch oder Sahne. Er besteht aus rohem Gemüse und Obst, nicht allzu viel, sondern eher dünner. Bananen meide ich auch eher, ich beobachte meinen Körper genau und wenn ich das Gefühl habe, dass ich die zusätzliche Energie benötige, verwende ich auch einmal eine Banane. Abends gibt es bei mir meist eine Art Getreidesuppe mit etwas püriertem Obst. Diese ist leicht aufgekocht, aber ein Esslöffel Getreide ist wirklich keine vollständige Mahlzeit. Das Obst gibt der ganzen Suppe Geschmack. Mit diesen Mahlzeiten komme ich wunderbar aus.

Mein Fazit

Ich möchte meine jährliche Fastenzeit nicht missen. Wenn sie – durch widrige Umstände – in einem Frühjahr ausfallen musste, habe ich es sehr vermisst. Daher bemühe ich mich jedes Jahr, eine solche Zeit für mich einzuplanen.

 

 

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Außerdem können Sie mit mir besprechen, welche anderen Therapieformen für Sie noch in Frage kommen würden.

Über mich

Claudia Kühl

Heilpraktikerin

Schwerpunkt: klassische Homöopathie


Im Mörsch 4, 55294 Bodenheim
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Schlossgasse 5a, 67547 Worms
Kontakt:
06135/ 95 17 07

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