Ernährungsberatung

Individuelle Ernährungsberatung auf Ihre Lebensverhältnisse zugeschnitten.

Warum Ernährungsberatung?

Die meisten Menschen fühlen sich ausreichend über gesunde Ernährung informiert. Es gibt generelle Empfehlungen, die in der Presse immer wieder angesprochen werden. Meist in Form von einzelnen Hinweisen, wie: „Eier enthalten viel Cholesterin, daher sollte man nicht zu viel davon essen“. Oder „man sollte genug Ballaststoffe zu sich nehmen“. Das ist etwas völlig anderes als eine individuelle Ernährungsberatung, in der ich dem Patienten grundsätzlich erkläre, wie er sich bei seinen Erkrankungen ernähren kann.

Wie sieht es außerdem mit der Motivation aus? Wie schaffen Sie den großen Schritt? Da kann ein Therapeut eine große Hilfe sein, um Ideen zu liefern und zu motivieren. Welche Rezepte bieten sich an? Vielleicht sogar ein praktischer Kochkurs in der Küche des Patienten? All das ist möglich, denn mir liegt die Ernährungsberatung sehr am Herzen.

Welche Ernährung ist empfehlenswert?

Das lässt sich so pauschal gar nicht beantworten. Das hängt nämlich von der Gesundheit des Patienten ab.

Vitalstoffreiche Vollwertkost

Bei manchen Erkrankungen sollte einfach eine generelle, die allgemeine Gesundheit erhaltende Ernährung eingehalten werden. Ich empfehle in solchen Fällen die sogenannte Vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. med. M. O. Bruker. Sie ist als lebenslange Alltagskost geeignet, vorrausgesetzt es kommen keine weiteren Erkrankungen hinzu.

Tierisch-Eiweißarme Vollwertkost

Gerade bei Entzündungen im Körper bietet sich ein Verzicht auf das tierische Eiweiß an. Das wird auch in dem Podcast auf meiner Seite über chronische Schmerzen angesprochen, hier speziell für rheumatische Erkrankungen. Wie das praktisch durchzuführen ist, erkläre ich gerne in einem persönlichen Gespräch. Hier können wir auch darüber reden, ob diese Ernährungsform überhaupt für Sie sinnvoll ist.

Auch bei Erkrankungen des Gefäßsystems ist eine mögliche Maßnahme eine drastische Reduktion des tierischen Eiweißes. Genaueres finden Sie in meinem Artikel zum Thema tierisch eiweißfreie Vollwertkost.

Frischkost

Es gibt noch eine dritte Kost-Form, die in einer Enrährungsberatung eventuell angesprochen wird. Hierbei handelt es sich um die reine Frischkost, oder Mischformen aus daraus mit einer der anderen beiden. Als Faustregel kann hier gelten: je kränker der Patient desto höher sollte meist der Frischkost-Anteil sein. Wie Mahlzeiten aussehen können, ohne dass die Nahrungsmittel gekocht werden (dadurch scheidet auch Brot beispielsweise aus), zeige ich Ihnen gerne an einem praktischen Kochnachmittag.

Reduktionskost und Fasten

Eventuell bietet sich auch eine zeitweise Reduktionskost an, bei der Sie an ein bis zwei Tagen pro Woche deutlich weniger zu sich nehmen als sonst. Das kann sehr positive Effekte haben. Fasten ist eine weitere Möglichkeit, sowohl unter Aufsicht (in einer Klinik) als auch privat. Sie sehen, es gibt verschiedenste Varianten, die wir in einer persönlichen Ernährungsberatung besprechen können.

Wie schaffe ich die praktiche Umsetzung?

Grundsätzlich gibt es dabei zwei Möglichkeiten:

Von Anfang an perfekt

Sie informieren sich darüber, wie Ihre gewünschte Ernährungsform praktisch durchzuführen ist, besorgen sich alles nötige Material, werfen alle Dinge aus Ihrem Haushalt hinaus, die dabei hinderlich sind und legen los. Das funktioniert nur, wenn alle Mitglieder Ihrer Familie an einem Strang ziehen. Sie sollten sich gegenseitig unterstützen und motivieren. Auswärtiges Essen kann in solchen Fällen eine Versuchung oder ein Ärgerniß sein, je nachdem wie Ihre Einstellung dazu ist. Wenn die Umstellung einmal geschafft ist und Sie längere Zeit durchgehalten haben, geht diese Ernährung so in Fleisch und Blut über, dass Sie nicht mehr nachdenken müssen.

Schritt für Schritt

Gerade wenn nicht alle in der Familie mitziehen wollen, ist es oft eine gute Idee, eine Veränderung nach der anderen einzuführen. Beispielsweise könnten Sie damit beginnen, vor jeder Mahlzeit Frischkost (Obst, einen Salat) anzubieten. Das wird meist als willkommene Ergänzung wahrgenommen und nicht abgelehnt. Wer nicht will, muss ja nicht unbedingt etwas davon essen. Beim Frühstück kann das Angebot einfach um geschnittenes Obst ergänzt werden. Später bietet sich dann ein Frischkorngericht an, das natürlich jeder selbst zusammenstellen kann… Mehr hierzu im Bereich „Vitalstoffreiche Vollwertkost“. Brotaufstriche können später übliche Brotbeläge ergänzen, so dass klar wird, es geht hier nicht um Verzicht, sondern um leckere Gerichte.

Die Familie zieht nicht mit

Ergänzungen zum üblichen Essen (siehe oben) werden meist gut akzeptiert. Problematisch wird es, wenn einzelne Familienmitglieder alles boykottieren. Dann heißt es, Kompromisse finden. Wichtig ist hier, dass Sie Ihre eigenen Bedürfnisse begründen und klarstellen, dass Sie nicht davon abgehen wollen. Fragen Sie die anderen Familienmitglieder, ob sie bereit sind, bestimmte Dinge zu übernehmen, wie zum Beispiel die Zubereitung von Fleischgerichten. Wer Wert darauf legt, sollte auch mithelfen.

Ich schaffe alles, aber der Zucker…

Das ist meist das große Problem. Überall gibt es Versuchungen. Ich selbst nehme 4x im Jahr an einem Konsil mit anderen Heilpraktikern teil. Dort liegen immer alle möglichen Naschereien aus. Nach diesen 2 Tagen muss ich immer erst mal einen Zuckerentzug machen. Auch wenn wir gesellig mit anderen Nicht-Vollwertköstlern zusammen sitzen, fällt es schwer, nur gesunde Sachen zu essen. Dazu muss jeder seine eigenen Lösungen finden. Ich kann aber gerne meine eigenen Empfehlungen (und davon habe ich eine ganze Menge) weitergeben.

Welche Geräte brauche ich?

Am einfachsten lässt sich diese Frage in meiner Küche beantworten. Dort kann ich Ihnen zeigen, welche Geräte sich bei mir bewährt haben und was ich schon nach kurzer Zeit wegen mangelnder Benutzung aus der Küche verbannt habe. Aber die wichtigsten Geräte sind folgende:

  • eine Mühle (Mahlleistung je nach Bedarf) – eventuell in anderen Geräten, wie Thermomix oder Küchenmaschine integriert
  • eine gute Reibe in mehreren Feinheitsgraden
  • ein Häcksler, der Ihnen beispielsweise Nüsse fein hackt
  • ein Rührgerät, eventuell mit der Möglichkeit Sahne zu schlagen

Das sind für mich die wichtigsten Geräte. Viele Vollwertköstler schwören auf den Thermomix oder ein ähnliches Gerät, da sie darin alles auf einmal erledigen können. Das kann sicher äußerst hilfreich sein. Ich selbst besitze ihn nicht, denke aber darüber nach, meinen Kindern für die erste Wohnung so etwas zu schenken.

Mein eigener Weg zur Vollwertkost

Ich hatte den Vorteil, dass ich mein selbstständiges Leben direkt mit einem Vollwertkochbuch begonnen habe. Somit musste ich eigentlich nie umlernen. Wenn ich im Urlaub an einem Buffett esse, wundere ich mich oft, was andere Menschen so essen. Allerdings kann ich dann selbst bei einigen appetitlich aussehenden Sachen nicht widerstehen und das muss ich auch nicht. Zu Hause freue ich mich darüber, wieder unser normales, vollwertiges Essen kochen zu können und damit geht es mir persönlich auch viel besser und ich habe mehr Energie. Die Vollwertkost möchte ich in meinem Leben nicht missen und ich bin mir sicher, dass es mir selbst gesundheitlich bei einer anderen Ernährung deutlich schlechter ginge.

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